Full text: Lübeckische Blätter. 1960 (120)

Helwig, Werner: Der siebente Sohn. Eine bas- In der Schweiz wurden Aufführungen in Bern, kische Novelle. 1959, 62 S. Zürich, Lausanne und Genf gegeben. Besonders Lederer, William J. –~ Burdik, Eugene: Der häß- herausgestellt waren die Aufführungen im Fest- liche Amerikaner. Roman. 1958, 275 S. programm der Bayreuther Festspiele, wo Erica von Markandaya, Kamala: Geliebter Fremdling. Ro- Schulthess’ „Wer bist Du, Mensch Hiob“ an einem man aus dem neuen Indien. 1959, 296 S. spielfreien Tag der Festspiele im Auftrag der Stadt Rand, Ayn: Atlas wirft die Welt ab. 1959. und der Festspielleitung sowie der internationalen Uris, Leon: Exodus. Roman. 1959, 825 S. Tagung junger Künstler in der neuen Christus- Waltari, Mika: Die weiße Taube. Roman. 1959, kirche zur Aufführung kam. 182 SV. Einige Tage vor den Lübecker Aufführungen wurde „Die Zauberin von Buxtehude“ in der Stadt POOIlIlI] ] lssTo-o]o-]|]RMMmmm.mm..ieiÓteeree.etttttt.......... Buxtehude zum 1000jährigen Stadtjubiläum urauf- geführt. Im Kulturaustausch Deutschland/Schweiz Gut, r tr Sr daß Lübecks Schulkinder und eine große Zahl Stanz aufgefordert, eine Festautkführung zu geben. Lübecker Bürger an den Straßenrändern standen, Aus kleinsten Anfängen ist diese Arbeit er- um den Bundespräsidenten zu s ehen und zu zchget. L is neats 1Ñ! g sd ue xu begrüßen. wertet wird. In der heillosen Zeit von 1946 wollte dieser Kreis dem Menschen Antwort geben durch Schade, [ Ft sr Hutu Zz3sru zouvden dal dieser in einem geschlossenen Wagen durch tacltion As. kurstlerttchen. Nrzierienus. 105 die vom Spalier gesäumten Straßen zum Rathaus yersucht die Bühne den Raum der Kirche durch fuhr, so dak ein großer Teil der lange vorher war- Wort und Gebärde mit neuem Leben zu füllen und tenden Bevölkerung nur eine winkende Hand zu ihn dem heutigen Menschen neu zu erschließen. sehen bekam. Das Verdeck war rückklappbar, das L:) E O O EH Spiele guit zor Y: Wetter gut! ].d: stürzenden Aktualität, indem sie die ganze Frag- würdigkeit unseres neute weithin nur aut äußeren MMmEEEIDDID DS>aDDvDDDÒA…ADAD>òDaò=òanUnNtwvw]N----- Wohlstand gerichteten, jeder metaphysischen Bin- dung entbehrenden Lebens offenbaren. Die mittelalterlichen Bilder vom Totentanz s; St. Marien, unwiederbringlich zerstört, zum Spie KAMMERSPIELKREIS LÜBECK geformt, wurden zuerst 300 Mal gegeben. Heute Jahresbericht und neue Pläne reicht der Spielplan vom Altarspiel bis zum moder- Mit einer „Jedermann“-Auffünrung in Mailand nen Kammerspiel. Auch in Lübeck wurden die Auf- ist mit 240 Aufführungen das 13. Arbeitsjanr zu führungen der Mysterienspiele „Jedermann“, „Der Ende gegangen, das im Juni 1959 mit einer Auf- verlorene Sohn“ und auch die modernen christlichen kühnrung „Lübecker Totentanz“ in der Katharinen. Kammerspiele Christopher Frys „Ein Schlaf Ger- kirche in Lübeck begann. fkangener“, Manfred Hausmanns „Der Fischbecker Diese umfangreiche Arbeit vollzient sich schein. Wandteppich“ stark beachtet. bar abseits von dem üblichen kulturellen Interesse, Die Arbeit soll folgende Fortsetzung finden:. obwohl der KAMMERSPIELKREIS LÜBECK eine Hie Spielzeit beginnt am 26. Juni. Zunächst sollen Berufsbühne mit 9 festengagierten Schauspielern ist. ab Mitte Juli (1.. Spiel Montag, den 18. Juli) und im Die besondere Problematik beruht darin, daß die aAugust „Spiele im Hochchor“ der Katharinenkirche staatlichen kulturellen Stellen meinen, die Stüt- durchgeführt werden, um für Einheimische und zung dieser Bühne müsse bei den Kirchen liegen, Fremde in der theaterlosen Zeit kulturelle und da das Generalthema des Spielplanes ,nur“ christ- hochwertige Aufführungen in Lübeck stattfinden liche Kammer- und Mysterienspiele aufweist. Für gzu lassen. Der Hochchor der Katharinenkirche wurde die Kirche wiederum ist diese Arbeit mit einem gewählt, um an eine gute Tradition anzuknüpten. Bühnentyp ebenfalls neu. Es mußte erst der Nach die dort nach dem 1. Weltkrieg begann. Hier wirkte weis angetreten werden, daß in der Öffentlichkeitsn ger kürzlich verstorbene Lübecker Schauspieler arbeit der Kirche diese Tätigkeit nützlich und wertr Hans Helmuth Koch in den zwanziger Jahren mit voll sei. Es ist schon sehr richtis, wenn eine dem Spiel „Ackermann und der Tod“, auch Prof. Lübecker Presse zu der Premiere von Manfred gRHorvitz mit der Spielschar der Oberschule am Dom Hausmanns ,„Fischbecker Wandteppich“ schrieb, dds inszenierte hier bedeutende Aufführungen. Prof. diese Bühne wonl tinanziell nicht auf Rosen ger gHrockhaus und Pastor Kühl veranstalteten Musiken bettet sei. und Feierstunden und endlich Robert Ludwig, der Wie aber sieht die Jahresarbeit dieses Lübecker mit dem Theater in den Spielzeiten 1935/37 Altar- Kreises aus? Von den 240 Aufführungen in der spiele auf dem Hochchor (Hiob, Mareike von Nym- Spielzeit 1959/60 sind 13 Aufführungen in Lübeck wegen, Ackermann) durchführte. Für den Kammer- gegeben worden, neben dem „Lübecker Totentanz“ gpielkreis Lübeck wurde seit 1946 der Hochchor, wie in St. Katharinen u. a. die Erstauffünrung von aber auch die Kirche selbst zum Ausgangspunkt Manfred Hausmanns „Die Zauberin von Buxter seiner Arbeit. hude“ in den Gemeindesälen von St. Gertrud und Y Sf. Lorenz. 1. Spiel „Jedermann“ ! Wie in den letzten Spielzeiten wurden 140 Auf- E;nsuerr gn k] uss. v Hotrignn:ths] führungen im norddeutschen Raum gebracht (Schles- : s, 2.6; wig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen). 2. Spiel „Der Schauspieler Gottes“ Darüber hinaus gastierte die Bühne sowohl in von Klaus Granzow Süddeutschland wie im Ausland. Die 4. Gastspiel- Montas, den 25. Juli reise durch Schweden führte von Malmö bis Vpp- 3. Spiel „Wer bist Du, Mensch Hiob“ sala; die bedeutsamste Auffünrung war im APO- von Erica v. Schulthess lonia-Theater Stockholm. Montags, den 1. August | | 1î4
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