Volltext: Lübeckische Blätter. 1949-50 (85/86)

m.däiéedEil.StB tttt Hr: . versatz von der Mecklenburger Küste bereits früh- srctührte "ct M Oi nr qr .. rue ut aller zeitig zun Aschlus. stes Stadium Var §rreioht; nehmen ist. ; Vor allem ist zu hedeieln.. daß é L: YvccON . E : uss glichen war. Im Anschluß hieran war durch den fort. anwesend war. cc [ds Fuetrzenate se Felchkeit ut 445] [ Vas der ìFrvsl uch im 13. Jahrhundert eine Halb- “cn : U ,„ da s Insel war. wird nun andererseits durch die Darstellun U Z§ Transportbahn des Küstenschuttes vom Ufer ablöste. Beckers über die Vorgänge bei der Belagerun Lübecks then Niecer freie Strand all ist das Anfangsstadium emer durch die dänische Flotte im Jahre L 231 f ur t Haken- oder Nehrungsbildung, „wie sie der Priwall Danach ließ ler dänische Köni damals mit Steinen Uker darstellt. Die Priwall- Nehrung ist ursprünglich sehr gefüllte Schiffe in der Cru t versenken » hast. schmal gewesen und hatte einen V erlauf genau in der Lübeck hierdurch die Lebensader r e. 'Wie 1901 Verlängerung der allgemeinen Richtung der Mecklen-| Becker weiter berichtet, zogen die Lübecker daraufhin Dieren hurger Küste. Hierfür spricht die für die heutigen „„ungesäumet aus mit Schaufeln und Spaten, und Verhältnisse recht sonderbare Lage der im Jahre 1892 arbei r Bedeck i dt ! E cou . c ret liche Prozelß der Nehrungsbildung in seiner 5:56 Ech Uiteriu der cep ; ;} ß un s ihoalskjsst.Sct... . gi ( ! au zurrp. s s t dieses Geschehens noch nicht im klaren war, l S li: bildungen zu einer Il ene verbreitert. — und die Angaben der Chronisten W idersprüche ent- j Fsql Pie Breitenzunahme des Priwalls wird auf 10 bis! hielten, bemerkt Becker in einer kritischen Fulinote f die 20 em pro Jshr jut Nurchzekiite geschätzt. : daß die Lühecker damals vielleicht die Rrdenge, wo „also Vis u "ie Tuve tucht EEE sy j!: [ P r 4% v~Uu mri tit us 365 rent. F zr en verlegt. Es ist möglich, daß Hierbei gie purer [Ff hieselbst Jer neue rw e © le die durch Fluß-Erosion an dem sich dabei auf der Trave- Ostsee erösfnet worden, welche Öffnung nachher 1286 Fitch münder Seite herausbildenden Prallhang einen Teil wieder zugedämmet ist“. Nach der Ausfindung dieser sstlieh. der Strandwall-Ebene von Travemünde korterodierte, Abdämmungsstelle auf dem Priwall im L, 1892 Trave- und diese dadurch eine ständige Verkleinerung erfuhr] erscheint es nicht mehr zweifelhaft, dal der 1234 er- lichen bis die Travemündung endlich 1465 durch Steinkisten- folgte „Canalbau‘’ an der schmalsten Stelle des f dem dämme eingefalßt wurde. Für eine allmähliche NW} Priwalls vorgenommen wurde, d. h., daß die Trave "Eand. Verlagerung der Travemündung würde auch eine Be- hereits damals nur eine natürliche Mündung hatte. Lometer merkung Rehders sprechen, wonach hm Jahre 1852 Die Abdämmung dieses Durchstiches erfolgte dann rgische bei der Ausbaggerung des Trave-Fahrwassers die Reste im Jahre 1286, nachdem Lübeck des Bositzes von [ Aleor. der mit Steinen gefüllten 1234 V ersenkten Schiffe unter Mravemünde endgültig sicher und das Hindernis in E.te den der vorspringenden Priwall-Spitze gefunden wurden. der Flulmündung weitestgehend beseitigt war Aufkül- Ahschließendl ist noch zu bemerken, dal der Priwall nicht aber als Folge eines Sturmflut-Durchbruches kührts in seinem heutigen Grund- und Aufril) nicht mehr] wie es Rehder und Friedrich annehmen. ] daß er natürlich ist, sondern durch Aufschüttungen von Zusammenfassend ist vom Priwall und der Trave- Vi k oOECCUINNS HES ngrah ;) .. srfsser taitste és tuf die Karte rn ger er Out is s: syko logisch. zerrbez ü in dia Beautemps- eaupr é aus „lem Jahre 1811 zurückgs: dem in der rar müder Bucht v' Ur 6Es- E. cm ON: [Udvrg]]. ö : den. Er war in historischer Zeit niemals II. Die Geschichte der Travemündung. eine natürliche Insel, sondern wurde 1234 rei drei- Der Priwall wird erstmalig im Jahre 1226 im kaiser- an seiner schmalsten Stelle durchstochen s Hökt- lichen Privileg erwähnt und als Insel bezeichnet, so und 1286 wieder mit der mecklenburgi- aus dem daß die Trave damals zwei Mündungen gehaht haben schen Landseite verbunden. + Die natür- Iva. ziülßts: liche Travemündung hat immer im Nord- 1reh den Nach der oben erfolgten Darstellung über die Ent- westen des Priwalls gelegen. ohuyys stehung des Priwalls erscheint dies unwahrscheinlich. Günter Kannenberg. cand. phil ern aber ite tet Advokat Goethe und Ratssekretär Tesdorpk laufen Schlittschuh je tu] Eine Winterepilode er alten. Der junge Lübecker Student der Rechte Johann [er war darüber hinaus auch vom dichterischen und ste aut Matthäus Tesdorpt war nicht nur ein tüchtiger Jurist literarischen Geist der Zeit, vom „Sturm und Drang“ E Das am und Verwaltungsfachmann geworden, als er im kräftig angeweht worden. Er hatte in Göttingen chtstelW Oktober 1773 in Göttingen sein Examen gemacht. Freundschaft mit den Dichtern Boje und Bürger ge- itadt.dar hatte und nach Lübeck zurückgekehrt war: sondern schlossen und mochte die Lübecker Atmosnhäre zu- 7
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