Full text: Lübeckische Blätter. 1961 (121)

LÜBECKISCHE BLATITER HERAUSGE GEBEN VON DER GESELLSCHAFT ZUR BEFORDERUNG GEMEINNUÜTZIGER TATIGKEIT LU B E CK, DEN 30. Se p t em b e r 19 61 EIN H U N D ER T EIN U N DZ WA N ZI G ST ER J A HR G A N G - N U M MER 16 Vorträge Dienstag, den 3. Oktober 1961, 20 Uhr. Königstraße 5 Professor Gerhard G ollwitzer, Stuttgart: Vom Atem Indiens (mit Farblichtbildern aus Indien, Nepal, Ceylon) Dienstag, den 10. Oktober 1961, 20 Uhr, Königstraße 5 Professor Dr. Gr o L, Kiel: Der Westen und die afrikanischen Ent wicklungsländer (mit Lichtbildern) Gemeinsam mit der „Geographischen Gesellschaft“ Bitte die Mitgliedsk arten am Sa aleingang vorzeigen. Feier des 10 jährigen Bestehens des Theaterringes unlerer Gelellschaft Festvorstellung für Anrecht I und Il im Großen Haus Maria Stuart von Friedrich von Schiller 14. Oktober 1961, Beginn 18 Uhr. Einzelkarten sind noch zu haben. Anschließend findet ein geselliges Beisammensein im großen Saale unseres Gesellschaftshauses statt, zu dem der Ausschuß für den Theaterrring das Schauspiel-Ensemble der Städtischen Büh- nen einladen wird. Es wird ein einfaches Abendessen gereicht werden. Die Teilnehmergebühr für das gesellige Beisammensein beträgt 4.9 DM (für Abendessen ein- schlielslich Bedienung und Garderobe). Wegen der beschränkten Platzzahl können hierfür Karten nur an Mitglieder des Theaterringes abgegeben werden. Kartenausgabe ab Donnerstag, den 5. Oktober 1961, im Büro unserer Gesellschaft von 10 bis 13 Uhr täglich außer sonnabends. Professor Dr. Richard Zimmermann zu seinem 100. Geburtstag am 29. September 1961 Es wird nicht viele Lübecker geben, die ihn als wissenschaftliche Lebensarbeit dieser Schule gegol- Lehrer des Katharineums noch gekannt haben. Wer ten. Er war Lehrer der klassischen Sprachen und weiß davon, daß Zimmermann zu den einfluk- Germanistik. Wie er seinen Beruf auffaßte. dafür reichsten Förderern des Lübecker Kunst- und Kul- ist bezeichnend ein Aufsatz in den „Lübeckischen turlebens des 19. Jahrhunderts gehört hat? Am Blättern“ aus dem Jahre 1932 mit dem Titel: 29. September jährt sich zum hundertsten Male sein „Wozu Griechisch? Ein Rückblick auf 60 Jahre.“ Geburtstag. Seine Freunde werden des liebens- Schon zu Beginn SEINEr pädagogischen Tätigkeit. so werten und eigenartigen Menschen und des charak- schreibt er, habe er sich die Frage gestellt: „Was tervollen Gelehrten dankbar gedenken. hat deine Philologie mit der lebendigen Gegenwart 24 Jahre war er, als er zu Ostern 1886 zum ersten zu tun? Ich sah mich in der Lübecker Welt um. Die Male als „Hilfslehrer“ die Schulräume des Katha- beste Zuhörerschaft vereinigte sich alle Dienstag in rineums betreten durfte. Bis zu seiner Pensionie- der Gemeinnützigen Gesellschaft und erwartete rung im Jahre 1927 hat seine pädagogische und damals von ihren einheimischen Akademikern An- I19
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