Full text: Lübeckische Blätter. 1940 (82)

261 Oberbaudirektor i. R. Johannes Baltzer f Fast s0jährig ist der ehemalige Betreuer des Bau- Frage kommenden Organisationen die beabsichtigten ßer. unseztr sure rettgun rj tv ut mt 1.2 gh schieden. Er findet seine leßte Ruhestätte auf dem von Lübeck unter den wohnungbauenden Städten mit . lrgrttust-sugursuettimatattunelT sel u e :8 er allsonntäglich dem der größeren Kirchen der Alt- Es darf in diesem Augenblick auch festgestellt werden, stadt vorzog. daß Baltzer die wirtschaftlichen Schwierigkeiten der icc©c©®ItôoS. E S [t et ure! tet ichen wanbegmten. r Tn nner ertragen konnte, und wir haben oft in r seine Familie die zweite Heimat, iu ber er s nuit hun cc? o Echwierigteit es Steblecgechäfies und Tiefbauwesens, der Stadterweiterung und der entgegenzuwirken, ohne damit Verkennung und Gartenverwaltung wirken konnte. Nahezu 50 große Gegnerschaft wachzurufen. Bis heute ergebnislos. ud gröite Bat ochaben ertsanßen in ersen Lr sel Heute with Withetin Haase 'ampe iein bamaliges unler feiner Vberleitung durch die Hand ausgezeich" ßere rings unr Lübo blühen viele Sichungen, dort neter Mitarbeiter. Die Zahl der kleinen Bauvorhaben, jyg noch vor kurzer Zeit armes Wachstum auf Sand- denen er sich mit gleicher Liebe widmete, ist unzählbar. (, gden kümmerte. Balßer war der Vorkämpfer für die Alle seine Bauten bewähren sich noch heute dadurch, Stadtrandsiedlung und die vorstädtische Kleinsiedlung daß sie die Erziehung und Fortbildung der Jugend, ygtionalsozialisticher Prägung; ebenso förderte er die der Heilung der Kranken und Siechen, der Unterkunft vou Stillung des Hungers der Werktätigen nach Boden und Soldaten, der wirkungsvollen Aufstellungunserer Kunst Cleinbesiß am Ende des Weltkrieges, während er sammlungen und Büchereien dienen. Auch fürdie Fried- jyährend des Krieges sich für die Anlage von Klein- » höfe, für die Feuerwehr, für die Verwaltung und fürdie cqärten einsette. Der erste Dauerkleingarten Lübecks ind- Wirtschaft schuf er Vorbildliches. Es erübrigt sich, entstand auf seine Anregung hin. em; die Zeugen der Tätigkeit Johannes Palpers hier int Lübecker Baudenkmale fanden unter Balter ihren und einzelnen aufzuführen, man müßte denn hie Bar gesetzlichen Schuß. Dieses lübeckische Gesetz ist noch geschichte der Stadt Lübeck von 1900 bis heute schrei t: voll in Gültigkeit als einziges der Gesamtgeset- ben; denn heute noch, nachdem der Oberbaudirettor Jhung während j2: Zeit Lülteder Eigenstaatlichteit r bereits über 10 Jahre nach Erreichung der Alters- U‘: süher für die Güte dieses Gesetzes spricht. Ai. [: sense aus dem Dienst hysgeschete ist z. V. er dieser Stelle soll als denkmalpflegerische Großtat die >en rw; 1h : L Zukunft w we Freilegung des Schrangens besonders genannt werden, ger Arbeit als letzte u © an deren finanzieller Vorbereitung Balter jahrzehnte- iche Frucht einer sorgfältigen Erforschung der Lebens- lan ten traust gearbeitet hat. Drei Bände des hat bedingungen unserer Stadt aufstellte. . .;! lübeckischen Inventarisationswerkes öffentlichen ! Mit besonderer Liebe widmete sich der Heimge Hau- und Kunstbesites sind für ihn selbst ein Denkmal sst gangene der Siedlung und dem Rleinhaus. Direktor Jeworden, als Zeugnis der Liebe und Verehrung zur mit Haase- Lampe berichtet hierüber in einer, Würdigung Heimatstadt und ihren Schätzen und für seinen uner- nt- Baltzers zu dessen 25jährigem Ticttuhan: ss: mübdlichen Fleiß ehen der aitcagszßrhei. eitss Har. O cc. DEB; isse müdenden Arbeitskraft setzte er sich für bia Durch- Stadt kann sich eines solchen Werkes rühmen! — f!! fürn os Gedankens ein, beengt und eingezwängt Wenn man einen Beamten auf seine Wertschätung , so durch die aus der Geldknappheit herrührenden Ver- hin prüft, wird als erstes die Frage gestellt, ob er seiner eil- hältnisse. Auch alle sonstigen Maßnahmen zur Förde- Gemeinde wie ein guter Hausvater gedient hat. Diese ven rung des Wohnungsbaues sind sein ureigenstes Frage mit höchster Anerkennung bejahen ist bei Ober- ern Werk. Da er sehr bald erkannte, daß der Niedergang baudirektor Baltzer eine Selbstverständlichteit. Er hat wig der staatlichen Wirtschaftskraft die Durchführung seine Bauten und alle planenden Maßnahmen immer seines ganzen Progratnmns auf das ernsteste gest Un n nîe feine Gefslqchast in dicsemm Sinne erzogen. E f Ut! j t beuchrater ut Veriitt Sparsamste Verwendung der ihm von der Öffentlich- \en losen zu gemeinnühiger Vauarbeit heranzuziehen. keit anv c td rig zie bauen hbchste Ehre e t j: f!) ! dice; Fg i: h " gegeuen: . L.. in Als Hauptmann der Landwehr hat er bis zu seiner
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.