Full text: Lübeckische Blätter. 1941 (83)

Die Brahe-Kepler-Stiftung der Nordischen HZusammenarbeit hier in Prag bei der Gründung dische Gesettschaft E . Bei der feierlichen Eröffnung des Prag-Kontors der die es hier zu erfüllen gibt. E ' Rasse Nordischen Gesellschaft am 28. März im Spiegelsaal Unm an diese alten Bindungen anzuknüpfen, ver- tung, des Klementinums in Prag, dessen besondere Aufgabe künde ich als Leiter der Nordischen Gefsellschaft die Imn es sein wird, in Böhmen und Mähren auf der welt- Brahe-Kepler-Stiftung der Nordischen Gesellschaft, den anschaulichen Grundlage des Nationalsozialismus den die jedes Jahr einem würdigen Nordländer verliehen Kraf: nordischen Gedanken zu pflegen und darüber hinaus werden fjoll, zum Studium an dieser ehrwürdigen und inner die zahlreichen zwischenstaatlichen Beziehungen, die ältesten deutschen Universität. Dem RPrag-Kontor nach seit Jahrhunderten zwischen den alten deutschen Reichs- wird dabei die Aufgabe zufallen, gemeinsam mit dem weckt landen und Skandinavien bestehen, zu fördern, ver- Reichskontor in Lübeck die Betreuung dieses von uns Di kündete der Leiter der Nordischen Gesellschaft, Gau- ausgezeichneten Studenten zu übernehmen.' seit t leiter und Oberprässident Hinrich Lohse, die Brahe- tums Kepler-Stiftung der Nordischen Gessellschaft, die Der Leiter des Rassenpolitischen Amtes der imm jedes Jahr einem würdigen Nordländer zum Studium NSDAP. sprach in Lübeck Frer an der Prager Universität verliehen werden soll. Gau- : ihre leiter Lohse führte dazu folgendes aus: „Ich sehe ein Im Rahmen einer Großveranstaltung der Nordi- „Ex glückliches Vorzeichen darin, daß unser Kontor die Ver- schen Gessellschaft sprach am 2. April 1941 in der über- hunt bindung zu der ältesten deutschen Universität hält, die füllten Aula der Oberschule zum Dom der Leiter des ohne durch die Tat des Führers mit den Landen Böhmen Rassenpolitischen Amtes der NSDAP., Reichsamts- artis und Mähren zu neuen großen Aufgaben wiederer- leiter Prof. Dr. Groß, über das Thema: ,Die Bedeu- öffei standen ist. Mögen gerade auf dem Wissenschaftsgebiet tung des nordischen Gedankens bei den gegenwärtigen time Universsität nnd Nordische Gesellschaft sich gegenseitig Entscheidungen“. sönli anregen und so neue Bande knüpfen helfen, die unserer Die Bedeutung der Veranstaltung wurde unter- pflic zwischenstaatlichen Arbeit dienen. Seit Jahrhunderten strichen durch die Anwesenheit des Gauleiters und Bin haben Nordländer mit Prag Beziehungen gepflegt, Oberpräsidenten Lohse, des Stellvertretenden Gau- arte: und Böhmen und Mähren standen immer im engsten leiters Sieh, des Oberbürgermeisters Staatsrat Dr. in K wechselseitigen Kultur- und Wirtschaftsaustausch mit Drechsler und zahlreicher Vertreter von „Ftaat, Partei Opf Skandinavien. Ich erinnere nur an den großen und Wehrmacht. . H dänischen Astronomen Tycho de Brahe, der von Kaiser Der Leiter der Kulturabteilung der Nordischen Ge- tion Rudolf II. von Böhmen nach Prag eingeladen und von sellschaft, Pg. Jessen, hieß die Gäste willkommen und übe ihm hier in herzlicher Gastfreundschaft aufgenommen wies auf die Aufgabe der Nordischen Gesellschaft hin, daß ivurde. Es war eine Zeit kultureller Blüte in Böhmen, neben der Pflege der zwischenstaatlichen Beziehungen eme und diese Jahrzehnte werden geprägt von ftarker auch für die Vertiefung und Verbreitung des Rasse- üben politischer Führung und dem befruchtenden Einfluß gedankens zu sorgen. ! deutschen Geistes. Tycho de Brahe wählte von den Reichsamtsleiter Prof. Dr. Groß ging von der Aus- Tün drei Schlössern, die Kaiser Rudolf I1. dem dänischen einanderseßung zwischen dem Führer und dem da- unsc stl. Ert err Fr se sshermnthetsenrörtgege Ik C ! § ) : ! . Ls f Benetky. Zwar hat Tycho de Brahe nicht lange hier ständigung zwischen England und Deutschland forderte t) in Prag wirken können, aber die Erinnerung an diese Eden, daß der Führer die „Utopien“ Blut und Rasse er deutsch-skandinavischen Wissenschaftsbeziehungen sollen preisgeben müsse. Nicht die Rasse, sondern Realitäten: E uns ein Ansporn sein, unser neues Kontor mit dem Dividende, Absaßmärkte und Rohstoffe spielten in der §t Geist des gegenseitigen Verstehens und Anregens Politik eine Rolle. Zwei Welten, d ie heute zusammen zu zu erfüllen. Jene Blütezeit deutschen Geisteslebens geprallt sind, standen einander gegenüber. Der Gang [hu in Böhmen zeigt uns, daß es dem Lande immer dann der Ereignisse zeigte uns, daß nicht Geld und Profit, gut ging, wenn es sich der starken politischen Führung sondern der Mensch die Triebkraft der Geschichte ist. eff des Reiches, zu dessen Lebensraum es nun einmal Nur vom Menschen, von der Rasse her ist sie zu ver- . durch die Geschichte gehört, anvertraute. Wir wollen stehen. t an diesem Tage das Werk des großen Dänen, der in Unsere Auffassung des rassischen Gedankens faßte dieser Stadt die letzten beiden Jahre seines Lebens Dr. Groß in drei Leitsäßen zusammen: Im Völker- verbrachte, und hier leider viel zu früh starb, ehren. leben ist der Mensch und nicht die Umwelt die treibende Vo In Dankbarkeit erinnert sich die Wissenschaft dieses Kraft. Der schöpferische Mensch gestaltet die Umwelt; Y Mannes und seines deutschen Gehilfen in der Stern- nicht er ist ihr, sondern Jie ist sein Objekt. 2. Den D warte hier bei Prag, Johannes Kepler, der das ge- Menschen „an sich“ gibt es nicht. Wir sehen immer é! meinsame Werk mit den größten Erkenntnissen der nur Frauen und Männer bestimmter Rassen, deren qr Astronomie krönte. Es erscheint mir deshalb als eine Merkmale nicht zufällig durch Ernährung und Er- ..? selbstverständliche Dankespflicht, dieser für die Wissen- ziehung entstehen, sondern ewig und erblich sind. P schast so überaus erfolgreichen deutsch-skandinavischen 3. Eine Rasse erhebt sich über alle anderen: die nor- rr i 70
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