Full text: Lübeckische Blätter. 1962 (122)

das Ministerium darum ersuchte, man möge ihm kraft. ins Monumentale getriebener Dilettantismus, seinen abgelaufenen Paß erneuern und ihm sein oder es sei die Musik einer beladenen Seele ohne Uf prtcter-l.rrrrcicsr bw r kos > Der Protest fährt dann fort: ztrze {hents. Morus Muru:4 Ues) rechtmäßig zu; „Wir lassen uns eine solche Herabsetzung unseres : .: TO n i i i ruuse r re p z. o tes großen deutscher Musikgenies von keinem Menschen (? L §tstn: bis rit, üads der Iettmere; Ig Un. garn Scher abet Het roy Uerts Tuert j ; hat, daß er die „Gedanken (sic) eines Unpolitischen“ baye att das „neue Deutschland Gi; em Bekennt- nach seiner Bekehrung zum republikanischen System hin zun errÄtzwu..e Eve C sr licht pr umgearbeitet und an den wichtigsten Stellen in ihr mußte, um ihn in dicse schieke Lage fd sczenteil reikchet hat. Wer sich js It ls der Pc stickiülich ans Kur maßen unzuverlässig und unsachverständig in seinen let zueb oune Ugtt Werken offenbart, hat kein Recht auf Kritik wert- E An Ye htlertlickeie Et der H [ ts°c% beständiger deutscher Geistesriesen.“ E ra Zürcher E CO Yuitssteichact Up: you +1. ksazpsrtzh:;c Rd K [ : § § : c Strauß, H. Pfitzner, F. Langenfaßk, O. Gulbransson, orrodi. Um diese Zeit gründete er auch die Zeit- W. Gerlach. schrift „Maß und Wert a! Sprachrohr de Y literari- Bestürzt ob solch schrecklicher Vereinfachung Wes. 23-1 migration. Zeieher. tiven zein; schrieb Thomas Mann an die Berliner DAZ einen Daß übrigens die im Dritten Reich öffentlich sank- .* ts: fu s ts Feu e nes ! U tionierte Verwerfung Thomas Manns nicht nur auf Musik zeugten, aber was konnte diese Richtigstel- die subalternen Dirigenten der deutschen Kultur- lung schon richtigstellen? Der Geist des Dritten c Z rate he MCH. ~2 130 M6uk has tc de tren heit “ses U oh Cr CHs des t GRE Geist an ihm war, von dk gro- deutschen Kulturlebens genehm war, zeigt in ber ben Schematismus, ohne Empfinden für die Nuance. stürzender Deutlichkeit der „Protest der Richard- Die ironische Distanz, die Thomas Mann in seinem ; z § ; : B E L r 3 U §V t im Rahmen einer wilden Agitation gegen den im seiner Antagonisten, die nur noch Freund und Fein ru . ts tt § : !. M §t56 rl qr rewe ws esst ; s u u mit den Ua §icht mehr l cUcscchte komplex, aus hren . 2222233 31%; tt 7"{C; ls 57"s t Z , ; ulturgut“ ösarti ; Ö x Ur s Us zt an die Offentlichkeit wenden, um das Andenken an ; Zitzrätischs Veclaloch rr in tien. Ltd den großen deutschen Meister Richard Wagner vo zo auschnte, 16 Lask aut seine „volk- un Verunglimpfung zu schützen. Wir empfinden Wag- . Ursprung F1men. Y ner als musikalisch dramatischen Ausdruck tiefsten Im Dritten Reich war kein Platz für Thomas deutschen Gefühls, das wir nicht durch ästhetisieren- Mann, auch wenn der eine oder andere es gan; den Snobismus beleidigen lassen wollen, wie das gern L tzehen hättet uk cr hth]ichet yüre Fo usit k o üuerhch licher Setch yzllenhtt tr Richard. Der Rückzug in "lie L UR t wäre tn. psycho-. s fhst. L -%; M tes . tert Mgnu, sr dez Yugläck erlitten hst. feins tuelle sich in dieser Innerlichkeit einigelten und statt Fre bstionsle Gesinming. hc der Errichtung. Êcr Stacheldraht und Gefängnismauern „Rosen und Hebt hhlir ettrohbößen uus! tit Fuer kes mcpsliticck î Marmor“ sahen, weil e Unscrem. Autor zu daraus nicht die Ü rc mc try einer schamhaften sp rechen; ihren Traqn M Noutschlands Keich hid Zürtickhaltrik ; seiner Erhebung mit jener blutigen Travestie Adolf g gezogen, sondern macht im Ausland EÄitlerz veruredtselten. als Vertreter des deutschen Geistes von sich reden.“ Es ist ricl darübes gemutmalt worden. zyarnni 2254/; Pzsrzeztuz rTrrr Drdls bet su zitiert: Wagners Werk sei ein mit höchster Willens- tionalsozialismus von sich gegeben hat. Thomas 1 32
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