Full text: Lübeckische Blätter. 1955 (91=115)

ru arrangieren, weil wir in Lübeck selbst noch Bau- den Bezirken des für besondere Zwecke erriehteten werke aller in Betracht kommenden Phasen haben. industriellen Bauwerkes auch dorthin eingeführt und Man sollte in einer solchen Übersicht einmal daran- mit viel Aufwand und Reklame vertreten wurde, wo gehen, gängiges Fabrikgebäude, Geschäftshaus und sie eigentlich niemand wollte: in unseren Städten. Wohnhaus einer jeweiligen Periode nebeneinander Zur Ausgestaltung und Mitarbeit an einer solchen darzustellen. Es dürfte sich überzeugend heraus- Abteilung (vielleicht in unserem St.- Annen-Museum) stellen, selbst für den Laien, daß der Bürger die „neue dürfte jeder willkommen sein, der sich über das Ge- Sachlichkeit“ nicht verursachte, sondern daß sie aus sicht unserer Stadt Gedanken macht. Niendorf Der Muleumsdirektor von heute Der Hamburger Senat hat zum Nachfolger von Carl Londoner Versteigerung bei Christie von amerikani- Georg Heise als Leiter der Hamburger Kunsthalle den schen Händlern gezahlt wurden, sind allen europäi- bisherigen Direktor des Kestner-Museums inHannover, schen Museumsdirektoren wie ein Schock in die Glieder Alfred Hentzen, ernannt. Das ist auf dem Gebiet des gefahren, und nicht anders war es mit den Ergeb- Museumsvresens ein interessantes Ereignis. Die Ham- nissen, die die Auktion Walden bei Ketterer in Stutt- burger Galerie gehört zu den bedeutendsten in der gart brachte. Kein deutsches Museum konnte da mit- Bundesrepublik, und um die Verantwortung zu ermes- halten. Darüber hinaus aber fehlt es auf Gebieten, die sen, die den neuen Leiter erwartet, genügt es, einige für die Kunsthalle noch auszubauen wären, überhaupt seiner Vorgänger aufzuzählen: Alfred Lichtwark, an Angeboten. ; auli, Carl Georg Heise. Die italienische Abteilung einzurichten, hat erst Heise tritt zurück, weil er die Altersgrenze erreicht Pauli begonnen. Sie enthält fast nur Werke des 18. hat. Das Angebot, noch ein weiteres Jahr zu bleiben, Jahrhunderts; man müßte sie also nach rückwärts hat er abgelehnt. Er hatte die Kunsthalle nach dem ergänzen. Doch was da aus italienischem und eng- Kriege unter sehr schwierigen Umständen über- lischem Privatbesitz auf den Markt kommen könnte, nommen. Das Gebäude selbst, von einer Bombe im wird zu konkurrenzlosen Preisen von amerikanischen Mitteltrakt getroffen, war zum großen Teil von den Sammlern aufgekauft werden. Es besteht auch keine Engländern beschlagnahmt, die kier ihre Untlassungs- Hoffnung, daß aus amerikanischem Privatbesitz diese Prozeduren für ehemalige deutsche Soldaten durch- Werke später wieder auf den Markt kommen könnten. kührten. Der Rest war an Dekorations- und Bühnen- Sie werden üblicherweise unter der Verpflichtung an- maler als Ateliers kest Fermietet. Die Kunstwerke der gekauft, daß sie nach dem Tode des Besitzers als Galerie lagerten 1n einem Bunker. So hatte Heise Stiftung an ein Museum fallen; nur so kann der Käufer wirklich Gelegenheit, sein oft bewiesenes Organisations- den Preis vonder Einkommensteuer absetzen- .tuwsat eit von krüher hat sich heute weitgehend in °c°ccdeIeIlè o cscóoóS’:tS. nicht mehr leicht. Die Preise, die neulich für NG HÜich als Assistent bei Bode meldete, redete dieser ihn phenburger Porzellanfiguren des Bustelli E. ?. h Gio tent. §7 hgtvit sest, Yormögent |
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