Full text: Lübeckische Blätter. 1953 (89)

Förde, Eiderstedt - St. Peter, Büsum, Elbtal - Vier- Die Ausstellungen wurden in der üblichen Weise lande usw. Die meisten Veranstaltungen standen im jedesmal mit einem kleinen Vortrag eröffnet. Die Ge- Dienst des Natur- und Landschaftsschutzes und des sellschaft konnte dafür auch Gäste als Redner ge- Heimatgedankens. winnen, so für die finnische Kunst Dr. Aune Lindström Sechs Vorträge und Filmabende wurden verr vom Ateneum in Helsinki, für die Griffelkunst deren anstaltet. Gründer, Herrn Johannes Böse, für die moderne Ferner fanden zwei gesellige Veranstaltungen und chinesische Malerei Herrn Professor Dr. Speiser, Leiter zwei Besichtigungen statt. des Museums für ostasiatische Kunst in Köln, und für Im verflossenen Sommer veranstaltete der Verein die nordostdeutsche Kunst den Leiter des Landes- | erstmalig zwei größere Studienfahrten. Eine kultur-Verbandes Graf Finckenstein. dreitägige Reise führte vom 31. Mai bis 2. Juni 1952 Hinzu kamen sieben kleine Ausstellungen. g ins Weserbergland, eine sechstägige Fahrt vom 21I. bis In Zusammenarbeit mit der Muttor-Gosollschaft | 26. Juli 1952 nach Dänemark und Südschweden in wurden im Winter 1951/52 zwei Vorträge veranstaltet. das dortige Naturschutzgebiet Kullaberg. Verner veranstaltete die Overbeck-Gesellschaft einen Eine am 5. April 1952 im Großen Saal der Gemein- Vortrag von Dr. Martin Gosebruch: „Die moderne nützigen Gesellschaft auf Veranlassung von Natur und Kunst“, und von Prof. Bauch, Freiburg, über: Heimat durchgeführte Kundgebung: „Soll Lübeck ,,Picassos Weg“. wieder einnaturhistorisches Museum haben ? An einem Teenachmittag im Behnbaus gab Frau führte zur Bildung eines Arbeitskreises zur Förder- Chow eine mit viel Beifall aufgenommene Einführung rung des Wiederaufbaus des 1942 zerstörten Natur- in chinesische Lyrik und chinesische Sehrift, in Zu- wissenschaftlichen Heimatmuseums. Seinen Be- sammenhang mit der gleichzeitigen chinesischen Aus- mühungen war Erfolg beschieden. In dankenswerter stellung. Weise hat die Kultusverwaltung in der Zwischenzeit Plattdütsehe Folkseill to Liibeek das Haus Königstraße 77 für den vorliegenden Zweck . it: H i freigegeben und wieder herrichten lassen. Gleich- In diesem Gildenjahr wurden wieder herausssbracht ) T zeitig wurde die vorübergehend bestehende Personal. Vier plattdeutsche Vorstellungen der Niedés] [ union mit den Kunst- und kulturhistorischen Samm. deutschen Bühne auf der Kammerspiel Bühne des c. lungen der Stadt aufgehoben und Prof. von Studnitz Stadttheaters und ein plattdeutscher V olksabend mit der selbständigen Leitung der natur- und heimat. ! Katholischen Gesellenhaus. Der Volksabend fand 22 tundtichtn änmfüisch veätru;. L GLR N OUR M Geographische Gesellschaft ist wieder wie in früheren Jahren ein Literaturen. V Das 70. Lebensjahr unserer Gesellschaft war reich abend in der ,„Gesellschaft zur Beförderung gemein- fa an innerem und äußerem Gewinn. Es bedeutete ein nütziger Tätigkeit“ vorgesehen. K; Aufwärts auf ganzer Linie. In wissenschaftlicher Be- Im Berichtsjahr wurde die Plattdütsehe Volksgill kü ziehung brachten wir das zweite Heft der Mono- indankenswerter Weise durch eine Spende der ,Possehl- [: graphie über Lübeck und seine Umgebung heraus. In Stiftung“’ unterstützt. dj Verbindung mit der Abteilung für Handel, Schiffahrt Die Mitgliederzahl betrug 330. E und Gewerbe entstand das große Werbeheft .„„Lübeck Plattdeutsche Bücherei: Unsere Bücherei, die § arbeitet für die Welt.“ Das Dokument dieser Zu- in der Öffentlichen Bücher- und Lesehalle‘“, König- - U sammenarbeit fand im In- und Ausland starke An- straße 21, untergebracht ist, wurde wieder viel benutzt. erkennung. Ein zweites Erfolgsmoment; bildeten die Plattdeutseche Vorträge (Vorlesungen usw.): 2) zum Teil mit befreundeten Gesellschaften (Gemein- Die Herren Heitmann und Dr. Budiech waren auch e nützige Gesellschaft und Alpenverein) durchgeführten außerhalb Lübecks in zahlreichen Lesungen und Vor- 10 Vorträge, die einen großen Hörerkreis fanden, und trägen tätig. ü die Ausflüge und Fahrten in die Nähe und Ferne. Wie im vergangenen Jahr, so hatten wir auch in Sh Letztere erfreuten sich der besonderen Gunst der Mit- diesem Jahr wieder 3 Jubilare bei der Niederdeutschen . glieder; mit Nachdruck sei die sehr gelungene Bühne. Am 2l1. 4. 1951 feierte Herr Heinut Hage- | fl: Schweizerreise genannt. mann seine 25jährige Zugehörigkeit zur Nieder- UO Unser Jubiläum am 18. Januar, schlicht gefeiert, deutschen Bühne und am I6. 2. 1952 Frl. Martha Fick j . nahm einen frohen Verlauf: es vereinte mehr als und Herr Karl Hinrichs. Die beiden Letztgenannten b 150 Festgäste und hat zweifellos dazu beigetragen, begingen diesen Ehrentag in Rollen des Lustspiels es den Gemeinschaftssinn unserer Mitglieder zu stärken. .„Muskanten up Ferien“ auf der Kammerspiel-Bühne. It. Der Zustrom zu unserer Gesellschaft in diesem Jahre f v atm kit» Ii t. 1.1 epa, den größten Betrag. soit ihrem Hesbehen. tkru- Verein lür lübeckisehe Geschichte und Altertums- bu lieh 100, so daß zur Zeit ein Bestand von 233 Mit- s 12.4 .: .kupde .. . 1u1 Ü gliedern vorhanden ist, eingeschlossen 6 Ehrenmit- Die Vereinstätigkeit im Geschäftsjahr 1951/52 hielt ' Ul glieder. Inzwischen Kat sieh. die Zahl weiterhin be- sich .in dem nunmehr wieder gewohnten ..friedens- scl deutend erhöht. Dureh den Tod verloren wir 2 Mit. mäßigen“ Rahmen. glieder. An dieser Stelle sei den Freunden und , Die Bedeutung des Vortrags wesens konnte da- h fe Gönnern unserer Gesellschaft, die unsere Druckwerke dureh gesteigert werden, dal bei verschiedenen 66J b großzügig unterstützt haben, herzlich gedankt. legenheiten eine fruchtbare Zusammenarbeit mit an- Ge Overbeck: Gcvelkchat 11% Im Ausstellungs-Pavillon des Behnhauses veran- Anteil nehmen, erweiterte sich dadurch nicht un- du staltete die Overbeck-Gesellschaft 9 Ausstellungen. erheblich; bei mehreren Vortragsveranstaltungen reich- Vr Im Behnhaus wurden gleichzeitig von der Overheck- te die Zahl der vorgesehenen Zuhörerplätze nicht aus. Gesellschaft Ausstellungen veranstaltet. Nünf Vorträge wurden im Berichtsjahr veranstaltet.. Zo? 3 (;
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