Full text: Lübeckische Blätter. 1940 (82)

| G jeinen tausend Lockungen, sündhaften Verstrickungen, bino geblieben, meisterhaftaltjüngferlich in den kleinen W schmerzlichen Enttäuschungen, Läuterungen und Ver- Einzelzügen ebenso die vortreffliche Marcellina von Sor klärungen, das hier im alten Maoskenspiele mit Grazie Anne Kraus. Biedermännischgutmütig gab Karl Otto und Jronie immer noch höhere Offenbarung verbirgt, Wernerseinen Bartolo, ein wenig mephistophelisch Heinz als alle Weisheit und Philosophie je erklügeln konnte. Weber den Basilio. Auch Karl Weges steifer Perücken- Es ist noch nicht allzu lange her, daß ich anläßlich der richter, Margrit Reuters stimmfrisches Bärbel und Max Neueinstudierung im großen Haus* über Werk, Wandel Adolphis polternder Gärtner verdienten Anerkennung, und Deutung seines Wesens, und auch über die erfreu- auch Chor und Ballett für die kleinen Intermezzi. lich gründliche Textreform Siegfried Anheißers aus- Heinz Dressel war wieder eifrigst bestrebt, den uner- führlich an dieser Stelle einiges Notwendige und Grund- schöpflichen Reichtum des Werkes an Innerlichkeit, sätliche aussprechen konnte. Da von den damaligen tlanglicher Kunst und dramatischem Farbenwandel in Darstellern heute nur ganz wenige noch da sind, handelt jicherem Kontakt mit der Bühne im Orchester zu. ent- es sich bei der Wiederaufnahme des Werkes in den Spiel- falten, soweit dies akustisch im Kammerspielhaus über- Mo; plan nicht nur um Neubesetungen, sondern um eine haupt möglich ist. Die Freude über Figaros und B völlige Überprüfung der Wiedergabe, der Robert Ludwigs Mozarts Wiederkehr war bei allen lebhaft und herzlich. stilistisch aus dem Musikalischen heraus sehr ssorgsam Gustav Struck gestaltende Spielleitung wieder tänzerische Symbol- T c; e ~ kraft, Ittiuer StiuuzrttgssGks tu fete legte Har- kleine lübeckische Chronik monie von Form, Kultur und Ausdruck zu geben ver z a. ; : Thee 'C § "ers teur. ruhe Rührer veniei ? R Mcttrat err neuen hohsrtgasiettng M das üeztéhen: uf v er fleizer Pührte Fit lion lief: von Herrenwyk nach Lübeck, hr: Ut , runkvoller Großräumigkeit und weiter auch rehles- J. ; yt. Spielfläche zu schaffen. Dabei wurde allerdings I. zue. eß Hrertßrgerne!ter. „Ftaatsrot ces aus dem Versteckspiel des dunklen verschwiegenen llt tur: Ü CC Utz S'ultei DHauttchkands Rokoko-Liebesgartens eine eigenartige Mischung von [!! sition frge res u eise her: hans: künstlichem Laubengang und Getocchshaus mit Galerie. deutschland das künstlerisch gestaltete Modell einer Man hat wohl von Mozarts Musik gesagt: sie verlangt, Hansekogge überreichen. daß man zu spielen wisse. Das mußte man ehedem 19. Dezember. Für den in Polen gefallenen SA.- wohl einmal gegenüber den Kehlkopfvirtuosen aus- Obergruppenführer Meyer- Quade wurde Gati- Mv iprechen. Heute verlangt sie mehr denn je, daß man sie obmann Emil Bannemann indenReichstag berufen. zu singen wisse und so spiele, daß jede darstellerische Be 23. Dezember. Im Alter von 54 Jahren starb der . wegung und Geste aus dem Musikalischen, aus Rhythmus, Öberstudiendirettor Hubert Kat. Tempo und Dynamik der Partitur fließt. Gewiß 27. Dezember. Im 55. Lebensjahr starb der praktische ein Mozart mit traditioneller gezierter Opernkonvention Arzt Stabsarzt a. D. Pr. Wilhelm Uter. ist kein Mozart, aber ein Figaro ohne den feinen Duft V t:;1594 G r, die aus Unaussurech- Hesels
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