Full text: Lübeckische Blätter. 1956 (116)

LUÜBECKIS CHE BLATTER ZEITSCHRIFT DER GESELLSCHAFT ZUR BEFORDERUNG GEMEINNUTZIGER TATIGKEIT LUBE CK, DEN S. JAN U AR 1956 EIN HUN DERTSECHZEHNTER JAHR G A NG / ZWEI UNO NEUN ZI G S T ER DER NE UE N REIHE N U M MER t VORTRAGE Dienstag, den 10. Januar 1956, 20.00 Uhr, Königstraße 5 Prof. Dr. Kroebel, Kiel: „Die technischen tente sFr Uensckbeiterrrtbicttz ron der Urzeit bis heute‘ Gemeinsam mit dem Naturwissenschaftlichen Verein Dienstag, den 17. Januar 1956, 20 Uhr, Königstraße 5 Dr. Karl Bruehmann, Goslar: „Goslar Gcztiettews vruutws einer alten norddeutschen Reichsstadt‘ Gemeinsam mit dem Verein für Lübeckische Geschichte und Altertumskunde Dienstag, den 24. Januar 1956, 20 Uhr, Königstraße 5 Dr. Franke, Wien: „„Alpenblumen - Alpentiere‘), Farbfilm Gemeinsam mit Natur und Heimat e. V. Zu diesom Vortrag werden Karten in nnserer L:z!!U:tste ab 12. Januar zwisehen 10 und 13 Uhr Zum alten und zum neuen Jahre Ein unfreundlicher Tag ist der 31. Dezember des Die endlich einmal notwendige Erhöhung der Mit- Jahres 1955; es stürmt und regnet. Wir brauchen ihn gliedsbeiträge und die günstige Geschäftslage der Spar- weder als ein Sinnbild des heute zu Ende gehenden und Anleihe-Kasse haben die Rinkünfte wesentlich tz Jahres zu nehmen, wollen ihn aber noch weniger als gesteigert. Die Zahl derer, die wegen der Beitrags- einen Hinweis auf das künftige Jahr ansehen. Sagen erhöhung ihre Mitgliedschaft aufgegeben haben, ist wir lieber, er ist so recht geeignet, sich an seinen verschwindend gering, zumal die Vorsteherschaft in Schreibtisch zu setzen und sich einzuspinnen in seine allen irgendwie begründeten Fällen bereit gewesen ist Gedanken an das vergangene Jahr und an das Jahr, und auch bereit sein wird, die Beiträge zu senken. So das schon eine Woche alt sein wird, wenn der Leser kann denn die ,„Gemeinnützige“ getrosten Mutes in diese Blätter in die Hand bekommt. das neue Jahr 1956 eintreten. Das vergangene Jahr! Unsere „Gesellschaft zur Nicht so günstig ist die Entwicklung unserer Stadt Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit““ darf zufrieden Lübeck zu beurteilen. Der Wiederaufbau hat Fort- darauf zurückblicken. Die durch den Krieg geschla- schritte gemacht, wenn auch langsamer als 1954, der genen Wunden sind einigermaßen ausgeheilt. Das Markt geht seiner Vollendung entgegen, zahlreiche Haus der Gesellschaft ist baulich gesichert und gut Baulücken haben sich geschlossen, nur im Gründer- eingerichtet, so daß auf diesem Gebiete das Wesent- viertel sieht es noch bös aus, vor den Toren sind neue liche getan ist. Nur das Kolosseum macht trotz allem, Stadtteile entstanden. Die Wohnungsnot ist zwar was daran gewendet ist, noch Sorgen. Das einst vor. noch keineswegs behoben, vor allem nicht für die handene Vermögen der Gesellschaft fehlt zwar noch, wirtschaftlich schwächsten Mitbürger. Die Zahl derer, aber die Rinkünfte sind doch wieder so angewachsen, die in Baracken und ehemaligen Kasernen hausen daß einige der alten Aufgaben wieder haben übernom- müssen, ist noch viel zu grob. Sehlimm ist es, daß [61 men werden können; erinnert sei nur an die Unter- gerade die Baukosten erheblich angestiegen sind. Zu stützung der Tochtergesellschaften und an die Stipen- der Frage der Stadtregierung sind in Nr. 21/1955 und dien. Wichtiger vielleicht noch ist es, daß die Gesell- in diesem Heft Beiträge erschienen, welche diese Frage Cehrut woiterkin erfolgreich auf dem Gebiete hat tätig unter verschiedenen, in jedem Valle aber grundsätz- sein können, das ihr in besonderem Maße zu eigen ist, lich wichtigen Gesichtspunkten behandeln. Ein paar auf dem sozialen. Rs seien nur die Mütterschule, die Worte seien auch hier dazu gestattet: Vor Monaten Familienhilfe und die Fürsorge für entlassene Straf. schon sind damals, aber auch erst in Zukunkt zu beset- gefangene erwähnt. zende leitende Ämter zwischen den Parteien ausge- Y
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