Full text: Lübeckische Blätter. 1958 (118)

es sich iti i i i uur t wre sz: E :::: Zt gera ; ; ; . _7 nù vie EEE Tt: EES. o H5:2.255:5 ändert werden. Der heutige weltpolitische Zustand (Schluß folgt) aber ist hervorgewachsen aus dem europäischen System der großen Mächte, wie es sich seit 1648 ü herausgebildet hat. Büchertisch Die dem Staat ei ümli i Vem Lüb Dom ; Macht ist bis heute s ruucs E Freunde §er pow. tts rere von z.. ser müssen. Die gegenseitigen Abhängigkeiten aber sind missionsverlag Hansisches Verlagskontor H Scheffler mit der Ausweitung zum Weltstaatensystem, mit der 3,0 DM. J Entwicklung der Verkehrs- und Nachrichtenmittel Dieses Büchlei z I gewachsen. Heute ist diese Entwicklung insofern esse und die un möchte „dazu dienen, das Inter- beendet, als ein geschlossenes System entstanden in möglichst r.ute En unserem ältesten Gotteshaus ist, d. h. jedes Ereignis auf der Erde wirkt sich auf Fragen und ZO Is. Kk zu tragen und sie mit jeden Teil der Erde aus (Straße von Formosa!). rich aus der roveyen etänz: zv wzchey: wie sie Neu ist auch der Versuch, Weltpolitik bewußt Aufgaben der Gegenwart bei ger Mr tuct.: rational zu handhaben (UNO). des Domes ergeben“. So kennzeichnet der Fteluns Ein grundsätzlicher Unterschied sgesenüber früner geber die Absicht, die inn veranlaßt hat, Professor ren Zeiten besteht darin, daß Weltpolitik heute Paul Brockhaus zu beauftragen, ein Bild des Domes ideologisch aufgeladen ist. Die Macht soll nicht mene Zu geben. Diese Aufgabe ist sehr glücklich gelöst um ihrer selbst willen da sein, sie muß ideologisch worden. Gewiß sind die meisten Beiträge an anderen begründet werden. Die alten Staaten sind zwar nach Stellen bereits erschienen, aber dort sind sie nicht außen hin ohne Ideologie, nicht aber im Innern. leicht erreichbar. So geben sie denn, ergänzt durch Wichtig ist nun, daß die ideologische Propaganda einige Originalbeiträge, ein schön geschlossenes ~ ob geglaubt oder nicht – zum Handeln gemäß Bild vom Dom., d. h. vom Gotteshaus, vom Bau- der Ideologie zwingt. Daraus ~ dies mag hier ein- denkmal. vom Zeugen vergangener Zeiten, von gefügt werden ~ erklärt sich z. B. das Dilemma. in ceinen Kunstschätzen., kurz von diesem uralten Jem sich die Sowjetzone befindet. Die nackten Tat- Bauwerk, das auch dem Menschen unserer Tage sachen zwingen zu lcckerer Zügelfkührung. die Ideo- ein starker und guter Freund sein kann. logie hindert daran. Wohl ausgewählt und in ausgezeichneten Wieder- Da die Ideologien inrem Wesen nach d i e Wahr- gaben findet der Leser nicht nur die für manche heit formulieren sollen. gehen sie immer von dem Artikel erforderliche Beigabe von Photographien. Gedanken des Weltreichs aus oder — historisch ge-[ sondern in den Bildbeilagen spiegelt sich auch die sehen + streben sie auf das Zusammenwachsen der tiefe Wirkung, die unser Dom immer wieder auf den Welt unter der Herrschaft der jeweiligen Ideologie Künstler ausgeübt hat. Asmus Jessen verdanken wir hin. den Entwurf des schönen und sehr einprägsamen Die demokratische Idee. die sich schon soweit Umschlasgbildes. Besonders erwähnt sei auch das Hurcatesetzt hat, dals auch iure Gesner sie sich Falthila vom Memlingaltar, das dem Buche bei- äußerlich zu eigen zu machen suchen. beeinflußt. da gegeben izt: : L: sie das Schicksal iedes einzelnen hestimmt. auch das Eine sehr erfreuliche Gabe für alle Freunde des weltpolitische Schicksal. Daher müssen die Staaten. Domes nicht nur. sondern eine Bereicherung der auch die totalitären, auf den inneren Antrieb durch Lübeckliteratur. für die den Herausgebern, Herrn Uje Mitglieder des Staates Wert lesen. Da die an Wilhelm Castelli jun. für die Bebilderung und vor V R Et cige Ms: r Mißkredit gekommen ist. allem Herrn Professor Brockhaus Dank zr. wird die Begründung der Macht ohne Ideologie S schwierig. Der "is. iuts Staat war dieses auch in dem Sn§s; Veranstaltungen B er Lsurr Begründung, für s§ o1oziesets s s ~ Zum Vortras von Helmut Niendorf am 7. 10. 58 über Staat geworden. Damit ist zu rechnen. Arbeitstecknik und Stilbildung in der Gotik Dazu kommt die Auswirkung der Kernwaffen auf Es ist eine wohl oft gestellte Frage, wie die Bau- das weltpolitische System. Der Parifismus im her- leute des Mittelalters s0 großartige Leistungen wie kömmlichen Sinne ist überholt. Heute handelt es den Dom und St. Marien vollbracht haben mögen. sich um die Gefahr der alleemeinen Yernichtuns. Mit Hilfe von Urkunden. mittelalterlichen bildlichen Mit dem Verbot und der Zerstörung der Atom- Baudarstellungen und handwerklichen Vergleichen waffen ist es nicht getan. denn die Kenntnis der läßt sich das Werden von Wand. Pfeiler, Bogen und Fertigung bleibt. Das uralte Prinzip des gegen- Gewölbe, dann das Zusammenspiel dieser Bauteile, seitigen Risikos ist die Grundlage, auf der heute und schließlich das Bauen aus geometrischen Grund- mehr denn je die Hoffnung nicht nur auf Erhaltune lagen heraus ziemlich zuverlässig ermitteln. Dabei des Friedens sondern auf Fortdauer des I ebens auf läßt sich erkennen, wie die Bindung an gegebene V Lrisdens. Nh veruht. Hie tl.Bomvr n§ a. HWerkstofke und dadurch bedingte Arbeitstechniken Hätnit sio nicht angewendet wird. Dieser Satz löst zur Anwendung gotischer Formen beitrugen. Etwa Hamit 210 n hicht. As Versuche. nt Tr Lösung 60 Lichtbilder erläutern das Thema. einzelner Fragen zu beginnen, waren bisher Ver- geblich. Das Ergebnis der wissenschaftlichen Kon- gdtzyum Vortrag von Dr. Günther am 14. Oktober 1958 kéronc in Genk aher ist ein Fortschritt. Reue zu über Sonnenprotuberanzen mit Lichtbildern u. Film in ei . Rin weite § . : tit vzecheiaener. L Tes Präventivkrieses ist ee Vor 25 Jahren entvrickelte der französische Astro- sächlich ad acta gelegt. nom Lyot ein Fernrohr (Koronograph), mit dem man Auffällig ist die heute herrschende Voreingenome an jedem klaren Tage eine künstliche Sonnen- menheit gegen die Politiker.. Etwas für richtis hal- finsternis herstellen kann. Dabei beobachtet man ten und fordern einerseits und es durchführen und über der Sonnenoberfläche die Protuberanzen 19 ;
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