Full text: Lübeckische Blätter. 1961 (121)

Veranstaltungen Theater und Musik Verband Deutsche Frauenkultur e. V. Il campiello Ortsgruppe Lübeck Mit einer entzückenden Neuinszenierung über- Donnerstag, den 6. April 1961, raschten uns die Städtischen Bühnen. Die Bukkooper 16 Uhr, Saal der VHS, Köngstraße 77: „II campiello“ von Wolk-Frerrari It einen Theater- Bsrictits! von IG VC; SU H CERBl sit mit besuch wert, auch wenn man bisher den Titel der LiticderettVarbündan Oper kaum vernommen haben sollte. Es ist nicht .; C.: . möglich, den Inhalt des Werkes anzugeben, – es Aussprache über Fragen, die uns bewegen. ist eigentlich nur ein buntes Bild venezianischen f s tn 13 .f usr. lets OU '! M UFO Oberstuciendirektor i. R. Dr. Behrens kleidet ist, die den Einfluß der italienischen Canzone Kurd von Schlözer: nicht leugnet. Wenn dann dieses Spiel in einer so Historiker – Weltmann – Diplomat vortrefflichen Inszenierung (Gerd W olf) abläuft § i ; !; t plo ; und musikalisch großartig von Martin Mälzer bai ; 11 § tn: 5.70 % Fy?!] 19e!. 17:39 Uhr; geführt wird, hat man an dem Stück seine reine . , §9: Freude. Auch alle Solopartien waren sehr gut ui C tal! h Ar 1961. 16.00 Uhr. bei pra. Ipeseirt ur d U s 01 GU CIT ' ' | ihre Mütter (Yildiz D a gd el en, Werner Sala din Schleswig-Holsteinisches Landesmuseum und August-Wilhelm Ernst in Frauenkleidern) und : . ;: : die drei Liebhaber (Manfred Ni em a n n, Herbert An den beiden Osterkeiertagen sind die Museen K loms er, Milli N ett) erhielten für ihr tempe- in Schloß Gottorf von 9 bis 17 Uhr geöffnet, Dienss dt„amentvolles Spiel herzlichen Beifall. ; tag nach Ostern geschlossen. Hans-Jürgen Wille In den Sommermonaten (vom I. April bis 31. Oktober 1961) sind die Museen wieder täglich, 6. Symphonickonrerk außer montags, von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Das. Konrsrt Jo VU CNE NU LH en Ehi l: harmonie unter ihrem Dirigenten Karel Auslstellungen Ancerl bestätigte erneut die Ansicht, daß die Musik, obwohl sie nicht durch Sprach- und Volks- Uans Fischer Ö tumsgrenzen in ihrer umfassenden Jrteluti. hs: EC Erh re ot o ts ru§ det uszte. p Lr Brüsten kers Hans Fischer (1909%1958) bekannt: Lithor- erfaßt wird, die selbst in inren UVrsprungsbereichen graphien, Radierungen, Zeichnungen, Wandbildern aufgewachsen und vom Atmosphärischen ihrer für den Züricher Flughafen Kloten und für Schulen Heimat zutiekst durchdrungen sind. Dies galt in seines Landes, Illustrationen, Bilderbuchentwürten. stübeftrskküchew. 188e t ste Yyzral-Zituh- His Gr §ybik.. hat g Yerres: o Frirbon Ferr Element, das in diesem Konzert durch die beiden haltend eingeseizt. Der Künstler beherrscht sour symphonischen Hauptwerke stark überwog. Vor- verän seinen Zeichenstift, seine Fähigkeiten liegen aussetzung für jene These ist allerdings eine letzte offensichtlich bei der Graphik, darum ist der Fer- PcPruauns im Focmuischst. Fit tiberrgcendes )tüsi- t. L GUeht trke sst freunde gt sr renommierten Tschechen ohnehin voraussetzen. Die finden es angedeutet schon bei Paul Klee, aber Fis Musikgeschichte weiß von dieser erzmusikalischen macht es fruchtbar und verständlich für einen Provinz Europas seit langem viel Hervorragendes Seo G c N . | + j i „Mannheimer“ im 18. Jahrhundert mit ihrer um- y. 2.927 zva tÄtendon #ryqpuqulk: zu. üsdorten, jn. gleich ts; “zu nde uger lien. Ze len Zrvectiengn e Ens ier Philnarmonie bemerklichen Musizier- Eine Menge gezeichneter Blätter sind Studien art festzuhalten: die großartige Orchester-Disziplin, nach der Natur. Der Strich ist zärtlich, wenn es sich die Präzision der Ausführung. Ihr Streicherklang um so etwas Zartes wie junge Mäuse handelt oder dvVesitzt wundervolle Intensität (die ebenmäBige Ton- um Pflanzen, er kann sich sträuben, wie es die fkülle des Geigenchores wirkte oft wie von einem Federn des Hahns tun, den die Katze krißt. Manch- einzigen Instrument hervorgebracht), die Bläser mal umspielt die gezeichnete Linie die Spuren einer klingen bei aller scharfen, blitzsauberen Klarheit Holzmaserung, die aut dem Papier durchgerieben weich, biegsam. E . sind, durch ihre rhythmische Wiederholung einem ; Und s0 wirkte auch der Dirigent Karel Ancerl: Fisch oder einem Vogelmenschen sein Gerüst geben. ein drahtiger, eher zierlicher Herr, der mit ber- Bei den skurrilen Maskenfiguren fliest der Stelch h§rrsciter. szewosuns s.. Nhertörvers. . gits t w u L. . her os Lzvior sich des Kopfes Us raschen Anweisungen gibt, in um Schellen, Teufelsnörner, um dicke Bäuche aur einer raftinierten Schlichtheit, die unauffällig, zu- dürren Beinchen. Hieronymus Bosch – Spuk! Eler weilen verspielt scheint und doch bis in die letzte gant hat die Radiernadel die Ilustrationen zu La Nuance hinein von einem überwachen Bewultsein Fontaines Fabeln in die Platten geritzt, hinterr kontrolliert wird und äußerst gezielt ist; jede seiner gründiger, morbide sind die Radierungen zu selbst beiläufig scheinenden Bewegungen setzte L’'Homme déguisé en Homme“. sich in Musik um, es waltete eine hohe Entsprechung " Hans Fischer gehört nicht zu den Künstlern, zwischen Gestik und Klangfiguren – und dabei die neue Grenzen stecken im Gebiet der bildenden ließ sich die Präzision seiner Ft won Isstchts}.: rst kr e; eiet. vr:t„ ürtsit Vorbarcens: lrizts. zicht. zuehr q Merbisten.. . Musizierens, er Nachfolger haben. Gerda Schmidt die schlechthin Mustergültiges hervorbrachte. 42
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