Full text: Lübeckische Blätter. 1940 (82)

TA SINE) : 'n [ 5 „equeum memento rebus _ in arcluis servare mente; STU. E — Neuzeitliches Exlibris Neuzeitliches Exlibris Das Naheliegendste ist, ein Bücherzeichen aus dem Besitzessicherung beibehält und sJich nicht in Unverbind- Graphischen oder speziell Typographischen heraus er- lichkeit und Willkür ergeht, ~ sobald es in gewisssem, stehen zu lassen. Es ist wohl das Einfachste, selbstt begrenztem Sinne ,künstlerisches Erbgut“ darstellt und verständlich auch ~ das Schwierigere. Wenn es von dort nicht bloßes „Etikett“. her seine Gestalt gewinnt und die ver- - tro o rh ;! geist! Die Stadtbibliothek hat eine inter- .. qa ue! e tweur. I! — fette Azftellung éusemuenge- ldi su h .! ue! bracht, die sich neben kostbaren Stücken sten Möglichkeiten für seine künftige aus eigenem Bestand in derHauptsache [zt ft: zz enth. zus ine umfangreiche San nun. von ! Baudirektor Hans Pieper stützt. Er hat graphik und handwerklicher Sehtkunft. den Entwicklungsgang des Bücher- Die deutsche Gegenwart, die dem zeichens mit stärkstem Interesse ver- Genealogischen wieder den wahren folgt und ist in dieser Schau auch mit Wert beimißt, und die die einzelne einer beachtlichen Reihe eigener Ent- Person im Umkreis der Familie, in würfse und Arbeiten auf diesem Gebiete der Folge der Geschlechter und in vertreten. So gibt diese verdienstliche der umfasssenden Gemeinsamtkeit des Unternehmung wertvollste Aufsschlüsse Stammes und der Rasse sieht, wendet über das Exlibris ~ über seine Tugen- allen Signaturen ihr lebendiges den und über seine „Untugenden“,, so Augenmerk zu. Sie wird auch dem daß zu wünschen ist, daß die Anteil- Bücherzeichen einen zu pflegenden nahme, die die Aussstellung gefunden Eigenwert zu sprechen, sobald es den hat, zu segensreichen Samenkörnern Gesichtspunkt der Zweckmäßigkeit und igentums-Marke der Stadt Köln wvird. Robert Ludwig Anmerkung der Schriftleitung. Die Abbildungen zu diesem Aufsatz, zumeist entnommen dem reich bebilderten Werk: „Deutsche und österreichische Bibliothekszeichen ~ Exlibris, Ein Handbuch für Sammler, Bücher- und Kunstfreunde“ von K. E. Graf zu Leiningen-Westerburg (Julius Hofmann Verlag ~ Stuttgart 1901), wollen an guten Beispielen zeigen, wo gegenüber den Abwegen und Verirrungen der letzten Jahrzehnte die Ansatßpunkte für eine echte, aus dem Geist des Buches und des alten Holz- schnittes neu zu belebende Exlibris-Kunst liegen.
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