Full text: Lübeckische Blätter. 1959 (119)

lebt in der Erinnerung und wur i i unnachahmlich innerurs . und ÊUrde von Uer-tel 1; Kanpert ges Yorojns ger hzuziktreunse auch um die innere Dramatik dieser Ruhe, die an Am ". 10. wurde das neu ausgestattete und durch Jen entscheidenden Stellen nach außen s hl E Sc: Umbauten verschönte Kolosseum mit dem 1. Kon- Hen Ontecr ss n v sius. Iangsgm cus cr zert des Vereins der Musikfreunde seiner Bestim- Weisheit hinter solcher Auffassung stehen muß. [y111: zurückgegeben. An diesem Abend spielte dss Die Aufführungsdauer bei v. Dohnanyi ging noch KisyierrDuo Kurt Bau sr ~ Heidi Bun g an über das genannte längste Maß hinaus. Das über- vs! ztügeln * eine im Konzertsas] seltene Bs- raschend mäßige Tempo am Beginn . O Shirts setzung — ein farbenreiches Programm ebenfalls spannte die Erwartung, wie un UU es Dirigent selten zu hörender Werke. – Die Künstler hatten energischer vorgehen würde. Vornehmlich die ver- Ìire Fortragstolge ztre ng chronologisch gukzetaut führerische Wirkung, die von dynamischer Steige- j so das gewicttisst H york. diesss Ahends, L (Atta ue doe Goss und C sc L Zaty) Brahms krmoll-Sonate, vielleicht aus Gründen einer und dem Hinzutreten neuer Orchestergruppen (Ein- Plrongmie üss Kräftehaustalts in sis Mitte ss. führung des Freuder-Themas im 4. Satz nach dem [zzsrt: Sie vegannen mit derm Eonesrto F-Dur vor Orchester-Rezitativ) ausgeht, veranlaßte V. Dohnanyi Friedemann Bach (das lanss. tür sm werk zu einem jeweils gewaltigen Stringendo, das er ! S:: Buchs zobglts!) yurds, syeil die stimmen in vor dem Ostinato des 1. Satzes dureh ein bis zur ss: Handschrift des Vaters vorliegen). Mit der Fein- Generalpause aufgestauten Ritardando gegen die hsit ihrer shzgstutten Spielmechanik ließen die Genera ichs Vorschrift der Partitur („a tempo“) Künstler vergessen, daß sie hier ein konzertantes noch stärker vorbereitete. (Ahnliche Willkür zeigte Verk. iener Evocns: des ausgehenden Barock., in 9s1 die im PrestorTempo durchdirigierte Zweitwieder- fchon „eins reizvdlls Errptindzawkeit ic. Gstürls: holung des gleich abgebrochenen LEG SCI gin entladungen der zweiten Jahrhunderthälfte ankün- t o Satzes) Das im übrizen aber .. u digt, auf den ungemäßen modernen Konzertflügeln Zehaltene gemächliche Tempo BEL SIatzEs P- darbieten mußten. tz Brahms’ fr-moll-Sonate op. 34, wirkte wohl, daß die gestochene Klarheit, die diese von dem Meister nicht als endgültig empfun- Transparenz der Stimmen nicht mehr zu überbieten Hense Zwischenlösung suk dem Wese von der Streich- war; wohl selten sonst ist das Prinzip der „durch- huintstt-. zu1 Klayisrquintstt-Fassung, bildete frag- brochenen Arbeit“ in Beethovens Orchestersatz SO sgs sst künstlerischen thenuntt ese; Atzepds. sinnfällisg gewesen wie hier. v. Dohnanyi erkautfte Ns gxmphgnizchsn. ZAusmößen in Form vüci Gzshalt dies aber durch weitgenenden Verzicht auf die szraen peidn Pianisten mit our verzus rs tten diesem Satz innewohnen i i 1sdrucksskala und Ans szgskultur vom "o- Coda zu spät nachgab. tac vrurut ser Z.! fr! na.tanten tis zum Ze quat Einsatz der Reprise hätte ihn aus seiner Reserve grahms' Z L Y é Fortzgket.. és Sr .. ge f ; ' s'schen Orchestersatzes schien in die univer- tr etun tussen Su ; CE E: sellen Bereiche der Tasteninstrumente übertragen. man merkte, daß die Sparsamkeit in der Gestik Yer kre!te L U ss Ort u tust: Auch zu einer Untugend werden kann ( man ~ ; ; Z F: V artsocos dachte schmerzlich an den Beethoven-Satz „Dem ten ühsr g! Puerta vor her thoven Up; 35. (n3m.- 1 ß e -Dur-Sonate op. 31,3 spre u die Musik Feuer aus dem Geist hoten der virtuosen Veranlagung der ) L: 3:3 VE s chien sls: Hatz Dosh T zo. R : reiche Entfaltungsmösglichkeiten, während vom Werk t E I OU ER L V. q uqns SEINe ;nereter her eine formale Straffung im Ansatz zu einer bald vei sehr gestrafftem L Feschont. Per 31/4: art: trlaoum szden Furs Leun uutzhsr zz! OzBD par dämonisch aufgefaßt, überzeugte gleichwohl durch wars i ct: ih. ECV : V ; dat rc: die zügige Darstellung. Eindeutiger Höhepunkt aber fs ik; in sme Fe zt f. U Uhe zur nterhaiun t7 war das Adagio, wunderbar in Ruhe und Gelassen- f! ß: . gos. reisse Pck. gas r grnen bsit yzetqrnt und aus einem grolen Atem musiziert; rar u Fus tau: S gz; Rs: rade die ü 23 ä O.. : ock tuch Voglücict, worin We. ?: forte, auß alls Hoconkken sich 11 Begeuuters [g; ulse zugeström ä i ; ü i i t nu § tes b5zt Fürso. mt Stun F z>tler Zit teâgruden: get seyn up L zougt tgit Fscht. zügiger gespielt (ebenso ist die Hang s UU E em ironischen. übgtans. ger Ur währter i i i i Neuaufnahme dieses tt cott El p h [ I§; Nocht ristotrte:ots. g 19 etzt s Es! aUer Hr der Darstellung dieses Finals, sichtlich das Außergewöhnliche einer Kunstleistung. sLeszen uro sr Its euhe Eatzicinvg; ts zum deren Geheimnis in einer kaum wiederholbaren CC "Abhandlung wert ist, vermilite man den lverrrz§ ser zpietrzuetnor venutz. lt mystischen Glanz und die Schauer der göttlichen feinnervig aufeinander abgestimmt, daß man hinter NÜhs.. g 96. siges ust och F uz-trzytt fen den gestaltenden vier Händen nur eine gemeinsame Er L 30 fk es tts ésiiiGttiütttiizzttt c eigene Herz auch zu seelenvollem Spiel hinreißen . . .. : ; konnte – hier hätte nur die weitumspannende ber- Kabale und Liebe von Friedrich Schiller schwörende Geste den gewaltigen Gesamtapparat Wenn heute ein Herr aus dem höchsten Adel ein zu dem feinster Schwingungen fähigen Instrument Mädchen einfacher Herkunft zu heiraten wünscht, zwingen können, dessen diese Glaubensmystik ber- so sieht das niemand als „Kirchenraub“ an und nie- Aark; aufgeklärte Bewußtseinshelle allein U S mand ist der Meinung, daß dieses Bündnis ,die nicht. (DaB der Chor zuweilen übrigens von Blech Fugen der Bürgerwelt auseinander treiben und die und Schlagzeus erdrückt wurde, mag Z. T. „die allgemeine ewige Ordnung zugrun d stürzen würde“, Akustik der Stadthalle verschuldet haben). _ wie Luise es ausdrückt. Auch gibt es heute keine So war der Gesamteindruck dieses festlichen einflußreichen Mätressen mehr, und es werden Abends leider etwas zwiespältisgs leider, denn keine „Landeskinder“ als Soldaten an das Ausland v. Dohnanyi besitzt – das zeist sich wieder an verkauft. Was einst, als der junge Schiller „Kabale Velen Rinzelheiten - an sich das Format zu vollo und Liebe“ schrieb, eine brennende Not war, das gültigen Leistungen. Bien wir Heute ais eine historische Erscheinung. Dr. Klaus Matthias Das Problem geht uns nichts mehr an. Die heute 1 [K
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