Full text: Lübeckische Blätter. 1941 (83)

) holzung stattfindet, sondern weitestgehend versucht Verhandlungen und Anstrengungen, im Stadtgebiet wird, im Interesse des Vogelschutes, aber auch im Lübeck ihre einzige diesjährige Aufführung für die Interesse des Landschaftsbildes Bäume, Sträucher Ötfentlichkeit starten dürfen. Und wenn es jemand und Hecken zu erhalten. gab, der befürchtete, daß sie im Winter, inmitten der Dem Wunsche des Führers entsprechend, ersuche pielzeit, vor leeren Bänken spielen würde, so ist ich die zuständigen Bauernführer und Beamten des derjenige nun auf die angenehmste Weise enttäuscht Reichsnährstandes, den Fragen des Vogelschußes worden: denn jett, zu einer denkbar schlechten Zei und der Landschaftsgestaltung nicht nur größte Auf- im heißen Juli, war der Saal der „Flora“ mit weit erksamkeit zu schenken, sondern sie darüber hinaus. über 600 Personen voll besett, und die Zustimmung unmittelbar zu fördern." und der lebhafte Beifall haben es vollends bewiesen, Die deutschen Vogelschut warten und darüber hin- wie nötig es ist, daß die Niederdeutsche Bühne in aus das gesamte naturverbundene deutsche Volt be- übeck auch in der Öffentlichkeit unserer Stadt spielt, grüßen auf das wärmste die Anordnung des Reichs- damit unsere Stadt, die wir so gern die alte Haupt bauernführers. Möge der Wunsch des Führers ein- stadt des hansischen Niederdeutschlands nennen, nicht ziehen in die Herzen aller deutschen Menschen, möge, vor allen anderen Städten, die niederdeutsche Bühne der Geist dieser Anordnung aber auch dort Eingang beiten, in trauriger Ausnahmesstellung allein dasteht. finden, wo er heute noch vielfach vermißt wird, mögen Vor allem aber wollen wir hoffen, daß nun, nach der vor allem die zuständigen Behörden dieser Anordnung & ertigstellung des umgebauten Stadttheaters, unsere volle Beachtung zuteil werden lassen, damit dieser niederdeutsche Bühne .§ in die Räume des Stadt- schöne Wunsch lebendig werde und als Richtschnur theaters wieder ihren Einzug hält. für alle Arbeit bei der Zusammenlegung unserer Felder Oesaus Fischerkomödie ist ein bißchen grobdrahtig ind Wiesen, bei der Begradigung unserer Flüsse und gurechtgezimmert, aber sie eignet sich doch als sehr Bäche, bei der Trockenlegung von Sümpfen und gzugkräftig für einen frohen Abend; und wer es ein Mooren und bei der Urbarmachung von Ödland dienen. bißchen versteht, nach dem Sinn eines Geschehens zu rst dann wird der früher ausgesprochene Wunsch des suchen, dem werden sich auch der Konflikt und die Führers, daß unser Land schön und reich an Pflanzen Entwicklung der tragenden Rollen mühelos erschlossen und Tieren sein soll, in Erfüllung gehen. Es ist ein haben: ein verzogenes Mutterkind wandelt sich durch heiliges Gebot für alle, mit Freuden dem Wunsche des ollerlei humorvolle Situationen und Erlebnisse hin- Führers zu entsprechen. durch zu einer tüchtigen Hausfrau; denn die eigene Pflanzt daher überall in Euren Gemarkungen, an Mutter, die ihren „bösen“ Schwiegersohn besucht, muß I th Ñ Je stzcchst. rr Büste: | ) nzlhes Ftzhen | 16.6. ...] gr: träucher, auf daß sich die oft tote Landschaft wieder Wandlung herbeizuführen. lu belebe mit Vögeln, die die besten und billigsten Bun-" j Die Darsteller leisteten, unter der Spielleitung vr desgenossen in unserm ständigen Kampf gegen die. Gerhart Teubners, Anerkennenswertes. Köstlich die For chädlinge unserer Kulturpflanzen sind! Achtet dar- Herausholung der verschiedenen Charaktere: da waren fta quf, daß dazu keine ausländischen Sträucher verwen- Hertha Maas als resolute Schwiegermutter, die, als eu det werden; der Pflanzenwuchs unseres Landes ist sie merkt, daß sie einen Irrweg gegangen ist, nun 19 reich genug, um darauf verzichten zu können! Die entschlossen das Steuer herumwirft; Erich Wilhelms § deutschen Vogelschußwarten beraten Euch gern und} köstlich als mückeriger Pantoffelheld, Eduard Schwabel js nit Freuden bei Eurer segenbringenden Arbeit. Er- als gutherziger, fleißiger Seefischer Hein Butendörp, h altet vor allen Dingen überall dort, wo sie noch nicht der immer wieder bereit ist, die Mißwirtschaft seiner . der Unvernunft und dem oft falsch verstandenen Drangel hübschen Frau Alma, die Anne-Ellen Lund über- . nach „Neulandgewinnung“ zum Opfer gefallen sind, geugend spielte, zu entschuldigen: da waren der alkohol ( ;: die Hecken und Sträucher! Wir rufen daher allel versessene Bestmann Peter Fley, den Karl Hinrich zu Gemeinden zur Mitarbeit auf und hoffen, daß überall aus dem vollen auf die Bühne stellte, und die dra le . dem Wunsche des Führers entsprochen werden kann.. Deenstdeern Rieke Stulp, in deren Rolle sJich dit ; junge Ilse Evers als ein beachtenswerter Zuwachs é Theater und Mugik der Bühne zeigte. M ! udo NM... Nachdem die Niederdeutsche Bühne Lübeck, die uf der Bühne lebhaften Anteil. Der überaus stirmt . zurzeit unter der umsichtigen Leitung des rührigen scche Beifall muß dahin ausgedeutet werden, daß das rwin Herzig steht, in der letzten Spielzeit 49mall Verlangen der Lübecker Stadtbevölkerung nach bald in den Landgebieten und kleineren Städten um Lübeck gem und häufigem Wiedersehen mit der Nieder herum spielte, hat sie nun endlich, nach langwierigen deutschen Bühne erfreulich stark_ist. Dr. Carl Budbich Lübeckische Blätter: Herausgeber: Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit (Pressewart) Berantwortlich sur den Ten: "gps Fu v.. Lw.. Irgzigenlei7;: Fort Ferie, sämtlich in Lübeck 320
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