Full text: Lübeckische Blätter. 1951; 1952 (87/88)

946, am . DI E G E S E LLSCHAF T ZUR B E FÖRDERUNG G E ME I N N Ü TZI GHR TA TIGKEIT )51; ! VERLEIH T HERRN PRO FE S S O R M PAUL BROCKHIAUS 905, # ~- § DIE DENK M Ü N ZE IN C O LD 926 Herr Professor Brockhaus hat von 1922 bis 1951 die Schriftleitung der „Lübeckischen Blätter‘ wahr- . genommen, und seiner unermüdlichen Arbeitskraft, seinem zähen Willen und seinen geistigen uncl künst- lerischen Gaben ist es zu danken, daß unsere Zeitschrift in diesem langen Zeitraum ihre geachtete Stellung am . nicht nur bewahrt hat, sondern zu einem Iebstsizen Lrügsr des kulturellen und sozialen Gewissens ger am Als Begründer und Herausgeber des Lübecker Jahrbuches „„D er W agen“ hat Professor Brockhaus viele Jahre lang Freude und künstlerischen Genuß in reichem Maße vermittelt. am Durch die Aufführung des weihnachtlichen Krippenspiels hat er unzähligen Lübecker Kindern und ihren Eltern, nicht weniger aber auch den Mitwirkenden Erhebung in christlichem Geiste geschenkt. nber Sein starkes Gefühl der Verantwortung für die Gemeinschaft, sein an fremder Not mitleidendes Herz, sein Gehorsam gegenüber göttlichem Gebot öffneten ihm die Augen für die soziale Not und riefen ihn zu 951; y freudiger Mitarbeit auf, wenn es galt, fremdes Leid zu lindern. Mit- ] Am 30. September d. J. hat Herr Professor Brockhaus die Schriftleitung der „Lübeckischen Blätter‘ Ber | niedergelegt. Die Vorsteherschaft benutzt diesen Anlaß, dem unermüdlichen und erfolgreichen Förderer 949, des geistigen und künstlerischen Lebens unserer Stadt, dem treuen Freunde Dank und Anerkennung aus- zusprechen. Dafür sei ihm unsere Den kmünze in Gold ein sichtbares Zeichen. am » _ DIE VORSTE HER S CHAF T tw D ER GRS U LLS CHAFT ZUR: BE FÖRDERUNG GHM EINN Ü TZI G ER TA TIGKEIT enen H. G. Stolterfoht und stellv. Direktor aben ligen ger hakt leich einen großen runden, sehr schönen Mahagonitisch und Die Vorsteherschaft hat auch über die Frage der ur ein medizinisches Nachschlagewerk, Frau Hlisabeth Neuwahl eines Direktors in ihrer letzten Sitzung augr Lange ein Bismarckbild. Eine besondere Freude war beraten. Sie hat Herrn Konsul Stolterkoht gebeten, t die es uns auch, wieder Männer, die sich besonders um in seiner Eigenschaft als stellv. Direktor bis zum seres unsere Gesellschaft und um unsere Vaterstadt ver- Ablauf des Geschäftsjahres die Aufgaben des Direktors :xiko dient gemacht haben, auszeichnen zu dürfen: mit zu übernehmen. Herr Konsul Stolterfoht hat sich htet, Verliehen wurden Herrn Paul Burwick am letzten dankenswerterweise bereit erklärt, dieser Bitte chaft Stiftungsfest für seine langjährige verdienstvolle nachzukommen. Es soll dann Ende März/Anfang chaft Arbeit als Direktor des Krziehungsheims Vorwerk April 1952 in einer Beratungsversammlung die Neu- DA die Silberne Denkmünze; am 22. Vebruar 1951 an- wahl des Direktors vorgenommen werden. Die Vor- lurch läßlich seines 70. Geburtstages Herrn Rechtsanwalt steherschaft hielt es für richtig, diese für die Gesell- ftung Dr. Adolf Ihde für seine großen Verdienste um die schaft so entscheidende Frage erst nach eingehender t er- Gesellschaft die Goldene Denkmünze, am 23. März Prüfung und Beratung vorzunehmen. lange 1951, ebenfalls an seinem 70. Geburtstag, Herrn Ver- Sie alle werden mit Freuden festgestellt haben, izorer leger Carl Westphal für seine Verdienste um das daß der große Saal in diesem Jahre ein neues und niederdeutsche Schrifttum die Silberne Denkmünze. wirklich wieder schönes Gesicht bekommen hat. Daß Stelle Anch in der Vorsteherschaft hat es in diesem Jahre dies nur unter großen Opfern möglich gewesen ist, über Veränderungen gegeben, es sind die Herren Strack soll nur am Rande vermerkt werden. Vs ist anl. der kom- und Dr. med. Sellerbeck aus der Vorsteherschaft aus- Überholung des großen Festsaales in der Mitte eine chafb geschieden, weil sie aus gesundheitlichen und beruf- Ehrentafel aufgehängt worden zum Dank an alle die, Ver-: lichen Gründen die Arbeit nicht mehr zu leisten ver- die seit 1900 durch hochherzige Stiftungen uns in 00,7 mochten. Beiden Herren sei auch hier der Dank der unserer Arbeit geholken haben. Diese Gedenktafel . der Gesellschaft für ihre tätige Mitarbeit ausgesprochen. soll aber gleichzeitig auch ein Ansporn für uns alle Neu gewählt in die Vorsteherschaft sind die Herren sein, im Rahmen des uns Möglichen unserer Gesell- lurch Oberkirchenrat Göbel und Kaufmann Franz Bern- schaft zu helfen, daß sie ihre Arbeit auf sozialem und ' aus- hard Schwedt; letzterer hat die Führung der Kassen- kulturellem Gebiet weiterführen kann. Die Tafel ist adiar. œgeschäfte übernommen. von Asmus Jessen ausgeführt. 1 95
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