Full text: Lübeckische Blätter. 1949-50 (85/86)

s§i . I GBI Z.is und der Chor des Sing- U ! ? rt ut sis Lucht uach Estles. chor che und Spielkreises musizierten unter der Leitung von Bruno Bach ein Libretto geschrieben hatte. Es stellt einen Dial t Grusniek die beiden Bachkantaten „Liebster Immanuel“. zwischen Lieschen und ihrem gestrengen Vater, dem iE z§ . und „„Wie schön leucht uns der Morgenstern“. Die Chöre Schlendrian, dar, der ihr höchst eindringlich das Kaffce- Züa beider umschließen dis. Soli des Alt, Sopran, Tenor und Baß, trinken verbietet. Als alle seine Reden nichts fruchten. kommt "ut. zu denen sich die obligaten Instrumente gesellen, und stehen er endlich — wenigstens seiner Meinung nach – rum Ziel : ügel somit in ihrer schönen Helligkeit dem gedrängteren Chorklang er verspricht Lieschen, wenn sie vom Kaffee läßt, zur Beloh- ue. gegenüber. Bruno Grusnick, ein Meister der Chorerzienung nung einen Mann. Ein wunderliches Heilmittel. das Lieschen . und gründlicher Kenner Bachscher Aufführungsprazis, ließ schluckt, denn — sie wird sich von dem künftigen Gemahl im Chor die metallisch klingenden Knabensoprane dominieren, die Erlaubnis erwirken, Kaffee zu trinken. wann immer sie . besonders schön in dem Choral „„Wie schön leucht uns der es will! sigh ssorgensterm... der, selbst wie ein Stern am Himmel, über Der ausgezeichnete Hamburger Bassist Helmut Laue und che tr zur Corrs Jer Gegruehor schorbt: Veen aus sesrutintt. zr lost-r.=ehwsrtwsilor tuheic fuse Wagner-Schwarzwellers Sopran, der in der schönen Soloarie Gesten und beredtes Mienenspiel uus u; . den '. „Erkället ihr himmlischen, göttlichen Flammen“ durch an- Gesang. u mutige Koloraturen entzüelte, dabei einen schönen Kontrast Die Banernkantate ist ein köstliches Gelegenheitswerk, das Un. zu dem folgenden Baßrezitativ bildend, das Ortwin von Holst Bach schrieb, als 1742 der Kammerherr von Dieskau, ein rer mit warmem dunklem Klang formte. – Unter den Solisten Gönner der Familie Bach, Gutsherr von Klein-Zschocher ragte Heinz Marten hervor, der unvergleichlich schön die wurde. Bach komponierte zu dem Fest eine Kantate, deren den von der Blockflöte, Violine, Oboe und Orgel begleitete Solo- Stücke eine bunte Reihe von entzückenden Tanzweison teils ak kantate Zins Scale rühmt unc preist‘, sang. – Während eigener Einfälle, teils Bearbeitungen von damals bekannten ster die mensehlichen Stimmen im ariosen Wohllaut schwelgen, Volksweisen darstellen. Mit spürbarer Freude, die auf alle neu: läßt Hach ( 419. ? 91 LiUgatour Yusteumertzlotinwgn. ugrarkou;: Hörer ansteckend wirkte, musizierten die Mitglieder des ß Yon ; . d : aßstimme kontrastiert, Kammermusikkreises, die Solisten und der Chor der St.- § Us von zwei konzertierenden Soloriolinen, die zu dem Text „„Wie Gertrud-Gemeinde unter der Leitung von Günter Pods diese schön leucht uns der Morgenstern“ den hellen Hintergrund köstlichen Kleinodien Meister Bachs. Huss! ptzrbon: §gor Von n ystschsn Oboenklängen zu der Rolf Ermeler (Flöte), Rosi Lahrs (Violine) und Hildegard agenden Arie von der „harten Kreuzesreise“. Koch bereicherten den Abend wesentlich durch eine schöne von Else May wald leitete die Abendmusik mit dem Präludium dWiedergabe des G-dur-Trios, dessen Kantilenenreichtum das uus und gor Fos. hg. ein und bereicherte den Abend dureh d\WNerk in die Nähe der italienischen Barockmeister rückt. te: h. fozilic ngende ,Magnificat‘ und eine schöne Choral- Dr. Elli Frerichs U; Weltliche Bachkantaten Berichtigung Der erste Beitrag des Kammermusikkreises zum Bachjahr In den Buchbesprechungen auf Seite 38 des letzten war . hüshst verenügleker.. Zo sfiodergabs der Kaffee- Heftes ist als Verfasser von „Es begann in einer . die Mscaltenen weltlichen Kantaten wohl die U SV NS Mitsom msruacht“. Olav Gullraag einzusetzen, üssel auch nicht unbedingt die schönsten sind. Bachs Humor zeigt und in der letzten Zeile der Besprechung muß es ru. vich so recht spitzbübisch-behaglich in der Musik zur Kaffee. statt Gunnarsson Gulbransson heißen. , daß reeht, mul. j, ie :! GESELLSCHAFT ZUR BEFORDERUNG GEMEINNÜTZIGER TATIGKEIT ;; lit Unser Lese- und Spielzimmer liandeln, wie wir wünschen dali zit un. g:9sr (Zur Eröffnung am 15. Vebruar 1950) >- serem Eigentum umgegangen wird. Rs ßeren Mir sind wieder ein Stück weitergelom- ' ist niemand gehalten, etwas zu verzehren, flégre men. Das Lese- und Spielzimmerist fertiggestellt. Damit aber jeder kann ohne Mühe seine Wünsche äußern. "übers verbindet sich für uns die Hoffnung, daß dieser Raum MWMünsche und Anregungen, ebenso wie Ausstel- ihren. in seiner Behaglichkeit ein Beginn dafür sein wird, lungen, bitten wir an die ,. Hauskommission“: Ein- daß unser schönes Gesellschaftshaus wieder mehr die Mitglieder Dr. Keibel, Dr. Sander, Schwedt n zu- und mehr zum Mittelpunkt unseres Gesellschaftslebens jun., zu richten, die Ihnen dafür sehr danken lssssäe: werden möge. Ir soll uns nicht nur als Leseraum die- wird. zHgtzzs nen, sondern er soll unsere Mitglieder auch einladen Es sei auch an dieser Stelle darauf hingewiesen, rache zu einem fröhlichen oder ernsten Spiel am Karten- daß der Raum an bestimmten Donnerstagabenden für Rilke- oder Schachtisch, zu einem guten Gespräch in größe- kleinere Veranstaltungen aus den Reihen unserer Mit- je des rem oder kleinerem Kreis. Und was wir besonders glieder zur Verfügung gestellt werden kann, soweit un- wünschen, daß er zu einem Anziehungspunkt für er frei ist. Es wird nur gebeten, solche Anfragen Iicher unsere jüngere Generation werden möge, und daß sie recht frühzeitig an das Büro der Gesellschaft zu rich- ! Ast hier auch zu der Berührung mit der älteren Generation ten. Die Vorsteherschaft möchte auch die Fertig- N it kommt, die für beide Teile so notwendig ist. Der stellung des Raumes zum Anlaß nehmen, in einem J löst Raum ist da und mit ihm die Möglichkeit, einander nicht zu großen Kreise zusammenzukommen. Es wird cennt- wieder näherzukommen. Unsere Bitte aber heißt: deshalb am Mittwoch, dem 1. März 1950 fitutt: Zeigt uns, daß dieser Weg ein richtiger Weg ist. 20.15 Uhr, ein Bierabend stattfinden, der alle die tanze. Es soll an dieser Stelle aber auch noch einiges aus unseren Reihen zusammenführen soll, die an dem celline technisches gesagt werden. Der Raum ist täglich Gespräch zwischenderälteren und jüngeren Generation modu- werktags geöksnet ab 9.30 Uhr, sonntags ab 10 Uhr. ein besonders warmes Interesse haben, auch unsere b Donnerstags ist er ab 16 Uhr geschlossen. Us bedarf weiblichen Mitglieder sind herzlich eingeladen. Wir e Eau sicher nicht erst der Bitte, Zeitungen, Zeitschriften bitten Sie, sich zu diesem Abend rechtzeitig in unserem rden usw. wie Spiele und den Raum selbst so zu be- Büro anzumelden. 5]
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