Full text: Lübeckische Blätter. 1959 (119)

Andrés Se go vi a, Madrid, Guitarre. Das Begrüßungsansprache, Rektor Steen die Festrede, Programm enthielt Werke vom 16. bis 20. Janr- Rektor Steen und Hans Heitmann trugen aus platt- hundert. deutscher Literatur vor, und Mitglieder der Nieder- Klavierabend von Julian v. Käroly i deutschen Bühne Lübeck spielten den Einakter „De mit Werken von F. Chopin. Isenbann up Fehmarn“. Glückwunschansprachen P aul Tortelier, Violoncello, Karl Eng el hielten Frau Senator Dr. Klinsmann, Rechtsanwalt am Flügel, mit Werken von L. van Beethoven, Gaul als Direktor der Gemeinnützigen Gesell- F. Schubert und J. Brahms. schaft und Erwin Herzig als Leiter der Nieder- Christian F err as, Violine, Pierr e Bar- deutschen Bühne Lübeck. Der Saal war bis aut den bizet am Flügel, mit Werken von L. van Beet- letzten Platz gefüllt. hoven, J. S. Bach, C. Debussy und M. Ravell. Die Niederdeutsche Bühne brachte in dieser " Klavierabend von Detlef Kraus. Ein Spielzeit wieder 4 Vorstellungen auf der Kammer- Brahmsabend. spielbühne heraus (mit Wiederholungen) und spielte Das Stuttgarter Kammerorchester. außerdem noch an verschiedenen Orten der Um- Leitung: Prof. Karl Münchinger. Solistin: Monique Segend. Sie spielte in diesem Sommer auch aut der de la Bruchoallerie, Klavier, mit Werken von Ereilichtbühne. W. A. Mozart und G. F. Händel. Ein Heimat-Abend fand statt Anfang des Gilden- Für einen Vortrag im Rahmen der Dienstag- Lübcdccr Harcwerk“ und t Ewaitor Heir HER Vorträge der Gemeinnützigen Gesellschaft hatte der Altes Lübecker Handwerk nach Bodentfunden in Verein wiederum Herrn Dr. Fritz Jung gewonnen, Äsr Altstadt“ am 10. 4. 1959 (Dr. Neugebauer). dessen vorjährige Ausführungen über „den Diri- Die Mitgliederzanl der Plattdütschen Volksgill genten“ stark gefesselt hatten. Er sprach über die to Lübeck sties von 346 auf 366. „Interpretation“, erläuterte seine tiefschürfenden Ausführungen durch musikalische Beispiele und Vorstellung en der Niederdeutschen fesselte auch an diesem Abend wieder seine zan. Bühne Lübeck auf der Kammerspiel- reichen Zuhörer. Es war das letzte Mal, daß Dr. Jung bühne zu uns gesprochen hatte. Am 25. März d. J. ist er 1. am 17. 5. 1958: „Dat Verlegenheitskind“, Lust- heimgesange. : . : spiel von Asmussen mit zwei Wiederholungen. Mit seinem Hinscheiden haben Lübeck und sein 2. am 31. 10. 1958: „Dat Lock in de Gerechtigkeit“ Musikleben einen schweren Verlust und der Verein Komödie. von Kasi Bunije mit vier Wiederkglun.i der Musikfreunde dazu einen treuen, wohlgesinnten gen Freund und Förderer verloren, dem wir ein ehren- 3. Smm.7 12. 1958: „.De rode Ünnerrock“, Komödie des Andenken bewahren werden. . . von H. Boßdorf mit zwei Wiederholungen. Der Verein zählte am 30. Juni 1959 350 Mitglieder. 4. am I. 3. 1958: „Petrus gifft Urlaub“, Lustspiel Es wäre dankenswert, wenn unsere Mitglieder für von Fritz Wempner mit. Zvret Wiederholungen. neue Beitrittserklärungen werben würden. Außerdem brachte die Niederdeutsche Bühne Aus dem Vorstand schied Herr Dr. jur. Ernst Lübeck zahlreiche Aufführungen in der Umgegend Sand infolge Fortzuges von Lübeck aus. Der Vor- yon Lübeck. stand dankt ihm für seine tatkräftige Mitarbeit Anläßlich des 40jährigen Jubiläums der Platt- während seiner mehrjährigen Zugehörigkeit und guütschen Volksgill gab die Plattdütsche Volkssgill wünscht ihm bestes Wohlergehen. In der Mitgliederr eine Broschüre „Plattdütsch Spraak un Aart in versammlung vom 10. Dezember 1958 wurde Herr Liüibeck“ heraus, die von Studienrat a. D. Carl Brinckmann Als Vorsitzender wiedergewählt. Für Budich zusammengestellt wurde und guten Ahsatz den ausgeschiedenen Dr. Ernst Sand, derzeit Direkt fand. Die Kultusverwaltung und die Schulverwal- tor der Deutschen Bank, wurde seine Musik aus- tung haben erfreulicherweise in größerem Umfang übende Mitarbeiterin, Fräulein Cläre Luckmann, Broschüren abgenommen als Kassenführerin hinzugewählt; ferner für den durch Tod ausgeschiedenen Herrn Dr. Otto Hoffmann Mitgliedschaften Herr Dr. med. Karl Wagner, ein erfahrener Kammer- Die Plattdütsche Volksgill ist Mitglied vom musiker. Der Vorstand bestent nunmehr aus fol- g,„|uickborn“, Vereinigung für niederdeutsche Sprache genden Mitgliedern: Herr Hang Brinckmann, Vor- und Schrifttum, Hamburg. Außerdem gehört sie der sitzender, Herr Präses Felix Boie, Herr Dr. med Niederdeutschen Buchgilde. Hamburg-Wellingsbüt- dent. Willy Hamborg, Herr Dr. Helmuth Katz, tel. an. Früulsir §lürs Euchtttisnn. Kassenführerin, Herr W erbung r.; Jur. ichar iema ift fü SS G Nc... H EE: "Vorstand gehören die Herren Brinckmann. Dr Iseles' lur Mitsglieds-Anmeldungen. nene Hamborg, Dr. Niemann. elieder haben sich daraufhin gemeldet. Durch den Tod verloren wir im abgelaufenen „G illns pra akt Geschäftsjanr die langjährigen Vereinsmitglieder : l 17:4: : Frau Anna Kühne und Frau Gertrud Haukonhl, denen Die Mitsliederversammlung kand statt am Diens- wir ein ehrendes Gedenken bewahren erden. Die tag, dem 25. 11. 1958, 16 Uhr, im Kulmbacher. Es im gleichen Zeitabschnitt ebenfalls von uns gegan- wurde vorgeschlagen, sich nach der Vereinsregister- genen Mitglieder, Herr Konsul Reinhard Dieckmann, FSintraguns im Amtsgericht zu erkundisen und später Herr Dr. jur. Otto Hoffmann, langjähriges Vor- eine Anderung nach dem heutigen Stand zu be- standsmitglied, Frau Lilli Dieckmann und Frau antrasgen. . : Erna Hoffmann. haben wir noch im vorigen Jahres- : Kassenprüfer der Plattdütschen Volksgill waren bericht dankend würdigen können. Sie bleiben uns prieder die Herren Strauß und. Hagemann. Unv'erttessen Frauenarbeitskreis Plattdütsche Volksgill to Lübeck e. V. ic E ONMI! FGG? hat Im vorscnssrsn nt In diesem Gildenjanr konnte die ,„Plattdütsche geführt. Die frone Runde, das gesellige Beisammen- Volksgill to Lübeck“ aut ein 40jähriges Bestenen sein alter Damen an jedem Donnerstagnachmittag zurückblicken. Die Gedenkteier fand am 4. 11. 19988 in den Räumen der Lübecker Mütterschule, hat jetzt im großen Saal der Gemeinnützigen Gesellschaktt einen großen Kreis fester Teilnenmerinnen, die statt. Unser Gildenmeister Dr. Renzow hielt die immer wieder froh und dankbar über diesen Zu- I 58
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