Full text: Lübeckische Blätter. 1941 (83)

ie wie der es selbst schon am Verfaulen war, das ist es, was aber stehen wir ? Sind wir nicht dabei, im eigenen e aber unsere Volkskraft so geschwächt hat. Land „buitensstanders" zu werden? H Kein Daß Deutschland uns geistlich aufsaugen wird, ist Der Fremdling, der wahre, der einzige, den wir zu einen barer Unsinn, zunächst einmal, weil wir uns nicht auf- fürchten haben, sitt in uns. Dort müssen wir ihn en. saugen lassen, weil wir uns unsere Berufung nicht aufspüren und ausrotten. Das Fremde sitßt da tief e uns nehmen lassen. Und dann vor allem, weil Deutsch- in Strang und Fessel, es durchdringt unser ganzes » den land das nicht kann, ohne sich selbst zu schlagen. Arbeitet Wesen und macht aus der Volksseele ein buntes, un- ohnen, es mit den Kräften, die die seinen sind, und für die bestimmtes, charakterloses und zerbrechliches „samen- tet sich Belange, die wirklich die seinen sind, dann arbeitet vloeisel“. Wie soll man hier das Gute von dem Schlech- jrenze, es für das heilige Reich, und wie kann es dies anders ten scheiden ? J . tun, als wenn es dann auch uns stark macht ? Arbeitet Wir werden hart zupacken müssen. Es ist ein ht, hat es aber mit Kräften, die nicht aus der Reichsidee hoffnungsloses Unternehmen auszurechnen, was wir zu „süße stammen, und aus kleinlichem Eigennutß, dann ver- bewahren und was wir aufzugeben haben. Hier hilft ssen in wundet es sJich selbst tödlich. einzig ein entschlossenes „Stirb und werde“, allein ür die Wir wissen es und haben Vertrauen. das läuternde, schmelzende Feuer einer völligen ierische Daß wir uns aber nicht von „Fremden“ Geseße Selbstverleugnung. Keine Angst, keine Sorge, was n und geben lassen dürfen, ist auch wieder solch ein „fremder“ dabei verlorengeht. Das Gesunde wird schon übrig- schheit. lang int Mund gerade derjenigen, die sich immer bleiben, denn das liegt bei Gott, alles übrige mag r, daß der tlerikalen Herrschaft geduldig fügten, einer Herr- fallen. Hier gilt allein, was von Gottes Schöpfungs- ien be- schaft, die jeden Versuch einer national-flämischen werk in uns und an uns noch gut blieb, was wir von Auferstehung kalt niederschlug und die Priester, die dem heiligen Erbteil der Väter bewahrten. Hier gilt s war zu uns hielten, demütigte; einzig, in welchem Maße wir noch brauchbar sind für rd und gerade derjenigen, die sklavisch eine Freimaurerherr- das neue Leben, inwiefern wir noch gehören zu dem ietsche schast duldeten und eine Politik, in der Juden und, mùysstischen Reich. mp. en wir mit ihnen verbündet, internationale Großbanditen Für uns besteht namentlich die Gefahr, daß das neue pon e ihre Fuchtel schwangen und wetteifernd unser Volk Leben ohne Geburtswehen zu uns kommt, ohne : ausraubten, verstümmelten und schlugen; Schmerzen und ohne Opfer. Dann ist es überhaupt Rieder- gerade derjenigen, deren Neutralität darin bestand, nicht gekommen. Dann haben wir zwar gedacht, te ves die englischen und französischen Räuberbanden ins es käme, aber dann ist es an uns vorübergegangen. deligen Land zu rufen, und die unsere Jugend ins Feuer. inüssen schickten für internationale Belange. Flandern hat jeßt seinen neuen Menschen zu pirgl: Fremde ? — Cin deutscher Infanterieoffizier. Polen schaffen: den neuen Flamen, neu entsprossen aus er de: hat er mitgemacht und Frankreich bis in den Süden dem uralten Blut, der mit den alten Tugenden das m vou und immer in der ersten Linie. Ein „Kerl“, ein ypeue Leben meistert. Ein Flame mit neuen Gessetßen t seine Kriegsmann. Dann sah er Ypern, Brügge, Gent. jn seiner Seele, von neuen Freuden belebt, mit neuen onische Lang war er geblieben, er konnte sich nicht trennen, Piedern, neuen Gesichten und Waffen, der mit vollen „zie: und er erzählte, bezaubert von der Größe, der Kraft, Lungen Reichsluft atmet als die ihm gemäße Lebens- der Wehrhaftigkeit und dem Adel, die aus ihren jyft. Hallen, Belforten und Türmen in seine Seele geströmt Nicht aus Beratungen, Überzeugungen und Be- . waren. Er hat tagelang mit unsern steinernen Helden schlüssen wird der neue Flame geboren, sondern von hr ist, und unsern Geistern gelebt und fühlte sich mit ihnen her flämischen Mutter, aus dem frisch-strömenden Blut, gen zu wesensverbunden. aus unserer Jugend. An ihr hangt unser ganzes Herz Macht ; Und wir? Wie gehen wir darin umher? Wie und unsere ganze Kraft. Wir älteren, Angesteckten n uns sehen wir unsere eigenen Denkmäler ? - Nicht wahr, und Vergifteten, die in einer verrotteten Zeit heran- ämpfe als Museumsbetrachter mit neugierigen Asthetenaugen, jyuchsen, wir können aus unserm verpfuschten Leben "het von „Bruges — la Morte“ her und von anderm lügen“ yur noch brennende Fackeln machen, Signale in der hzie er haftigen dummen Zeug ? Durch die Kirmesbrille eines Nacht, Lagerfeuer, die Wärme und Freude bringen stehen Touristen und mit seinem durch nichts begründeten hem spielenden, blühenden jungen Heldengeschlecht. ir. Flamingantenstolz ? . Aus welchen Klassen oder Ständen der neue Flame ch uns Wer ist denn in Flandern der Fremdling ? Ist es aufsteigt, ist eine Frage ohne Sinn. Er selbst ist Macht der deutsche Soldat, der, frisch aus dem Kampfe Älujse und Rang und Stand, und er allein, denn er laut kommend, über unsere Häupter und viele Jahr ist maßgebend. Seine Erscheinung ist Sieg. Er wird Kraft, hunderte hinweg tagelang mit unsern Vätern Gespräche z pe, sein und nicht arm, nicht vornehm und :. die s u!t uleister sertcetch rangeht. ais bares fit nicht gering: er wird „neu“ sein und das mit all § t ! n Wer Oder wir, die ihr ei ; ; , d, wa! ech! nicht mehr unterscheiden, die außerhalb ihrer seiner jungen Kraft. Vo hie !; !"! Belt leben und ihre grote veldensprache nickt Nicht aus den Büchern soll er seine Wisssenschast ließlich Unsere Denkmäler, unsere Kunstwerke stehen ver- holen, sondern aus Leben und Natur, aus Blut und ien, in wurzelt im Reich, daher bleiben sie in Ewigkeit. Wo Arbeit, aus Leidenschaft und Liebe. 34.2
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