Full text: Lübeckische Blätter. 1961 (121)

didakt, bemühte sich seit 1945 mit Intensitäi um bei Hartmann aut diesen Blättern kaum formale die plastische Aussage. In verschiedenen Landes- Kontraste. So hat man manchmal den Eindruck von Ausstellungen wurde man auf seine Arbeiten auf- etwas Lauem, UVnbestimmten, die Bildfläche er- P tnt Got ! ougory LU o He§rs kontrast nicht ausgeprägt ist. Selbst Architektur N E Max Beckmann wie die Fassade einer Kirche wird aus weichen, Vs ist ein großes Verdienst unserer Museums- etwas teigigen Formen zusammeengesetzt. Wie flache ts VOC R OO , E us; Herbarium vregt Uoriutnt de st “rs “uehtverßälinisse Ww russ. at Hirst ge! P St Zh 10 vdetr kann man die Bilder eines großen Malers ss Et. zucht: Mi qn! Grotstt Ee sehen. Max Beckmann experimentiert nicht mit Aussagekraft über ein bildnerisches Erlebnis. technischen Möglichkeiten, er malt noch mit Pinsel Gerda Schmidt und Farbe. Er scheut weder große Formate noch problematische Themen. Immer wieder ist es der Mensch der heutigen Zeit, den er darstellt. Ob er Buchbesprechung ihn. einfach (porträtiert Oder U mz tnologischen Deutsche Briefe aus einem Jahrtausend. Neu her- Szenen agieren läßt, es bleibt der Mensch aus Fleisch ausgegeben von Hermann Kunisch. Reclam-Verlag und Blut, er wird nicht zum leeren Typus oder Stuttgart; 656 Seiten, 12,80 DM. ber L un gen fzrrer Uthe L's! Eine Brief-Anthologie, die den weiten Zeitraum sind BGCKIMANns Bilder oft voll empörten Aufbe- der deutschen Geistesgeschichte vom neunten bis gehrens, wilder Trauer, Resignation, aber auch an- Zum ZL i urn watt vùht r z!zuU: tuit rer. run Lskr O ltscuae § U Hr sarcriäs in rc ungn EU. cC,CcCoue c Gt > tr sten rue usr run. rare. ds ze? Trotz kulturgeschichtlicher Einleitungen zu den acht kriegszeit kritisierte, als Emigrant in Holland den Kapiteln, in die E Uersusseher die Friets sin: Ôitcn wettrisr Ftlevts. una. tt sst é tzten Jahren t ttt! efeender unc wert L n is ftr Uu ser yss ss>ns t xu r Eraen. hilderer bleibt das Ganze doch bruchstückhatt, zusammen- sondern auch ein guter Maler. Er beherrscht die hanglos und also unbetriedigend. Goethe Zz. B. ist Farbe. Seine früheren Bilder sind noch farbig zu- mit 15 Brieten vertreten, und der Hersusgtps! tschgtsGs. volt Bras gor tantiger Janro zy gsu..t s203. c§r. ZM t §§ zutülis. das in in Blau“. Auf eine Untermalung von Preußbisch-Blau diesem Briefbuch eine so gros Foy! tot Htistst. ist weis. er Hintergrund serctzt, leovalthtau dus HC G§ Ws Sprechens 'nren. nach Belegen ü: Ew ry. pur truy. tat emen s die genaueste und innigste Ausprägung sucht, wird ; ; ’Wä i x i immer auf Goethe geführt. Er umfaßt in seinen f REE hi hderde U. §vt L. Ou Vue. Briefen das Allgemeine und das Persönlichste. . “ Sandton der Weste des jungen Argentiniers, deren Es ist aber wenig sinnvoll, das an fünfzehn (über Konturen ein darunterliegendes, ausgespartes, ger 172 Seiten verstreuten) Briefen zeigen zu wollen; dämpfttes Violett bilden. Dieses Violett liefert even- Zu viel Wichtigstes Füskt suan ZU! ;; zue B falls zu den Händen dos Mannes die UmuriGtinien, SE sC[o, indet man sanze vier! Lessing, Mozart, Fleisches betonend. Auf dem Porträt einer jungen Wagner, Nietzsche, Thomas Mann sind wie viele Holländerin haben die sonst gefährlich zuckerisen andere sogar nur mit einem z! st réktrsten. Wie Töne von Hellblau und Rosa durch kräftige, schwarze Eu gs t .. er r LON eraus. Eogturen Lr Fw! zr in t§ Frier §954 an Max Stekl), der nichts weiter ist als eine malt mit Grün oder Blau, ist nicht graphisch, son- kurze, in pôttichzüuemewsy. kegererauneen s; err mslgrisch e Ber Et“ cs nicht die PL UCn q es ns sechs. Es heißt darin: „Ich BE QUser? Eser z immer wieder mit weiß keineswess, ob ich der Liebe, die ich für diesen ihr auseinander, verdichtet sie, klemmt sie zwischen Dichter (Stikter) hege, recht züri bit. und s; Fensterkreuze, vergittert sie mit seinen dunklen huuts daß er zich in ster Lrommisre: Ra r lt 25 setz t r OLE? n Sh. ss war nicht seine Art, zit sf aetts. Feräs zchtzict hunzt xu schsrzen. t§ uV c tt (? z % rst der Bemerkung: „Diese einsichtige Selbstcharakteri- Ausstellung Wolfgangs Hartmann sierung aus Anlaß von Stifter wirkt ein versöhn- Im Stadthallenstudio sind Aquatintaradierungen liches Licht auf den schwer deutbaren, vielgesich- des Hamburger Malers und Kunsterziehers Wolfgans tigen Menschen Th. M.“ Wir vermögen nicht ein- fÄzritun 2% zhsy t end Ztbeiten. üporvteztnaI.1sopwn. irtittern rigrs. an.. qu rer sozt: é s10u Biakien, Architektur aus Paris und Berlin. daß man aus seinem umtfangreichen Briefkwerk eine Die einzelnen Blätter bestechen durch ihre Technik. große Zahl ungleich besserer, wichtigerer „Selbst- Die Gegenstände von silhouettenhafter Flächigkeit charakterisierungen“ hätte auswählen können. Mir jet den schönen Grautäreh sss AtrstintavsrtatrensL ichen z1ts duct ute r te RrletsumunT e ct przrcen k OI: Alle Linien ret gebogen, schlossenen Briefwechsels vor, schon um vor solchen Straffe Waagerechte und Senkrechte fehlen, es gibi Ungerechtigkeiten sicher zu sein. | 06
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.