Full text: Lübeckische Blätter. 1955 (91=115)

t r rteen Üetchss lebt. it dis Grund s 1931 der h ersten Konventionen, jedoch ; e j j strston. co clGe au G wÄÂt j! ju au. s it H löngtzegkogrention ron 129 0 ken. : mungen dieses Abkommens auch heute noch nicht , Dieses Uilfswerk soll international anerkannt wer- rechtlich gebunden. Verglichen mit den tatsäch- t fn. lw Kriss soll es unverletzlich sein. Sein Zeichen lichen, bereits geschilderten Verhältnissen vor 1864 EE E St ÿrs jtech zue; le Rentin pur 1 sein. Auch im Frieden haben die Gesellschaften vom anerkanntem Völkerrecht geworden. Am 6. Mai 1954 Roten Kreuz umfassende Aufgaben bei Naturkata- beschloß auch der Bundestag der Bundesrepublik ein- strophen und Epidemien.“ stimmig die Ratifizierung der vier Genfer Kon- Aus ihnen entstanden letztlich die gesamte Welt- ventionen von 1949. Der verstorbene damalige Organisation des Roten Kreuzes und die vier Genfer Bundestagspräsident Dr. Ehlers und der Bundestags- Konventionen von 1949: absgeordnete Staatsrat Professor Dr. Carlo Schmidt 1. Das Genfer Abkommen zur Verbesserung des würdigten bei dieser Gelegenheit unter dem Beifall des Loses der Verwundeten und Kranken der bewaffner BFBanzen Hauses die Arbeit des Roten Kreuzes. Sie ten Kräfte im Velde, sprachen dabei dem internationalen Roten Kreuz den 2. Das Genfer Abkommen zur Verbesserung des Dank des dentschen Volkes für die in und nach dem p Loses der Verwundeten, Kranken und Schiff- Kriege geleistete UHilfe aus. Auf Grund des darauf 1 brüchigen der bewaffneten Kräfte zur See, unmittelbar folgenden Bundesratsbeschlusses wurde 2 3. Das Genfer Abkommen über die Behandlung der der Beitritt der Bundesrepublik zu den Genfer Kon- 1 Kriegsgefangenen, ventionen rechtskräftig mit der Hinterlegung der vom 1. Das Genfer Abkommen über den Schutz der Zivil- Bundespräsidenten unterfertigten Beitrittsurkunde Personen in Kriegszeiten. heim Schweizer Bundesrat in Bern. Von 61 Staaten Im hohen Lebensalter von 79 Jahren erfährt Dunant des Ostens und Westens, auch der anderen Erdteile, die größte Ehrung seines Lebens durch die erste Ver- sind die vier Genfer Konrentionen unterzeichnet und leihung des Friedensnobelpreises, nachdem er in von A6 Staaten ratifiziert. semem weiteren Leben sich endgültig seit 1870/1871, Das vierte 1949 neu abgeschlossene Abkommen über unzufrieden mit der Außenwelt, zurückgezogen hatte. den Schutz der Zivilbevölkerung im Kriege ist zur Zeit Dunant starb am 30. Oktober 1910 und ist in Zürich wohl das wichtigste. Im Falle von kriegerischen Be- . beigesetzt worden. setzungen werden die Rotkreuz-Gesellschaften da- Sein Werk, das Rote Kreuz, ist die Brücke zur Welt. nach für den größtmöglichen Schutz der Zivilbe- ..Humanitati et paci“ – für Menschlichkeit und völkerung verpflichtet, wenn die örtlichen Behörden Frieden! ist. unsere Devise. nicht mehr voll funktionsfähig sein sollten. Die aner- Worin besteht heute noch sein Werk, und welehe kannten nationalen Rotkreuz-Gesellschaften haben Bedeutung hat es für uns ? ' das Recht, auch im Besatzungsfalle ihre Tätigkeit kort- . Mit dem Deutschen Roten Kreuz bestehen heute zusetzen. Der Schutz dieses Abkommens bezieht sich insgesamt 68 nationale Rote-Kreuz-Gesellschaften auf auch auf das bei der nationalen Rotkreuz-Gesell- der Welt. Rs ist dies die größte private Organisation schaft tätige Personal. Jeder Landeseinwohner ist der Welt mit weit über 100 Millionen Mitgliedern. Es berechtigt, sich zu seinem Schutz an die vorhandenen ! bestehen zwei internationale Organe des Roten nationalen Rotkreuz-Gesellschaften zu wenden oder s Kreuzes, nämlich einmal das internationale Komitee die offizielle Schutzmacht (evtl. auch das IKRK) s Yom Roten Kreuz (IKRK) in Genf mit zentralen anzurufen. Es sind jedoch auch neutrale Schutzzonen s internationalen Aufgaben und die Liga der Rotkreuz- vorgesehen. Henri Dunants Ideen von 1861 sind â Gesellschaften in Genf, die als Arbeitsgemeinschaft damit heute völlig verwirklicht. Ü . 1 aller nationalen Rotkreuz-Gesellschaften deren Sie haben damit m wesentlich erweiterter . Spitze darstellt, und vor allem Friedensaufgaben des Form allgemeine weltweite Gültigkeit und Anerken- r Äbten Kreuzes durchführt. In jedem Staat, der eine nung gefunden. Und s0 hat der Bundespräsident 1 jenker Konvention ratifiziert hat, besteht eine na- Prof. Dr. Heuß in semer Ansprache die Bedeutung n tionale Rotkreuz-Gesellschaft, die ihrerseits wieder Henri Dunants dahin umrnissen, daß Dunant Ge- . Ss RK anerkannt und in der Liga der Rotkreuz- schichte heviekt hof; FsrrzichtYsezzchbeitegwctict ' sellschaften aufgenommen sein soll. Über allen s0 doch Geschichte der Menschtliehkert. ; steht als höchstes s; hließendes Organ der ganzen Was allein das IKRK in Genf in unserer Zeit an Weltgemeinschaft get s Ki " die Interna- Hilfe vermitteln konnte, beweist die Grenzen über- tionale Rothe RK Hen yr der Regel alle brückende Kraft des Rotkreuz-Gedankens. Im ver Jahre tagt. In r.r. : stimmberechtigt ver- Kriege konnte das Komitee über 8000mal durch seine treten: das IKRK die Liga der nationalen Rot- Delegierten Lager von Kriegsgefangenen und Inter- kreuz-Gesellschaften, d außerdem die Regierungen nierten besichtigen und für sie eintreten. 36 Millionen aller Staaten. die V unc ausercen “ §~ Genfer Pakete wurden in den Lagern verteilt, 23 Millionen K Z ertragspartner irgendeiner r .. 91 Millionen Mitteilungen von . :onventon sind. Eine ,„ Ständige Kommission“ hält zivile Botschaften, 21 Millonen us d die arbeitsmäßige Verbindung zwischen den Tagungen Kriegsgefangenen an Familien und Angehörige wurden s ) g : : i Idungen s M internationalen Rotkreuz-Konkerenzen auf- zt. 16 Zistionen s§lil men konnte es B Der Hoster Konventionen wurden abschließend Bstsctsfter. P sriiien. Hetkon vr !) V e 9 reformiert und neu beschlossen. Z . ' Hilfe brachte: die durch . schon vor dem letzten Kriege waren 52 Staaten den uns sts der ganzen Welt an Hute brachnrte: Y . drei ersten Konventionen Pee h Die VD8SSR das IKRK 1946 bis 1930 in Deutschland rerteilten 1 27;
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.