Volltext: Lübeckische Blätter. 1940 (82)

der von Kleist, Guderian, Hoth und Hoeppner als Führer dritten und lettten Phase dieses]Krieges haben sich im | zu von Panzer- und Motortruppen. Verein mit den schon genannten Generalen als Armee- üh- Die große Anzahl weiterer Generale und Offiziere, führer ebenfalls ausgezeichnet Generaloberst von Witz- An- die sich bei diesen Operationen ausezichneten, sind leben und die Generale von Weichs, Dollmann, Strauß. hm Ihnen, meine Abgeordneten, bekannt durch die Ver Jm Rahmen der Armeen kämpften auch die tapferen ral- leihung höchster Auszeichnungen. Die Fortführung Divisionen und Standarten der Waffen-4h. Wenn ich )efs der Operation in der allgemeinen Richtung zur Aisne diesen genannten Generalen als Heeresgruppen- und und Seine hatte nicht den Zweck, in erster Linie Paris Armeeführern meinen und den Dank des deutschen hen zu erobern, sondern die Ausgangsstellung zu schaffen Volkes ausspreche, dann gilt dieser zugleich für alle die at, bzw. zu sichern für den Durchbruch zur Schweizer anderen Offiziere, die zu nennen im einzelnen unmög- de- Grenze. Auch diese gewaltige Angriffshandlung verlief ist, und besonders für die namenlosen Arbeiter des ing dank der überragenden Führung aller Grade plan- Generalstabes. hen mäßig. Der unterdes eingetretene Wechsel im Ober- In diesem Kampf hat das deutsche Fußvolk sich wie- kommando des französischen Heeres sollte dessen Wider- der als das erwiesen, was es immer war: als die beste es- stand neu beleben, um dem unglücklich begonnenen Infanterie der Welt. Mit ihr wetteiferten alle anderen den Kampf die von den Alliierten erwähnte Wendung zu Waffen des Heeres: Artillerie und Pioniere und vor von geben. Tatsächlich gelang es, die neue Angriffshand- allem die jungen Verbände unjserer Panzer- und lt. lungen der deutschen Armeen an vielen Stellen ersstnach Motortruppen. Die deutsche Panzerwaffe hat sich eeb Überwindung härtesten Widerstandes in Fluß zu mit diesem Kriege in die Weltgeschichte eingeführt. ut- bringen. Die Männer der Waffen-44 nehmen an diesem Ruhm nd Nicht nur der Mut, sondern auch die Ausbildung des teil. Allein auch den Nachrichtenverbänden, den Bau- en. deutschen Soldaten hatten hier Gelegenheit, sich auf truppen, den Pionieren, Eisenbahnbautruppen usw. var das höchste zu bewähren. Angeeifert durch das Vor- gebührt entsprechend ihren Verdiensten das höchste Lob. iter bild zahlloser Offiziere und Unteroffiziere sowie der Im Zuge der Armeen folgten die Kommandos der ind Tapferkeit einzelner Männer wurde die Infanterie Organisation Todt, des Reichsarbeitsdienstes und des [cht selbst in schwerssten Situationen immer wieder NESKK. und halfen mit, Straßen, Brücken sowie den ns, vorwärts gerissen. Verkehr wieder in Ordnung zu bringen. Im Rahmen ten Nach dem Durchbruch durch die Maginot-Linie war des Heeres fochten dieses Mal aber auch Teile der Flak- en. Frankreich geschlagen! artillerie unserer Luftwaffe. In der vordersten Front der Paris fiel! Die Brechung des feindlichen Wider- halfen sie mit, die feindliche Widerstands- und Angriffs- nz- standes an der Aisne gab den Durchbruch zur Schweizer kraft zu brechen. Über ihr Wirken kann erst später be- Jen Grenze frei. In einer gewaltigen Umfassung stürmten richtet werden. ö en. die Armeen über den Rücken der Maginot-Linie, die Tausende von Flugzeugen erkämpften sich in wenigen ten ihrerseits selbst von der aus der Reserve heraustreten- Tagen die Luftherrschaft. , er- den Heeresgruppe Leeb an zwei Stellen westlich von Die Luftwaffe selbst: Als der Morgen des 10. Mai ian Saarbrücken und Neubreisach angegriffen und unter dämmerte, senkten sich Tausende von Kampfmaschinen ivi- dem Befehl der Generale von Witlleben und Dollmann und Sturzkampfbombern, gedeckt durch Jäger und er- durchbrochen wurde. So gelang es, die gewaltige Zerstörer, auf die feindlichen Lufthäfen. In wenigen ler Front des französischen Widerstandes nicht nur im Tagen war die restlose Luftherrschaft erkämpft. Sie nt gesamten zu umschließen, sondern in einzelne Teile wurde in keinem Augenblick des Kampfes mehr aus me aufzulösen und zu den bekannten Kapitulationen zu der Hand gegeben. Nur dort, wo sich vorübergehend pe zwingen. Diese Operationen wurden gekrönt durch den keine deutschen Flieger zeigten, konnten feindliche Jäger im nunmehr allgemein einseßenden Vormarsch aller deut- oder Bomber für kurze Augenblicke in Erscheinung ng schen Armeen, an der Spitze wieder die unvergleich- treten. Im übrigen blieb ihr Wirken in die Nacht ver- ine lichen Panzer- und Motordivisionen des Heeres mit bannt. Der Einsatz der Luftwaffe in diesem Kampf rn- dem Ziel, unter dem Vortreiben eines linken Flügels erfolgte unter dem Befehl des Generalfeldmarschalls. über die Loire in Richtung auf Marseille, eines rechten Ihre Aufgabe war: 1. die feindliche Luftwaffe zu ver- Jes Flügels über die Loire in Richtung auf Bordeaux und nichten bzw. vom Firmament zu entfernen; 2. die ur die spanische Grenze hin die aufgelösten Reste des kämpfende Truppe direkt und indirekt durch ununter- Fes französischen Heeres zu vernichten bzw. das französische brochene Angriffe zu unterstützen; 3. demFeinde die Ele- té, Territorium zu besetzen. Über das unterdes erfolgte mente der Führung und Bewegung zu zerstören; 1. die er- Eintreten unseres Bundesgenossen in den Krieg will feindliche Moral und Widerstandskraft zu zermürben rn ich an anderer Stelle noch besonders berichten. und zu zerbrechen; 5. Fallschirmtruppen als Voraus- on Als Marschall Pétain die Waffenstreckung Frank- abteilungen zu landen. Die Art ihres operativen Ein- Pr- reichs anbot, hat er nicht eine ihm noch verbliebene satzes im großen sowie ihre Anpassung an die taktischen er- Waffe weggelegt, sondern eine für das Auge jedes Erfordernisse desAugenblicks waren hervorragend.] er Soldaten gänzlich unhaltbare Situation beendet. Wenn ohne die Tapferkeit des Heeres die errungenen he, Nur der blutige Dilettantismus eines Herrn Churchill Erfolge nicht hätten erreicht werden können, dann wäre tj; het;.g biss Löttweber uicht rv vtgre tn „der u.idet ze pen zersüc sujet. t 297
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