Full text: Lübeckische Blätter. 1959 (119)

LÜBECKISCHE BLATTER HERAUSGE GEBEN VON DER GESELLSCHAFT ZUR BEFORDERUNG GEMEINNUTZIGER TATIGKEIT LÜBECK, DEN es. NOVEMBER 1959 EIN HUN DER TN EUNZEHNTER 1 A HRGANG / FUNFUNDNEUNZIGSTER DER NEUEN REIHE / NUMMER 19 Beratungsversammlung Dienstag, den I. Dezember 1959, 18 Vhr, Königstraße 5 (Bildersaal) Tag es or dn ung : 1. Wahl eines Vorstehers. 2. Festus und Beschlußfassung über die Jahresabrechnung 1958/59. Erteilung der Ent- z. \Vahl cines Rechnungsprükers. | Verschiedenes. Jahresabrechnung und Gewinn- und Verlustrechnung können im Geschäftszimmer ein- gesehen werden. V O KRK 1 RK A G € Dienstag, den I. Dezember 1959, 20 Vhr, Königstraße 5 Prof. Dr. Hans Plischke, Göttingen: „Überseeisches Wortgut in unserer deutschen Sprache“ Di enstag, den 8. Dezember 1959, 20 Uhr, Königstraße 5 Ragnhild Höppe, Bad Schwartau: „Wir wandern mit der Trave“ (Vom Meiereibrunnen zum Schiffahrtsweg) Mit Lichtbildern) Das neue alte Kolosseum Aus der Rede des Direktors zur feierlichen Eröffnung des Kolosseums anläßlich des 170. Stiftungsfestes der Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätig- keit am 4. November 1959 Das Kolosseum, unser liebes altes an Erinnerun- dem akustisch glänzenden, wenn auch leider außer- gen so reiches Kolosseum, ist in neuem Glanze als halb der Stadt gelegenen Saal des Kolosseums ver- vollendeter Konzertsaal vriedererstanden. Sie, ver- legen sollte. Damals hatte man deswegen zunächst ehrte Mitglieder unserer Gesellschaft, sollen die davon Abstand genommen, weil der Bau der Stadt- ersten sein, die in diesem Saale das Konzert eines halle in Aussicht stand. Als jedoch deren Vollendung zroßen Orchesters hören. Sie sollen die ersten sein, noch auf sich warten ließ, verlegte man ein Jahr denen sich wiederum das Geheimnis dieses wunder- später die Sinfoniekonzerte in das Kolosseum. 1904 samen Raumes offenbart. ... wurde die Stadthalle fertig und der „Verein der Ich sagte: Dieser Saal birgt ein Geheimnis. ~ ùWlusikfreunde“ bezog das neue Konzertgebäude der Es ist das Geheimnis und das Glück einer nie er- Stadthalle. Aber dieser Neubau erwies sich in reichten Akustik. Er galt immer schon als ein Kon- akustischer Beziehung ~ wie es in der Festschrift zertsaal, der in akustischer Hinsicht an führender heißt schmerzlich enttäuschend als durchaus ver- Stelle unter den besten deutschen Konzertsälen stand. fehlt. so dak man schon im folgenden Winter Wie hoch man ihn einschätzte, kann man der wieder in das Kolosseum übersiedelte. Jubiläumskestschrikt 1921 des „Vereins für Musik- Und hier haben dann Hermann Abendroth und freunde“ entnehmen. Im Jahre 1900 hat nämlich Wilhelm Furtwängler in den Jahren ihrer Tätig- dessen Vorstand schon Verhandlungen darüber ger keit in Lübeck die musikbegeisterten Lübecker zu pflogen. ob man nicht auch die Sinfoniekonzerte in den Beifallsstürmen hingerissen. die das Märchen .1 II
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