Full text: Lübeckische Blätter. 1941 (83)

! al. von natürlichem Dünger zu erwarten gewesen wäre. von ihr für die Zukunft die Textilversorgung der m Dieses Beispiel wirft ein Licht auf die Tatsache, daß ganzen Oltgebiete einschließlich Generalgouverne- [s- die Hektarerträge in polnischer Zeit herabsanken. Im ment, dazu noch die Bedarfsdeckung des südosteuro- en Altreich betrug der Hektarertrag der letzten Jahre päischen Landes. [ 18,6 dz Roggen und 20 dz Weizen. Dem steht im Die Forstwirtschaft nimmt an der Gesamtwirtschaft . m Wartheland der Polen ein Hektarertrag von 12 dz hes Gaues nur einen kleinen Plat ein. Mit 15 | ; Roggen und 12,5 dz Weizen gegenüber. Es war nur liegt die Bewaldung des ren Mat tn. L 12 rf ist der zähen Arbeit des deutschen Bauern vor dem Welt- unter dem Reichsdurchschnitt. Gewaltige Planungen et kriege zuzuschreiben, daß das Wartheland Kornkammer heabjsichtigen eine Aufforstung bis zu 30 vH der Ge- ?s. Deutschlands wurde, nicht etwa idealen Bodenverhält- samtfläche. s :. SCG EES ; i „h qu h , der Braunkohlenlager im Norden und Erz- he t! jr Stret tröheent rer genstn Ht tu vorkommen im Süden ist nur ein geringer Bestandteil liches Überschußgebiet besaß, verdankt er das in erster her Mirtschaft yt Warthegar. ; , 1ß- Linie den deutschen Bauern und Landwirten, die Die Aufgaben, die dem wirtschaftlichen Aufbau im Yer auch in der Polenzeit auf ihren Äckern geblieben waren Warthegau gestellt sind, hat Gauleiter Greiser in 1f- und die vom Reich aus von landwirtschaftlichen Berufs- folgende Hauptpunkte zusammengefaßt: nd organisationen und -genossenschaften wirksam unter- I. Sofortige Erschließung sämtlicher wirt- [U stit worden waren. An der Wiederherstellung der schaftlichen Kraftquellen im Interesse der ' h tticher Verhältnisse aus der Zeit vor dem deutschen Kriegswirtschaft; he es Ut Rohutt o Gesamtaufbaus,. Tilgung der Schäden der polnischen Miß- .iIiIaettInr I E B B BE ) Läuferschweinen, 6000 Rindern und 5000 Stieren sät en nationalsozialistischer Wirtschafts- viIoaeObÒRu nh. - 1 C. s + sri bals wicber pute touviacn wertes, lutz [see deuter veiics. zun en schweinen zu rechnen. Man arbeitet an einer Steige- Als das Reich vom Wartheland wieder Besitz ergriff, Je, rung der Milchleistung, die trop dem verhältnismäßig t1varen Industrie und Handel, das Handwerk, der :gt geringen Viehbesat im Wartheland zu einer Butter- Haus- und Grundbesitz sowie der Geldmarkt zu etwa ier mehrproduktion von 150 000 dz im Jahr führen wird, 90 vH in polnischen Händen. In so startem Maße jer wenn es gelingt, die Milcherzeugung pro Kuh und Tag hatten die Polen in den 20 Jahren das deutsche Ele- ng um 1 Liter zu erhöhen. Ebenso bei der Schafzucht, ment hinausgedrängt. Allein schon das Ziel der Ein- s- Geflügelhallung und Eiererzeugung wird man für schaltung der gesamten Wirtschaft in die Interessen t- die Zukunft mit höheren Erträgen als bisher rechnen der deutschen Kriegsführung verlangte die Veseßung können. der wirtschaftlichen Machtpositionen mit Vertrauens- er- 50 vH der Bevölkerung des Warthelandes sind leuten. Das konnien nur Deutsche sein. Die Über- zie in der Landwirtschaft tätig gegenüber nur 18 vH sührung des wirtschaftlichen Lebens in deutsche Hände ut- im Altreich. Der Landflucht begegnet man damit, wurde infolgedessen zu allererst in Angriff genommen. daß man den jungen Bauernsöhnen genügend Sie wird fortlaufend und planmäßig weiter durch- Land gibt und sich mit besonderem Ernst der Berufs- geführt. ö ö ö ausbildung des bäuerlichen Nachwuchses annimmt. In einem Posener Industriewerk arbeitet heute eine n- Zu diesem Zweck hat die Landesbauernschaft ent- nach Tausenden zählende polnische Gefolgschaft unter an sprechende Richtlinien herausgebracht, und im De- der Leitung und Führung eintger hundert deuischer en zember sind 21 000 Lehrstellen in bäuerlichen Be- Facharbeiter. Die Ergebnisse sind gut. Die 6228 Groß- it. trieben eingerichtet worden. und Kleinbetriebe des Warthegaues (der Likmann- en ß Ö städter Wirtschaftsraum ist in dieser Zahl nicht einbe- ye V. Die Wirtschaft griffen), die sich bisher in polnischen oder jüdischen er- Das Bild der Wirtschaft im Warthegau wird durch Händen befanden, sind heute alle mit deutschen kom- t, dessen landwirtschaftlichen Charakter bestimmt. An missarischen Verwaltern besett, die auch das Erstkaufs- va erster Stelle der industriellen Produktion des 17 000 recht haben. 24 Zuckerfabriken arbeiten unter deutscher jer qkm umfassenden Gaues stehen infolgedessen die Leitung. Schon im ersten Jahr versorgten sie den en agrargebundenen Erzeugnisse aus Betrieben wie Warthegau und lieferten außerdem 800 000 dz Zucker vie Ether. Brauereien, Brennereien, Stärkefabriken, ins Altreich. Die Brennereien greeten io gu mn cClooeèIIeIel uu .O: ge Textilindustrie aus dem Raume um Litzmannstadt Sperrholzwerksstätten, Molkereien usw. befinden sich all einen bedeutenden industriellen Faktor. Man erwartet heute fast restlos in deutscher Hand. . 01
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.