Full text: Lübeckische Blätter. 1951; 1952 (87/88)

y Nach unseren Beobachtungen konnten wir niemals Aufgabe, ein solches Baudenkmal der Frühzeit, das | einen Zweikel darüber haben, daß sich der Restaurator gläubige Menschen zur Ehre Gottes in den Himmel . an diese Anweisungen, die der denkmalpflegerischen emportürmten, für die Gegenwart und Nachwelt in , Praxis entsprechen, gehalten hat. Insoweit tragen wir alter Hoheit wiederherzustellen. Jeder hätte dankbar k: für die Restaurierungen in der Marienkirche die Ver- empfinden sollen, mit Hand anlegen zu dürfen, daß ü antwortung. ] das Erbe der Vorväter der Nachwelt erhalten bleibe. ; Wenn jetzt gegen den Restaurator Anschuldigungen Was aber begibt sich statt dessen ? Die kranke Zeit s erhoben werden, so sind diese noch nieht geeignet, bei gebiert ein krankhaftes Gezänk. Aus eitfernder [ uns solehe Zweifel aufkommen zu lassen. Die Siche- Rachsucht, verletzter Eitelkeit, Selbstüberschätzung ! rungsarbeiten an den Malereien gehen daher unter dem und Geltungsbedürfnis löst sich die Arbeitsgemein- i! Restaurator Dietrich Vey weiter. schaft, diese mittelalterlichranonyme Bauhütte, in h Wir beschränken uns auf diese kurze Erklärung, um ihre Individuen auf, und aus ihren Reihen wird die f. fler Frgpvit der schwebenden Untersuchung nicht nach Senzationzy hierev4e . ht s=bzthzz;;ht]; ! orzugreiten. gungen, Vorwürten, er esstattlichen Versicherungen, | Dr.-Ing. Bruno Fendrich, Kirchbaumeister Et ua r bruutbv.un s L zberzchöttet 1f 1e [!!: Müntsr Stadtbaudirektor a. D. ; zu befassen hat, geläufig sind. Dabei verschlägt » te k Obsrbsittst uind Denmalpfleger ); A. Jem krankhaft verstörten Sinne nichts ob die eigene d, Pt !: Z; §:zy.s. MussuusÜ.tt;: Nichtigkeit in ein höchst fragwürdiges Licht gerückt In Oberkirchenrat wird, wenn nur dem verhalten Mitarbeiter dabei L etwas ausgewischt wird, was sein Ansehen schmälern fr f. kann. Getreu dem alten Gesetz des „semper aliquid ht . N haeret‘‘ (es bleibt immer etwas hängen) werden se Allzumensehliches im Allerheiligsten Kaskaden von sogenannten eidesstattlichen Behaup- m Zu dem Gezänk um die Fresken in St. Marien tungen ausgegossen, deren Tragweite und Bewandtnis M Als der unmenschlichste aller Kriege sich ausgetobt kür die nicht Ytterricktet" kinn verständlich sind. n hatte, stand das Mauerwerk unserer Marienkirche, Nur immer keste darauf losgeschmäht ! ; Ahgud nÌŸfne - als ehrfurchtgebi ine da. : H LVrüh zchusstiien . Uv cuwohskt der Lübecker ihnen vf! rz vun tes die Überzeugung, dal} es Aufgabe und Pflicht der hanglose Schlagzeilen veröttentlichen, s z ff) Überlebenden sei, den Torso des Gotteshauses wieder 208 falschen Anschein reel... ! ob ger als Kirche erstehen zu lassen. Älle Pracht und Herr. Erklärungen q. hz deut: zUrimo; [cbsit.. r "totes: Hügg)rsn j: zt r .. >. Eiden gar nicht inzugetan hatte un ie in ihrer historischen U ber- b kö diese Versicherungen keine ladenheit den Zeitgenossen ans Herz gewachsen war, befugt, und Jechal! cönns h hen. Selbstver- war unwiederbringlieh dahin. Doch was an seiner besondere Glaubwürdig: Saueprve tits Är sil Statt gebli : rentlich neu erstanden war, die ständlieh will man damit „„dem Ergebnis cer eu Ec Diensten, mit ihrer in schwebender Leichtigkeit his ts end n ieulirohs unberührt von allem Ab- in die Sphären erhobenen Wucht, war — gestehen t.! m, c Lions Jen ist es verwehrt, sich ihrer wir es doch ! + fast kostbarer und verehrungswürdiger n Erie e T quan. Hans Ewers als alle in Staub gesunkene Üppigkeit. In diesem Bau- werk aber hatte die durch keines Menschen Hand gebändigte Macht des Veuersturmes uralt-neues Leben I. aus den Ruinen aufschimmern lassen: die Glut hatte ] . ! die vielen Kalkübertünchungen der Mauern zerfressen Noeh ein Wort zu den W andmalereien hg Jaucis frühgotische yfouwalgrde! hloßzelegt. die in der Marienkirehe — hier mehr, dort weniger ~ P! werke in [ ;: ; E H weiteres i verständlich, ter . : f : Kenner puh . "œiederherstellbar Waren. | ist s Eures l s hesur zeln t tuts ua c Krchstts: beraten Lr. . ss Da ruflich nichts zu tun gehabt haben. meister eine Bauhütte, die in ems! : i rfreulich, da es notwendig ist. wortlicher Arbeit das Meisterwerk der Gotik als dem Das ist ehr er ron 1 1. die es hier geht und die N; te: eweihte Kirche — nicht. Zwei Fragen sind es, um die es hier ge un EE : N ann, c : : ; mtu. H - DET UE d- ertigkeit an chieser einzigartigen . ss Ito aber viel wichtiger ist eine andere Frage. he dies als ichnung, als höchste Erfüllung seines ßültzz, uber ve V § 22,5; t r rtr eraptinden y... helhst Le k: . tz. y t 1m. von den Segnungen und Offenbarungen des “ . Eindruck erweckt worden, unter der Tünche seien en lichen Glaubens nicht von Hause aus ergrikken ; alle gotischen bildlichen Darstellungen gut erhalten ver wer also mit weltlichen Sinnen und zunächst füt ur r. z u64 sxu@he r Lorsichtiger und 2- des Barlohnes willen an diesem Merk teilhatte, m s: tr men WU ictivch gesicherter Restszitis- so möchte man annehmen, ergriffen sein Von . | 27
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