Full text: Lübeckische Blätter. 1954 (90)

LUÜBECKIS CHE BLATTER ZEITSCHRIFT DER GESELLSCHAFT ZUR BEFORDERUNG GEMEINNUÜTZIGER TATIGKEIT LÜBECK, DEN 7. FEBRUAR 1954 N E UN ZI G S T ER JAHR G AN G / N U MM ER 3 ggg g g g oN o g g ' e g c CC g GT ) p Professor Paul Brockhaus zum 75. Geburtstage rk“, W'eite Krelse unserer Stadt gedenken in diefen Tagen mit herzlichem Dank des Mannes, der vor wenigen Tagen, am 3. Februar 1954, leinen 75. Geburtstag begangen hat. In erstaunlicher pen- Schaffensfreudigkeit kann er an diefem Tage auf ein reiches Lebenswerk zurückschauen. Wir Uhr; k Lefer der „Lübeckischen Blätter‘’ wissen, was wir und was die Stadt seinem Wirken auf erzlehe- rischem, kulturellem und sozialem Gebiet verdanlzen. Lange Jahre hat er als Schriftleiter die r.. ! „Lübeckischen Blätter/’’ betreut und ihnen ihr besonderes Gepräge verliehen. Lange Jahre hat er das lubeckische Jahrbuch „Der Wagen/’ herausgegeben, dielen im edelsten Sinne repräsen- tativen Spiegel unlerer Hanlkestadt. Immer kreisten leine Gedanken um Wohl und Wehe der Ton ,Selellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit//, aber - und das ist für Paul Brockhaus besonders kennzeichnend - Immer war er unverdroslen bemüht, keine Gedanken auch in die Utr Tat umzuletzen. Wo er eine Möglichkeit fruchtbaren Wirkens, wo er eine Gelegenheit, im Dienste seiner Mitmenschen zu wirken, sieht, Da greift er zu und handelt. So hat er Die schGne Folge der „Heimatgrüße an unkere soldaten‘’ während des letzten Krieges hinausgehen lassen, ko hat er Ihr; sich für Die slozlalen Aufgaben unlerer Gelellschaft tätig eingeletzt, lo für unkere Jugend - aber keineswegs nur für sie - Die Krippenspiele in der Aegidienkirche begonnen und Jahrzehnte lang uud lelbst durchgeführt, lo hat er, vor allem in früheren Jahren, aber auch in unkern Tagen noch, von sich mit leidenschaftlicher Liebe für unker Theater betätigt. Allerdings - nie Ist es Ihm auf Massen- wirkung angekommen, alles, was er geschaffen und gefördert hat und was er heute noch schafft und fördert, zeigt geistige und künstlerische Höhenlage, ohne sich je in dünnen Asthetizismus zu verlieren. Denn dieker Im Rheinland geborene Westkale steht fest auf Dieker Erde und in keinem Volke, ein Freund ernster und nicht minder heiterer Gelelligkelt, ein Meister des Wortes, dem auch die Gabe der Dichtkunst verliehen ist. Die „Lübeckischen Blätter’ sehen es als ihr ehren- volles Recht, es auszusprechen, daß die Gemeinnützige Gelellschaft und ihre Mitglieder, daß alle, denen er durch keine Leistung und nicht weniger durch keine Persönlichkeit lo vieles gegeben hat, Ihm in diesen Tagen mit ihrem Dank und ihren Wünschen nahe sind. Mögen unferm Professor noch viele Jahre beschieden lein und möge es ihm vergönnt kein, In unermüdlicher Schaffensfreude wie bisher In dieklen Jahren zu wirken ! Be um t in H g D N E E E E I E e 2 T E e e E C l e IF
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