Full text: Lübeckische Blätter. 1941 (83)

sLüb ecki [ d j e Blätter 9. November Dreiundachtzigster Jahrgang Nr. 45 Lübeck 1941 Dieje Blätter erscheinen sonntags. Der Jahresbezugspreis beträgt 10 RM, für Mitglieder unserer Gessellschaft 2 RM V . Für den Abdruck eingesandter oder erbetener Artikel wird eine Vergütung nicht gewährt _ Un gg l ht c qug . Gr ttt ue hdg VR ERU 'N e Fehde für die Ciebesqabenstelie des DRK. — Niederdeutsche Bühne. — Sternenhimmel im November. ~ Geist der tausend Seen. — Die Bedeutung der Wissenschaft für die nationale Einigung Finnlands. — Kleine lübeckische Chronik. – Schwedischer Vorlesungsverein. ~ Die srictcheftliche unk polttiihe Reuorbnung Esrohas. ~ Einführung ir bas Hlsulbe S< hel; ru Veserreeg gemettnitztger Tätigkeit. – Wochenplan. – Anzeigen. G e s e 1 1 < a f te z ur B e f s kr d er u n 8 g em e in n ü z i g er T ät i g kl e i t Dienstag, den I]. !Movember 1941, 18.30 Uhr, im Gesellschaftshause, Bönigstraße 5 Vortrag Prof. Dr. Rösrig (Berlin) : „Altdeurschland, Lübeck und der Ostseeraum“ [mit Lichbtbildern). Bemeinsam mit dem Verein für Lübeckissche Geschichte und Altertumskunde und in Verbindung mit der Volksbildungsstätte Lübeck Feier des 152. Stiftungstages Wenn die Gesellschaft zur Beförderung gemein- und ihm den Dank zufügte an die Mitarbeiter, vor nütiger Tätigkeit ihre Mitglieder zu geselligem Bei- allem an die Mitglieder, die in diesem Jahre ihre sammensein einlädt, so stehen auch diese Zusammen- Treue und Einsatzbereitschaft für die Freiheit und die . künfte unter dem Gesetz, nach dem Jie einst angetreten Zukunft des Vaterlandes mit dem Heldentode be- ist und dem ie in allem Wandel der Zeiten treu ge- siegelt haben. blieben ist. Wie früher die „Herrenabende“ und seit Bei dem einfachen Mahl, das sich anschloß, nahm . einigen Jahren die „Hausabende“, so dienen auch die zur freudigen Überraschung der Teilnehmer der von Stiftungsfeiern in ihrer Weise den Aufgaben der Gesell- Amsterdam zum Fest erschienene stellvertretende Direk- schaft. Bildet doch den Kern der Besucher die große Schar tor, Senator Dr. Böhmcker, das Wort zu seiner Fest- der in den Vorssteherschaften der Mutter- und der Toch- ansprache, in der er den Gedanken und Gefühlen, die tergesellschaften tätigen Mitglieder. Ihnen wie allen alle in der großen Stunde des Vaterlandes bewegten, i andern Teilnehmern bietet diese Feier die leider so packenden Ausdruck verlieh. Er konnte als besonders seltene und darum um so willkommenere Gelegenheit willkommene Gäste die Vertreter der Partei, der zu näherem Sichkennenlernen und zu anregendem Stadtverwaltung und der Wehrmacht sowie die Meinungsaustausch, sie gibt ihnen in den durch alten früheren Direktoren der Gesellschaft begrüßen, er Brauch geweihten Formen des Festes das beglückende gedachte der vor dem Feinde stehenden Mitglieder ah Bewußtsein, in einer ehrwürdigen Überlieferung zu und überbrachte einen herzlichen Gruß von dem stehen, aber auch das Gefühl der Verpflichtung, in Protektor der Gesellschaft, Oberbürgermeister Staats- der Erfüllung der Aufgaben einer neuen Zeit sich rat Dr. Drechsler. Die übliche Tellersammlung erbrachte der Väter wert zu erweisen. einen namhaften Betrag zum Besten der Lübecker il Ein Rückblick auf das im vergangenen Jahre Ge- Roten-Kreuz-Arbeit. _ leistete eröffnet mit Fug die festlichen Stunden. Nach dem Mahl saßen die Teilnehmer in altge- Diesmal war es wieder –+ nun schon zum drittenmal wohnter Weise noch längere Zeit bei der Tonpfeife cr. in Vertretung des vor dem Feind im Osten stehenden in angeregter Unterhaltung zusammen, die Geschicke Direktors der Gesellschaft, Kreisleiters Clausen + der des Vaterlandes und der Vaterstadt im Großen wie r; brmübliche Kriegsbetreuer der Gesellschaft, Staats- im Kleinen dem Gebot der Stunde gemäß ernst und s i. R. Dr. Lange, der den Jahresbericht verlas zukunftsfroh bedenkend. P. B. |
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