Full text: Lübeckische Blätter. 1951; 1952 (87/88)

kzv!lentryotche Arbensgemeintchsst, löbes 37% M ! L MLR rh s Am Donnerstag nach Ostern, dem 29. März 1951, 20 Uhr, sts: einen Eindruck davon, wie eminent bilden und er- wird der Direktor des Landesarchivs, Vr. R. Hstthisgp. sa rgas “ties Ysich suünte;richt ist: fideru er UG: p C t zii ü s sg mses weckt u e:. Die Verluste an archivalisch-genealogischen Quellen von ruhigem und bewegtem Wasser, Aufhellen und Abdunkeln iu Sahlesvsrt Holstein während des Krieges und in den einer Farbskala). werden den Schülern dann gemeinsame Auf- Nachkris L § sst ü gaben gestellt (Übersechwemmte Stadt, Brennende Erde) oder ;: ; s 1 ; auch als Zwischenaufgaben freie Themen wie das „„Veuer- Gäste sind herzlich willkommen. werk‘, der , General- Hahn‘. An einer Darstellung des Baumes aus dem Anfangsstadium eines zweijährigen Unter- futtuhrung des scheulptelttudios t. UU unte ve I N § RC EU von Gertrud Deecke im Behnhaus Ert sich bewahrt. Aufkschlußreich ist auch eine L L ; vrharakterologische Zusammenstellung von Handschrift, Lieb- A éitem Teensohwittag der Orerbeck-Gesellschaft 1m lingskarben, Ausdruck der Jahreszeiten durch Farben, Füllung Behnhaus kührte Frau Gertrud D ee eke mit ihrem Schau- eines Streifens und einer Fläche. Bemerkenswert an solcher spielstudio Szenen aus dem amerikanischen Stück „D ie Glas- Ausstellung ist zu sehen, wie diese Dreizehn- bis Vierzehn- fnenagetis ‘ yon Tennsssss Williams auf. Das Merkwürdige jährigen neben Geschicklichkeit und Sorgfalt im Umgang mit Jieses Stückes besteht in der Gleichzeitigkeit Zweier Hand. em Material eine Freiheit des Ausdrucks erreicht haben, die lungen, in die der Zuschauer dureh einen Ansager eingekührt ihnen im Leben auch anderwärts zustatten kommen wird. wird, der zugleich die eine Gestalt des Spiels ist und ständig Zweitellos erwerben sie sich dadurch auch einen Blick für die zus der einen in die andere hinüberwechselt. Jede der er aAusdruckswerte der Kunst. Das Gesamtniveau dieser Klasse Personen: dis Mutter Amanda (G. Deecke), ihre beiden ist erstaunlich hoch. Auf den hier von dem Kunsterzieher Kinder Tom (Rainer Gosebruch, zugleich Ansager) und Laura H. F. Geist gelegten Grundlagen wird der Schüler später (Helga Kollath) sowie Toms Freund Jim (Hans Häckermann) [yüiterbäuan. Egnuen lebt ihr wirkliches, äußeres und ihr inneres, eingebildetes . A. B. Enns Leben, das sie sich wünscht. Diese Menschen gehen wie Träumende durch ihr Leben, während die Zuschauer, vom Ansager immer wieder eingeweiht, daran wachend teilnehmen. Theater und Mulsik Das Schauspielstudio Gertrud Deecke unter der zurückhalten- Ü Esfir ty Hdiur Fronlteh. Morjbuts. bstte: Get ztit Der Fall Winslow. Schauspiel von Terence Rattigan großer Hingabe in die intimen Reize dieses psychologischen : p ; . Kammerspiels vertieft und fand bei den LER zt cuz Am L Mur: 1951 kührts Eudslf F vtztor mit seither Spiel- Besuchern lebhaften Beifall. Die obere Diele des Behnhauses k! yu ä tutusare Zt. al Jus tts; nsrzenierung von E! b zrsret kr ten get! rerurck. uud tis Wer den historischen Fall Winslow zu einem Bühnenstück Kreis von Interessierten zu "#icdertalag machen will, hat zwei Möglichkeiten: Er kann den Prozeß als ö ] Höhepunkt verwenden, das ,„Lasset Recht geschehen“! sicht- bar werden, den großen Anwalt Sir Robert Morton eine Rede Bildhauerzeichnungen ks! eztigzender Lgsie. util recbalteuge Uerrousyätens hgtten assen - em Freispruch als e vollem Schluß. Hier von Prof. Bernhard Heiliger, Berlin ergäbe sich allerdings u Sehwierigkeit, daß es technisch nicht Die Handzeichnungen von Prof. Bernhard Heili möglich ist, die entscheidend wichtige Unterhaussitzung auf Berlin, die zur Zeit s der Städtisohen Bücherhalle ert die Bühne zu hringen. Oder aber der Dichter kann die pro- Overbeek-Gesellschaft gereist werden. sind die Arbeiten emos tt !et vergiss 'se!htt: hittoe E kuuvs B»q ma Ss pz dn zr r ust: der Eshstler des Schauspiels zu machen. Das innere Geschehen in einem (.!!! qou cor des Stehens “fis Lis, Gtis Kniens Air sick zwiefachen Sinne, nämlich insofern es sich um die Auswir- Bewegungsmotive und Kanfi L UO Zo vtt dag Plastisehe. kungen des Rechtskampfes auf die Familie handelt, und zum tungs Ausdruck zu .! Er vermeidet aber-bewußt. ändern, indem die psychologischen Antriebe und Wirkungen einen Sinnbezusg, den n eh: eh Uandluns.. -die. jf r st. zu Trägern des Geschehens auf der Bühne werden. Rattigan das MES h S Zu einer geistigen Bedeutun, les B ist den zweiten Wes gegangen. Sicherlich hat er damit sich Auf d i Sei i t. se kti t tf j selbst einer starken äußeren Wirkung beraubt, aber auf den ek U ques Fu LU t gui tier sue tutettwtert. urs Effekt kommt es ihm überhaupt nicht an; denn auch auf dem Diehter T. 8. Eliot E . Intensität HEN. tu der. Yon ihm gewählten Wege der Dramatisierung hätte er den anderen Seite wird. der Gegerstand. des iet. hier der Mensch, Schluß, die Bekanntgabe des Freispruchsan Vater und Tochter, reduziert zu einem ve r Lo! Soin. Man hat von der Plastik. mit viel stärkerem Effekt gestalten können, als er es getan hat, les. Engländers Hers Moore, mit:. det Bernhard Heiliger Wenn er nicht die schrullige Violet, sondern Sir Robert selbst s Y nagt t z; s zum Träger der Nachricht gemacht hätte. Aber vielleicht !! Mosot uur! ste roer=;;lt 1zt: Kettgl; tio sot niétt deul:; gerade weil Rattigan dem Effekt aus dem Wege geht, ist bzr ohts sltäsy ! ks; szä:tiits, struzkischs unc sti: seinem Schauspiel eine starke Wirkung sicher, wenn es vvirklich nische Plastik. Was beide aber von der Kunst dieser Frühzeit : § ; ; + unterscheidet, läßt sich dahin deuten, daß damals das Zu- EN rer re Allerdings hat der Dichter sich den Weg ftshalieh Q, Z! Euhendo 4u siteycl des sakrels s zu Wir erleben ja Sir Robert nicht als Sachwalter des Rechtes, Heiliger f die siner Spätzeit. in der stp leb V lieh aber dem Sir Robert, den wir vor uns sehen, glauben wir, daß uit dem SU Luer By uro. Fe R LU J ton er es ist. In seinem Spiel aufs äußerste zurückhaltend, das in delns nichts zu wünschen ühri ’läßt fiaint. dig: Fist ihm lodernde Feuer nur ahnen lassend, alles, was nieht den He et :1: zcuon übrig at, so n! s Folougn. Kern, das eigentlich Wesentliche betrifft, souverän übergehend, frache einos Heiliger it: inen ssstertsoten Bersichi hohsimatst; gab Rudolf Forster einen Sir Robert, der einen höchst acht- U L UO {ss tj lttacks. 10 Uns Mat Ens. samen Zuschauer verlangte. Für den aber, der jede kleinste iNRSCGO IG , O S BEE UE W U 64 rhutt. liellcieht müste a Höchste geht, selbstlos Losz)cterter: Menschenkenners und ii ; ; . J MWeltmannes. Hines hat. der r Ronnies, inslow, bauen für sakrale Standbilder mit ihm gemein, e "t r T tt \rtur Mioaterz großen Worte für große Dinge! Hinter der behaglich-brummi- Zeichen-Auskstellung der Arndt-=Mittelschule gen Außenseite des tüchtigen Geschäftsmannes wohnt eine s s höchst empfindliche und starke Seele. In der Kunst, zarte Die Arndt-Mittelschule für Knaben am Marquardtplatz seelische Vorgänge mit zarten Mitteln eben sichtbar zu machen, hatte es unternommen, die Gesamtarbeit eines Jahres einer war Hans Leibelt seinem Partner ebenbürtig. Annemarie ganzen Klasse (M 8d) im Zeichenunterricht zum Jahres. Hatheyer aber wurde ihrer Aufgabe, hinter dem nur scheinbar abschluß zu zeigen. Der Zeichen- und Werkunterricht, wie Zwiespältigen im Wesen der Tochter die werdende Einheit zu überhaupt der musische Unterricht steht in unseren Schulen erfassen. in schönster Weise gerecht. Nur scheinhar ist sie die
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