Full text: Lübeckische Blätter. 1941 (83)

sübec ishe Blätter 4. Mai Dreiundachtzigster Jahrgang Nr. 18 Lübeck 1941 . Diese Blätter erscheinen sonntags. Der Jahresbezugspreis beträgt 10 RM, für Mitglieder unserer Gesellschaft 2 RM J Für den Abdruck eingesandter oder erbetener Artikel wird eine Vergütung nicht gewährt Inhalt : Das Recht auf Wohnung. + Die erste Mine im Kieler Hafen 1848. ~ Aus dem Umkreis des alten Lübecker Hafens. (XR.) . zer; George las aus deutscher und nordischer Dichtung. Achtes Kenzert der Konzertgemeinschaft. ~ Max-Reger- he! bhi.;?f.ier Lt Lit:! : 1:1: Muzik. – Kaufmannichaft zu Lübeck. – Gesellschaft zur Beförderung Das Recht auf Wohnung Aus der natürlichen Bindung des einzelnen an die handen als flüssiges Privatkapital für ihre Beschäfti- Gemeinschaft und der Gemeinschaft an den einzelnen gung, so ließ man einfach die überschießenden Arbeits- erwachsen in Strahlung und Gegenstrahlung Rechtel kräfte und Rohstoffe brach liegen. Das Ergebnis waren und Pflichten. Dadurch, daß der einzelne Volks- schließlich 7 Millionen Arbeitslose in Deutschland und genosse sich eines Teils seiner freien Beweglichkeit be- ein riesiger Ausfall an Nationaleinktommen und Be- gibt zugunsten der Volksgemeinschaft, übernimmt diese. darfsdeckung. Pflichten gegenüber dem einzelnen Volksgenossen in Die gleiche Haltung nahm man ein gegenüber dem bezug auf die Sicherung der Grundlagen seines Lebens, Recht auf Wohnung. Wohnungen wurden nur in die beiihm nun als sozialistische Grundrechte erscheinen. solchem Umfange und mit nur so viel Wohnraum ge- . Drei sozialistische Grundrechte sind es insbesondere, baut, wie flüssiges Kapital in der sreien Virtschaft die der Volksgenosse aus der natürlichen Verpflichtung hierfür zur Verfügung stand und der Mietzins einen der Volksgemeinschaft ihm gegenüber empfängt: genügenden Gewinn für das angelegte Kapital ver- 1. Das Recht auf Arbeit. hieß. Nicht der vorhandene Wohnungsbedarf war aus- 2. Das Recht auf Wohnung. schlaggebend, sondern das vorhandene flüssige Kapital s. Das Recht auf Altersversorgung. jr x scivun. Ur Felze war ein immer größer IeeTOTeSee.e.Sl.ÒeÓee iioe_eÖe N g Könnens und seiner besonderen Leistung zu seinem halten, Zwangsbeiträge zu leisten für eine Alters- Arbeitsplatz, seiner besonderen Wohnung und seiner versorgung, deren Leistung aber so bescheiden blieb, zusätzlichen Altersversorgung selbst ausbauen. Ess lideny sie in der bisherigen Angestellten und In- handelt sich also hierbei nicht um kollektivistische Gleich- validenversicherung erlebt haben. Erst der Eintritt macherei, sondern lediglich darum, jedem Volksge- der ganzen Volksgemeinschaft für den einzelnen in cccctca. .cc E U HE EEE + habe jctner zuhigt uuru :; ';: is ang zu qenihüetzen Machter greifung .lÒÞoo ohoenIinrsnoenr.... erten diese drei jozialistischen Grundoecpt. un Angriff genommen. Zunächst wurde durch die autarke gen jeder echten Volksgemeinschafst nicht. Der liberali- ; V§ % ; stische Staat, der als „Nachwächter-Staat" im Innern Ordnung der deutschen Wirtschaft" und den CEinsab iIaeoecooloo]slSo suzütius gts verpflichtungen wie alles der freien Wirtschaft. Die ,. q Hair Autarki E, Victichastsord; pute : tere! Wesen xte!) zum Seip s. Y! u: sern. wo flüssiges hs! . st. ut w deu wr û! ft ** Derselbe, „Der Weg zur völkischen Virtschaft und zur dieses Kapitals ihr einen entsprechenden Gewinn ver- europäischen Großraumwirtschaft“, S. 135 u. ff., 11. Teil, Meinhold hieß. Waren mehr Arbeitskräfte und Rohstoffe vor- Verlagsgesellschaft, Dresden A 1, 1938.
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.