Full text: Lübeckische Blätter. 1954 (90)

zend- 1954 von 10.00 bis 12.00 Uhr it sue Avsteliang 1 von Arbeiten Architektur, das ist der Wille einer Epoche, übertragen in e der ] tz Hehileimen uud cot hiarh qs zuu tr e w rt N ms huet 11 nicht E die Riehtung seines Denkens und Schaffens. Die Ausstellung eiten Verband Deutsche Frauenkultur, Ortsgruppe Lübeek e. V. wird am Sonntag, dem 13. Juni 1954, mit einer Einführung dern, Donnerstag, den 24. Juni 1954, 10.00 Uhr : von Diplom-Architekt Kurt Karl Rohbra, Lübeck, erstvst iber. sezzhtiu r Bes Meierei, Fackenburger Theater und Mulsik t . 13: b zur Allee 59 oden Ms Anthroposophisehe Gesellsehakt Der Lübecker Totentanz – Eis ssittlict §v!o!l uit f det Montag, den 14. Juni 1954, 20 Uhr: o; s;} vr mrs rr P %% v<>uertt Lenen Aula Oberschule zum Falkenplatz: Vortrag Dr. med. His Zerstörung. des Gentälce-Frieses in der Totentanzkapaellse Von Malther Bühler, Thema: Vom Sinn des Lebens — Molgits hes in der Lübecker Brandnacht des ess chen Lebenswege in der Seelennot der Gegenwart. Krieges bedeutet den Verlust eines reichen Besitzes. Sie hat Us Aussktellungen z: Fe reropforizcehen Meusch: qu 1 der 6 Mu 19us; S : geregt Curt stoermer im Stadthallen-Studio Fr Pt re UU UU üer iet LU A rbeit._ Als zweite Ausstellung "sh ser 4p27UÑU rev lot Uats Aus Worten der Offenbarung des J §hr:xo dsr vier ter; ueht zr z66 § " Zuuriss Ut von auer! u we Wir be- t: 2%.! ;;:4 Balu HU qhy!t!s ve ! vt; Be- h gegnen einer Anzahl von Werken aus der vorhergegangenen gn das Totentanzgemälde und die Lübecker Brandnacht von ;hule Spanien- Ausstellung im Behnhaus sowie aus den weihnacht- jhm selbst entworfenen Handlung zusammen. Dazu schrieb ; lichen Jahresschauen der letzten Jahre, zu denen sich auch cr Musik für 5 Rinzelstimmen, 2 Chöre, Knaben-Cantus, chen. y neuere, bisher ueer nieht streigts e e B sour) Orgel. s Inztruttetts. su Sprecher, verschiedene Tänzer tun, ä Pet t . rouon u u Eindruck ergänzend und yz unsere zum me zt orten Spiels nimmt auf den nter- erweiternd. Insbesondere die Gegenüberstellung einer Anzahl] galten Gemälde-Fries deutlich Bezug; der zweite Teil knüpft älterer, zum Teil über zwanzig Jahre zurückliegender Aquarelle gn die Zerstörung der Stadt Lübeck an, und ein dritter, und [ ze L §E§ BZ; eq P E O RO R ! L 1 je- s Marieschczhs Fsigt e zus Abfolge seines Sche fkens noch eine vit tfötteuleu Vhfsctiis tscrsts 9%) sschügüs den zeitlos-gültigen ann, geradlinig verlaufende „Entwicklung““, wohl aber läßt sich Inhalt des Gemälde-Frieses mit szenisch-oratorischen und I L 3 4 2tctte 1 Grl §a 5; § Zu- Umformung des Chtissken Riucteneks erkennst. Vergleichen réissese iss fliegender Tode, zu ZciehnGn.. und zum dritten, ange. wir etwa die im wesentlichen noch Iyrisch gestimmten, vom den Geist neuen Lebens in einer fernen, sehr fernen Zukunft Ver- | Wohlklang der Farben und der Gliederung des Details her zu gzy beschwören. Seine Musik paßt sich den vielfältigen Bildern ceharakterisierenden italienischen und dalmatinischen Land- der Szene trefflich an. Sie charakterisiert und vertieft, ist das 1 sthztton ron 1951 rie sen rru-tten der luutzter uten Iautjvreich „ts ettutrottit tot 11% : Vereinfachung und damit F| Us der Form, der Weg von :. p! Les IE:: er verwendet die Psalmodie des hule ] der Naturgesetzlichkeit des Objekts zur Eigengesetzlichkeit gregorianischen Chorals, die alte Satztechnik des Fauxbourdon, äge. : des Bildes überraschend deutlich. Die reifen, karbgesättigten die Imitationskunst der Renaissance, altenglische Contre- Aquarelle der ersten Nachkriegsjahre (z. B. „Wald mit tzänze, tänzerische Melodik und Rhythmik aus unseren Tagen cker Sonnenflecken'‘’) und die Holzschnitte mit ihrer, schon dureh gowie bitonale und atonale Elemente der Gegenwart. Seiner und die besondere Technik bedingten Konzentration auf wenige, Anpassungsfähigkeit wird man die Anerkennung nicht rer- : er- einfache Formen bilden gleichsam den Übergang zu einer gagen. Sie ist seine persönliche Stärke, aber auch des Werkes neuen Monumentalität, die in großen Wandmalereien schließhßs Schwäche. Es leben und weben darin zu viele stilistische nn lich ihr adäquates Ausdrucksmittel findet. . Gegensätze, als dal man - aufs Ganze gesehen ~ den Eindruck Ein archaisierender Mädchenkopf und reizvolle Klein- ciner Schöpfung „aus einem Guß“ gewinnen könnte. Plastiken von Walli Linke und J ürgen Maaß, handgewebte Die Qualität einer einheitlichen Sprache erleht man Teppiche von Alen Müller-Hellwig und Beispiele kulti- dagegen in der Inszenierung von Lola Rogge. Diese Künst- vierten, wenn auch nicht sonderlich einfallsreichen Kunst- hlerin des Ausdruckstanzes und der Choreographie überwindet handwerks schließen sich etwas beziehungslos ~ den gehr geschickt die Problematik des ganzen thematischen Bildern an. G. Lindtke Vorwurks. Sie packt ihre Aufgaben mit klarem Vert! ya „Industriebau“ und „Mies van der Rohe‘. te;zhttvt: pus tur ss oct. . Zwei Ausstellungen der Overbeck-Gesellschatft Gestalten an und Iöst sie in der Gesamtheit aus einem geistigen Die neue Ausstellung bietet zwei verschiedenartige Aus- Zentrum heraus. Großartig die Treffsicherheit ihrer Varianten schnitte aus der modernen Baukunst, beide von gleicher des einen großen Themas im ersten Teil und unerhört eindrucks- Bedeutung. Die eine Schau zeigt die Entwicklung einer be- voll der ihn abschließende Reihentanz! Ihrer pädagogischen stimmten, erst um 1800 auftretenden Bauaufgabe, des Indu-. Kunst gelingt es, den Mitwirkenden, die nur zum Teil fertige striebaues. Die neuen Baustoffe Risen, Eisenbeton, Glas, Künstler sind, ihren künstlerischen Atem einzuhauchen und sie hule bringen diesem Zweig der Architektur erst den eigenen Aus. im strengen, gut gefügten Rahmen zur Entfaltung der expressi- druck, der heute die gesamte Formensprache der Baukunst ven Kräfteim Tanz anzuregen. An gr üuitrs Basnt, Ö Â.U5 tro! Yeitgshon withertimmt, tie Ys.eyptetwnr ts tir: patltende. sorlstionsreic t. Hu:zie Mt e TR qu t in {s a y Jurtriebouer vou se! r s zi Gottschalk als Lueiker ::: zahlreiche got Einrslzzisler hi fee deutsclon Incusteio xuazmmenatgtellten, höchst lehr. pin, die cin «i §) rug qietÄernsruppen, dio jirs Anlgrks Pas U Die andere Ausstellung ist einem der großen Anreger der mit Hingabe und Elder Farpzrbetertschws Fer. na . eutigen Baukunst gewidmet: Mies van der Rohe. Als Leiter Rin Heer von mitwirkenden Sängern i ;; )cji sss eri tj. des Bauhauses (1930-1933) in Dessau und Berlin und auch Klingenden s Let uud ssustet. Fiogte ! . Klugki z: z L! tatée ve; det sua det. rttit zo! keter Beben, s bur U Günther pie in einer Youysrolo jpiel Wirkung der neuen Baukunst in Deutsehland vor und nach bemerkenswert klar deklamierend, und Herwig ede [! " terre" dreitkriog, Als man ivw in der Heirvat die Aricht etühßater" erzicte, ‘ntüer Rrckts ‘nupiierender Tits der tätiger Architekt wie als Lehrer bedeutenden Einfluß gewann charakteristische Wirkungen. .157: : § und zum Vorbild für die jüngere Generation geworden ist. Die Eine große Gemeinde folgte dem geistlichen Spiel t; ft; Ausstellung bietet die wertvolle Möglichkeit, sein Werk in Aufmerksamkeit und war besonders von seinem res kel ['' geschlossener Folge ausgebreitet zu sehen. ergriffen. 144
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