Full text: Lübeckische Blätter. 1911 ; Stenographische Berichte über die Verhandlungen der Bürgerschaft zu Lübeck im Jahre 1911 (53)

6 53 urea heit die Auswanderung ermöglicht werden.. . Jm Vorträgen wurden neben den Gegenständen selbst ytsaus- übrigen wurden die Unterstüißungen in den ver- Lichtbilder zur Veranschaulichung benutzt. Jm wiesen schiedensten Formen, häufig in der Gewährung Naturhistorischen Museum und der lübeckischen aufge- hon Reiseunterstüßungen bewilligt. Besondere Abteilung fanden im Anschluß an die gehaltenen itstage Schwierigkeiten bereitete die Arbeitsvermittlung. Vorträge Sonderausstellungen statt. Besucht wurde e Die Zahl der Vereinsmitglieder wuchs von das Museum von 20 117 Personen, darunter ze 96 auf 118. Die Zahl der Vorstandsmitglieder. 1088. Schüler und Schülerinnen hiesiger und aus- bett wurde durch eine Sazungsänderung von 5 auf 6 wärtiger Lehranstalten unter Führung ihrer Lehrer. zf! erhöht. Den Vorsiß sührte im Berichtsjahre Rat Durch 1322 zahlende Besucher hatte das Museum vischn r. Link. Das Vereinsvermögen erfuhr eine sehr] me Einnahme von 661,77 . An freiwillig Hf willkommene Verstärkung durch eine Zuwendung gezahlten Garderobengeldern gingen 250,94 „l h Ve- hon 700,14 aus dem Nachlasse der Frau Wilhel- ein. Führer wurden 569 Stück verkauft, was einen dlzer mine Lienhöft geb. Meyer. Ertrag von 190,70 . ergab. Der Museumsfonds .. WIN E fctug au Ggtihe ves gur .4U1.:6 k > hat dem Polizeiamt bei Ausübung der Zensur in nahm Senator Dr Neumann. kau Gemäßheit der Polizeiverordnung vom 10. Juni Im Naturhistorischen Museu m B 1910 betreffend die kinematographischen Theater wurden die Atbeiten des lezten Jahres, die Schau- zur Seite gestanden und auf Grund der hierbei sammlung auszugestalten und weiteren Kreisen ver- ehrere gentachten Erfahrungen eine Verschärfuttg gewisser ständlich und nutzbar zu machen, soweit der be- - seine VPorschriften erwirkt. Cin erster Versuch, die Ge- schränkte Raum es gestattete, fortgesest. In der Auf fahren des Buchschunds auf dem Wege der Kol- lübeckischen Abteilung erfuhren die Schwimmvögel meyer portage auf dem Lande positiv zu betämpfen, ist eine bessere Aufstellung. Kaufmann Fr. Peckelhoff .t der leider nur teilweise geglückt; diese wichtige Arbeit fügte mit Unterstütung des Präparators Röhr dem erten. wird aber unter Benuzung der gemachten Er-" im Vorjahre aufgestellten Schrank mit Kleinvögeln Pauli fahrungen + von neuem angefaßt werden. Die unserer Umgegend einen neuen hinzu. Um die Groß- Verkaufsbude auf dem Weihnachtsmarkt hatte Ausgestaltung der Sammlung einheimischer Vögel an im ivieder einen vollen Erfolg zu verzeichnen. und Säugetiere machten sich auch im Berichtsjahre Ê110ars Der allgemeine Verwaltungsbericht des Museums Generalkonsul Gossmann, Revierförster Mewes, iseut- stelt mit Befriedigung fest, daß von den den Lehrer Blohm und Präparator Röhr verdient. zwei Mus eum sv erwaltu nasausschuß eit Zahlreiche Mitarbeiter übernahmen dankenswerter- rung. Jahren beschästigenden Organisationsfragen die weise die Verwaltung und Bearbeitung einzelner Zwei Personalsrage durch die Wahl des Pr. phil. Karl Gruppen. Cine wertvolle Bereicherung der Schau- Haur Schaefer zum Direktor des Museums lübeckischer sammlung erfuhr das Museum durch Erwerbung alten, sunst- und Kulturgesschichte und des Gewerbe:. iner großen, von Herrn Regisseur Albert zu- chult, museums in glücklicher Weise gelöst sei. Auch die jammengesstellten Lebensgeschichte des Hirschkäfers. ; der bauliche. Ausgestaltung des St.-Annen-Klosters fü gur die Vermehrung der Sammlung ausländischer für die genaunten beiden Museumsabteilungen ist durch Tiere ist das Museum den Schiffsoffiziéren Moll den bereits erwähnten Rat- und Bürgerschluß ein und Dill, den Gebrüdern Dres. Range und seinem . für gutes Stück ue worden. gertezui korrespondierenden Mitgliede Wilhelm Spilhaus in erner Die Museumsvorträge wurden nach zwei- Kapstadt zu Dank verpslichtet. Pot der Faugte. Sie jähriger Pauje wieder g “ tastgutman ; itiäx Expedition Günther Tessmanns gingen Reptilien und nicht wie früh er: in der. F . v G tui lvorträt j ein. Die Verwaltung des Naturhistorischen Museums telle; sondern. in Zyklen von je drei bis. fünf Vorträgen. erforderte einen Aufwand vont 5969,20 e I jbare Es sprachen Professor Dr Lenz über „Bau und die Vorsteherschaft ihurde t Hi lte hes ts Ôge! t hee ers! an füns Abenden; " Professor [teren Lt luzage Ache . hät f. . Lütgendorff über „Holländi ei mit G;; s iiuät tte. bejonterey tt ert uv: .)rer ver- ßerithm den Vorsih. " . aus- tretenen Holländer“ an vier Abenden; Lehrer Für das Mu s eum Lü b ecischer Kunst net, Warncke über „Handwerk und Zünfste in Lübeck“! und Kulturges
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