Full text: Lübeckische Blätter. 1951; 1952 (87/88)

zt, Der praktisehe Weg; Woche einen oder mehrere Abende freizuhalten, um N Das van. den. Herren Lindow und Katschinski[M-n Wilhelm Busch in die Vorträge, die allabendlich um p! angesehnittene Thema. hat ein erfreulich lebendiges 0 Uhr in der Reformierten Kirche, Königstraße 1 s. mn Echo gefunden. Wenn ich heute noch einmal das stattfinden, zu gehen und ihn anzuhören. Vielleickt as Wort nehme, so nicht dazu, um eine Urwiderung zu bietet sich danach ems kruehtbare Möglichkeit, unge! pn schreiben oder meinen Standpunkt zu reechtkertigen. Gespräch yeiterzutühren. Nr. Keibel s Jo unduldsam sollte man in einem Gespräch nieht sein. Außerdem bin ich der Meinung, dal jeder bisherige Restaurierung im Haule der Schittergelellschaft s Aufsatz ein Steinchen zu einem Ctesamtbild beige- Das Haus der Schiffergesellschaft zählt zu den pt st. hst. h z Ueslioh. E.ON Ze kostbaren, noch erhaltenen Denkmälern des Mittel- te- knzuerkennender Weoics klar und eindeutig, s es aul t! üis: soren Sted : pr luztttt Gsyrsse 1]s HIlie Entscheidung des Einzelnen allein ankommt. E“ . Veb r gute . "cu! t§ereus ud erqa von en Ich stimme diesem Artikel grundsätzlieh zu, möchte Y . § ru pr Es ! .us gruss ". sst. tr rouen ld aber meinen, daß diese Entscheidung des Binzelnen “ss § e sr ee. M ge sgruue uu s nen E: yt uu mV U! r uts . t ch möchte ich mir deshalb Huute erlauben, die Autmerkt fllstdings auf eins Erneuerung im Jahrs lssd zurück: ilcl samkeit der verehrten Leserschaft auf eine Vereinigung t Be c or igt das | âos H k ' Zo zu lenken, die in der ganzen Welt versucht, jungen .. sdeutgnder ist das Intete cles H ausses. gs!19 ysitt. ch Menschen bei ihrem Ringen um eine Glaubensent- fiumige Diele, der ehemalige Versa ramlungs- und rl scheidung zu helken und ihnen darüber hinaus eine Festraum der Schitfer mit seiner einzigartigen histori- ht; (Gemeinschaft zu schenken, die sie in ihrem täglichen fin zlüutlch tung, die im suit noch aus der bs- [Leben trägt. Es ist die VMOA (Young men's christian kit gor ;; uu 8 *tzwme. ine Renorierung der au association) bzw. der OVIM (Ohristlicher Verein P sls vou Grand auf yar ngtyrsndis gergrden; ds ß: Junger Männer) als deutsche Organisation. fieh wanche schäclen bemerkbsr zschten. Yurch Der Lübecker OVIM konnte bereits vor 2 Jahren [ne Stiktung des Senates wurde es möglich, diese ls: auf eine SOjührige segensreiche Tätigkeit unter der Arbeit in Angriff zu nehmen. Das Denkmalamt hatte [er Jübeckschen Jugend zurückschauen. Auch jetzt noch tieh der Sache angenommen. Uuter dsr Leitung dss lie steht inmitten des Gewoges der Großstadt in der Denkmalpflegers hat die Halle eine „r orjüugung sr. k- (r. Burgstraße 561 das Haus des jungen Mannes, das fahren, die vielleicht manchem zunächst freu. or- rer jungen Menschen Zutlucht, Rückhalt und Gemein- f) fitd: ? snuogh.ttslt ste 911 Arscshiz wieder ch schaft bieten will. Der CVJM hat es sich ja im be. [Cr, Mie es che Ur act dll il. 1.; bzt sonderen zur Aufgabe gemacht, jungen Männern in sugen hatten. ' zu ihren Fragen um Glauben und Lebensgestaltung einen Der schwarzhraune Gesamtton, an den sich alle Hr- Weg zu weisen. In ihrem Dienst in der Welt ist die gewöhnt hatten und der uns so ehrwürdig vorkam, I V MOA besonders bekannt geworden durch ihre vor-| War durch Tabakrauch, Staub und verdorbene Lacke rer bildliche Kriegsgefangenenhilfe in allen Ländern, außer verursacht. Eine Nachprüfung zeigte, daß auch die 18- Sowjetrußland. Anschließend daran hat der hiesige kaum noch sichtbare Deckenbemalung höchstens en CVIM in den Jahren 1948 -1950 eine weitverzweigte 90 Jahre alt sein konnte. Zugleich fand man eine en Heimkehrerbetreuung durchgeführt, um den oft aus krühere Bemalung, die darauk schließen ließ, dal der der Bahn geworkenen, heimatlosen jungen Menschen Raum einst außerordentlich farbig gehalten gewesen rk: ins Leben zurückzuhelten. sein mul). Besonders klar war das am Schnitzwerk mi Unmittelbaren Anlaß zu diesem Artikel gibt dem der Mittelpfeiler und des großen Trägerballens, an nn Verfasser die Tatsache, daß in der Woche vom 1I. 3. ien Gestühlwangen und der Wandtäfelung mit dem ine bis 16. 3. 1951 hier in Lübeck eine Vortragsreihe mit geschnitzten Fries darüber erkennbar. Alle diese de Pastor Wilhelm Busch aus Essen stattfindet. Wer Dinge gehören zur Raumgestaltung selbst, kamen )en sieh mit den Dingen schon mehr beschäftigt hat, weiß, aher nicht mehr unter der braunen Soße zur Wirkung. Haß Wilhelm Busch bereits im Sommer 1947 eine er. Kundige und Fachleute kannten sie wohl, wenige aber. nd folgreiche Vortragstätigkeit in Lübeck durclkführen hatten eine Vorstellung von dem Reichtum an Aus- Ile, æskonnte. Ich glaube, daß dieser Jugendpastor aus dem Iruek in diesen Schnitzereien. Hine Beschreibung der ßt. Kohlenpott, wo sicher viele Probleme viel schärfer Diele von Mehrmann im Jahrgang 1900 der Li- len hervortreten als bei uns, auch dem Leserkreis dieser beckischen Blätter läßt diese Dinge unerwähnt. Die iris Blätter manches Wort sagen kann, wenn es sich um HBreilegung der ursprünglichen Bemalung kam also ksr Menschen handelt, die ehrlich um eine Entscheidung Ctmer Entdeckung gleieh und gab einen Fingerzeig His! ringen. Eine führende Tageszeitung Westdeutsch- für die nun beabsichtigte Renovierung. M lands schreibt über Pastor W. Busch in ihrer Ausgabe Während für das Schnitzwerk deutliche Anhalts- Er vom 30. Januar 1951 folgendes: „Wo auch der tem- punkte gefunden wurden, mußte der Restaurator sich ; peramentvolle Fünfziger auftaucht und spricht Ö für die Ausgestaltung der Hallendecke neue Gedanken ch kr predigt‘ nie -, rüttelt er die Menschen wach, seine machen. Die Farbenstimmung war durch die Varbig- sernige, gänzlich untheologische Vitalität zieht auch keit des figürlichen Schmuecks gegeben. Man legte Md lie Jugend aus den Tanzsälen und den Kinos an sich. einen gestreikten farbigen Untergrund an und setzte in Er ringt um die Menschen, dieser Pfarrer.“ auf diesenr:dann ein Schablonenornament in der Weise, . Wenn ich mir einen Vorschlag erlauben darf, dann daß Untergrund und Muster sich in den Streifen nicht in J würde ich empfehlen, daß diejenigen Leser dieser decken. Dieser Weg wurde gewählt, um der Decke Artikel, die sich mit diesen Fragen ernstlich ausein- einen heiter festlichen Klang zu geben, das ornamen- ;-; andersetzen wollen. versuchen. sich in der genannten tale Detail dagegen anspruchslos zu halten. Aus 1.7
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