Full text: Lübeckische Blätter. 1960 (120)

Ausskstellungen ftr das freundlich bunte Bühnenbild, das zwar in Unssteikung Georg Meisiernians r sense mehr erusesvdrr s r tezecieho! in der Overbeck-Gesellschaft Die musikalische Leitung lag in den besten Nach dor geordneten, vertrauten und darum ver- H. Emu ru cri Crrttth. Ius S n FuE söhnlichen Formenwelt, die die Eylert Spars-Ausr daß die temperamentvolle Musik vor allem in "den stellung vermittelt hat, stent in der Georg Meisterr Ballettszenen + die wiederum von Imre Ker es mann-Ausstellung wieder die zeitgemäße Probler gestaltet und von den Solisten und der Gruppe aus- matik des Künstlerischen zur Diskussion und zwingt gezeichnet getanzt wurden ~ die Zuschauer mitriß. zur Auseinandersetzung. Den seriösen Baß Heinz H a g en a u sahen Innerhalb der Kunst der europäischen Gegen- wir hier in der heiteren Rolle des Heiratsvermittlers wart nimmt Georg Meistermann (geb. 1911 in Sor Kegzal, in der er sich gut zurechtfkand. Zwar kehlte lingen) eine besondere Stellung ein. Er fühlt, wie ihm naturgemäß noch etwas die buftfomäßige Locker- Werner Haftmann in seiner „Malerei im 20. Janrr heit die Stimme, dennoch können wir immer wieder hundert“ ausführlich darlegt, „daß hinter der sicht. die Schönheit seines Organs bewundern und auch baren Welt eine größere Gestaltkraft wirksam ist“é. die Umstellung im Spiel anerkennen. Im zweiten Seine Malerei lebt darum aus der Spannung zwir Akt kam auch die Stimme Gis ala Kn abbes schen den glaubend gewußten, unsichtbaren Ideen (Marie) voll zur Geltung, die jedoch stets den Zu- und dem, „was in der dynamischen Lebenserfkan- hùörer stärker durch ihr herrliches Piano als durch rung des Menschen an Verwirklichungen möglich Fortestellen zu fesseln vermag. Jugendlich frisch ist“. Auch Meistermann gibt, um mit Paul Klee zu und sympathisch spielte V eij o V ar pi o den Hans sprechen, nicht das Sichtbare, formal und farbig und sang die Partie mit hellem, klangvollem Tenor, verwandelt, wieder, sondern er macht ~ auf seine sein bedauernswert einfältiger Stiefbruder Wenzel Weise – „Innerliches“ sichtbar. Meistermanns Bild. wurde von W ern er S aladin treffend charak- welt ist weniger kontemplativ als „aggressiv“. Er terisiert. Die beiden Ehepaare (Herbert Klomser, setzt eine „ungemein harte Intelligenz‘ ein, die Violetta Vary, Heinrich Kramm und Ruth Hesse) Spannung zwischen Wirklichkeit und Unwirklichen waren gut besetzt, wobei wir die vortreffliche keit immer erneut anzugreifen und offenzunalten. Mimik Violetta Varys besonders hervorheben wollen; Er zwingt sie in mannigfaltige Kompositionen und der Zirkustruppe stand Heinrich Froschhauser vor Figurationen von reicher Vielfältigkeit bis zur und präsentierte seine Artisten, Esmeralda, von höchsten Einfachheit, in die, in einer Art von Vrr Harriet Karlsond mit heller Stimme gesungen, bildlichkeit, Erschautes und Geglaubtes, Erahntes August-Wilhelm Ernst und andere. und Erkanntes, in die eigengesetzliche Welt des Allen Künstlern wurde nach der gelungenen Bildes hineinschaut. Aufführung lebhafter Beifall zuteil. Georg Meistermann, seit Janren durch monu- Hans-Jürgen Wille mentale Aufträge für Glas- und Wandmalereien, meist für kirchliche Bauten Westdeutschlands, stark [n t 4tnuet : genommen, hat sein frei bildendes Astrid Varnay fen unermüdlich entfaltet, variiert un [] : : : : séandelt: Die Antttcltanige der t r U S Let UN LE zr ch. f zr Kehsset. sst is er erste Gesamtbericht Meistermanns über Ig. tet le Ts Q : [. gte seine Entwicklung. Sie wurde ermöglicht durch die t e ee u s
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