Full text: Lübeckische Blätter. 1956 (116)

in stiller Trauer und Dankbarkeit gaben auch die Veranstaltungen ih Lübecker Musikfreunde ,ihrem“ verehrten Meister se das letzte Geleit und ließen an sich die Zeit vorüber- „Missa pauperum“ im Dom fi ziehen, als Hermann Abendrobh + damals 22jährig Am Sonntag, dem I. Juli 1956, kommt um 20.00 Uhr im i naeh Lübeck kam und von 1905 bis 1911 das Musik- Dom die ,„„Missa pauperum‘’ (Messe der Armen) von Joh. Wey- ; leben Lübecks gestaltete und später oftmals mit sei- [! t;:lsivtis mr g!ftbrure: ; sitlrvekstglls Y'qrls dss ic nem Kölner Kammerorchester oder als Gastdirigent tits R UHU Uueuss guzan sor vat zel! t unseres Städtischen Orchesters seine Hörerschaft. unter Ürwin Zillinger weitere Verbreitung in Norddeutseh- ü immer wieder in einen „Rausch der Musikseligkeit“ [ud gztuurden. Us ture zu jenen Tonschöpfungen der Gegen- : hineinzog. Us war aber nicht nur der begnadete !!. f aus er Fu)... Hörer Flur hchsiorist;t verstehen N Künstler, es war ebensosehr der Mensch in Hermann ttt Jjslututtiteg tgat. ki Abendroth, der in seiner natürlichen und offenen M Liebenswürdigkeit und Herzlichkeit alle in seinen Theater und Mulik Bann schlug. Diesem Zauber war auch ich verfallen, Lübeeker K Iüxel st obwohl ieh damals nur wenige Konzerte von meiner Week onrertspiege [ alten Jägergarnison Ratzeburg aus besuchen konnte. “ U UV § Aber jeder Abend war ein Erlebnis, das ich bewun- :; shsrrssghon ent. gs en tinfoniskonrert. Veranlss: a r rt t ut [ 43 3 U U U 12: 22. Profs. M auf einem Fest im Kolosseum sich alles nur um Her- sur anzunehmen. Das Sonderkonzert verfolgte den Zweek, inann Abendroth drehte und die junge Weiblichkeit tmem Dirigenten Gelegenheit zu geben, sieh nach einer M immer wieder mit ,„Morgengrün‘ nach ihm rief. Es Pttsuu-Zlthrrte Uh als Lttsr ss Sinfoniekonzertes t ster ut UG duch cn tur E!. 48:53352 . in den die liebe Travestadt damals verfiel. Und glück- starke Besuch des Konzerteslielß keinen Zweiteldarüber, daß die ß lich konnte ich mich schätzen, als ieh seit 1928 als musikalische Öffentlichkeit an der Besetzung des wichtigen j Vorstandsmitglied des Vereins der Musikfreunde bei hz tw w. k Z11 18bscker Kout rp ; jn Êbeulrotts Hosttonuerten in hgter! He: rativen Geschmack besitzt, war das gewählte Programm der . riehuus zu ihm treten durfie. Alles, was ieh an Hu JE HU ©. Trion vine Verbeugung (des Piriscnton) Js bestätigt. War schon die vorbereitende Korrespondenz dem Musikpublikum, mit dem man es in Zukunft zu tun ' mit ztist für die Gastkonzerte eine Freude, so ye. be- hüben yfürP. Ardloretssits 1n§ts att mit diesem Frogre.s I sonders seine Proben und die herzliche und verständ- t Ute. g fr P EG . . . richtige Proben-Atmosphäre geschaffen. „„Sehr gut. tz »r uur rt! 33.2) " meine Herren‘, hieß es dann, „nur noch ...“; und empfindungsstarke Auslegung. In der Brucknersinfonie fes- " es kamen noch häufige „nur nochs‘’, bis alles dann zur selte Romansky dureh Souveränität in der Behandlung der ; iNolíoOlTc.esSSsSs:._ ! I »; en U ec ist glückliche Verschmelzung von metrischen Direk- v coOÓOCXCth G G N E Ee u IE:. rische Höhepunkte und zeigten die ganze Größe seines stererfahrung gefestigt. Die um klare Belichtung der. einzel. Â ( P 2 ) nen Stimmen bemühte Orchesteraufführung war kein diri Künstlertums. gentischer Willkürakt. Sie ruhte auf der sicheren Basis (Mtl. Kuti wn n r ac tec tr ü a sgi sis Konzsrtrusisteriu. Hiesem Orchastor widmuts | 16 üegegnuns mit Ljut vir Retuanies into im tract , ; Pu um starken und anhaltenden Pelilall aus. iclceoe u lu c GE E ern- uni atteekantate den we. chen, den heiteren | i vermochte. Ist die köstliche, volksmelodisch eingefärbte Musik dieser Kan- lor hben r weht peter 15: uliek orb. tg u u. tu eue dirigenten in Lübeck zu erleben Mir Ausführung belebte Wiedergabe durch Lisa Schwarzweller vorliegende t oa seiner Gastkonzerte in Hr! argen Koller dettsn 'emtsrlun s.. Gsueher f z westdeutschen Städten in der Nachkriegszeit rühmen. uüim abschließenden Terzett der Kaffeekantate zu der musikan- ämtlich sein hohes Künstlertum. „Dieser Abend war tiseh beschwingten Darstellung von „Vater“ und „Tochter“ ßimtucz ss : ! l.]... ;! : den heiteren Sinn und musikalischen Elan seiner selbst in die E! Höhepunkt m diesjährigen Ko nzertjahr, und der Wiedergabe einströmen. Irma Lübeke und Rosemarie zeniale Dirigent In mensehlich würdevoller ssplicht: Lahrs bereicherten das sommerlich gelockert Remterprs. EE . O So und ähnlich lauten alle diese Berichts, und so zer De fs, hecttor kystzs.ys-tges: bzigrls die Einysitt g i ij er- ihres Cembalos. Sie ließ neben bekannten, in der Baroek- f;; sugh uur Iubscksn E Fr Glück ttt. et musik erfahrenen Solisten ihre eigene Jugend aufmarschie s! . : EUR . An zwei Abenden mit vielschichtigen kammermusikalischen behalten und , ihrem‘“’ Dirigenten ein ehrendes und Programmen wurde dio Funktion, die reale und ‘potentielle, dankbares Gedenken bewahren. des neuen Instruments demonstriert. Unter den solistischen Brinek n Darbietungen auf dem Cembalo + sie wurden von Elizs rin may Hansen (Hamburg) und Dorothea Conrad instruktiv und Vor sitzender versiert wahrgenommen + befanden sich Stücke aus Bartóöls des Vereins der Musikfreunde k.Mikrokosmos“, die in der Einfärbung durch das Cembalo 1 54
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