Full text: Lübeckische Blätter. 1911 ; Stenographische Berichte über die Verhandlungen der Bürgerschaft zu Lübeck im Jahre 1911 (53)

542 Schulen, der Vorwerker Friedhof, Kücknitz, die Stra k. aus chronischer Witnot helfen mußte, ist auf die us l Lutsot. Stttt k. tin. tastetrs f Gtr mtu ebensosehr arbeitet, wie es verschiedenen Private. finsteren Entschlossenheit zum Wohle der bildungs- architekten wohl zugestanden werden kann. Dieser bedürftigen Menschheit fortgesettt werden. Wer lacht Punkt scheidet also, wenn man objektiv sein will, da nicht ? 630. in der Frage ,„Privatarchitekten und Bauamt“ voll- c HT ständig aus. Wo das nicht geschieht, darf mit Recht Der Lübecker Ferienkursus. von einer einseitigen Verdrehung zugunsten dieser È'Ttt oder jener lediglich ihr Interesse wahrenden Seite Der Ferienkursus der Teachers' Guild ok Great gesprochen werden. Solche Einseitigkeit lag uns Britain and Ireland, der vom 3. bis 14. August fern. An der Hand des bis jeßt vorliegenden gzum drittenmal in Lübeck abgehalten wurde, unter- Materials haben wir die Frage, mit der demnächst schied sich von dem des Vorjahres vor allem durch auch die Bürgerschaft sich beschäftigen wird, hier be- den stärkeren Besuch, der von 34 Teilnehmern auf 59 handelt und hoffen, daß eine weitere Behandlung auch gestiegen war; rechnet man noch etwa 15-20 Per- sine ira et studio hier erfolgen wird. 1225. sonen hinzu, die mit herübergekommen waren, so ergibt das 75-80 Personen, die drei Wochen lang, Badeanstalt auf dem Priwall. viele auch noch etwas länger, in unserer Stadt dit z geweilt haben. Die Teilnehmer waren wiederum Zu der Berichtigung, die den Äußerungen über meist Lehrer und Lehrerinnen, daneben aber auch „Kein Luxusbad auf dem Priwall“ in voriger Ärzte, Kaufleute, Ingenieure; auch verschiedene Schul- Rummer folgte, einige kurze Worte. Wenn kein räte und Schulinspektoren nahmen teil. Sie waren Leichtsinn und keine Sorglosigkeit bei dem beklagens- bei weitem zum größten Teil Engländer, daneben werten jungen Manne geherrscht hat ~ von „Unver- war noch Belgien, Dänemart und ~ Ägypten ver- stand“ ist in meinen Äußerungen nur im allgemeinen treten. j die Rede, eine Berichtigung in diesem Punkte also Die Vorlesungen und Übungen waren der gleichen überflüssig, dafür aber in Zukunft ein genaueres Art wie im Vorjahre, aber natürlich zahlreicher; sie Nachlesen zu empfehlen , so bedaure ich diese bestanden aus je einer Stunde Vorlesung des Unter- beiden Ausdrücke. Ich verstehe den Unfall dann zeichneten über verschiedene Kapitel aus dem modernen aber nicht recht: kein tiefes Wasser, drei „sichere deutschen Leben, je einer Stunde Phonetik, in zwei Schwimmer“, zwei Menschen neben einem um Hilfe verschiedenen Kursen der Herren Oberlehrer Grund Rufenden und keine Rettung möglich! Da bleibt und Thienhaus, und je einer dritten Stunde Kor- doch nur irgendein plöglicher Tod übrig, der ebensoo versation, die unter Oberleitung von Fräulein Martha gut auf dem Lande hätte eintreten können, – falls. Bernhard von jechs jungen Damen gegeben wurde; man nicht etwa daran denkt, daß das Schwimmen in dieser waren die Teilnehmer nach dem Grad, in in sehr bewegter, speziell in brandender See wegen dem sie unsere Sprache beherrschten, zu verschiedenen der betäubenden Schlagkraft des Wassers gefährlich Übungen verteile. Hinzu kamen noch Spezial- ist. Jm s wie im letten Falle bleiben aber vorlesungen von Herrn Direktor Schneider über alle meine Äußerungen gegen ein modernes Seebad kaufmännischen Briefstil und Herrn Dr. Schaper auf dem Priwall durchaus bestehen. Anus solch einem über die Terminologie der Physik und Chemie. Ereignis ist doch wahrhaftig kein Grund zu einer An geselligen Veranstaltungen fanden drei Abende kostspieligen Badeanstalt abzuleiten im Kolosseum statt und zwei Diskussionsabende im Voll aufrecht muß ich auch nach dieser ,„Berichr Schabbelhaus, in denen unsere Gäste über ihre Ein- tigung“ die Beurteilung der unglaublichen Anschul.. drücke in Deutschland sich aussprachen; sie waren digung der „mitschuldigen“ Behörden in einem alle, auch von Deutschen, stark besucht. Der legte hiesigen Tagesblatte halten. Es ist charakteristisch, Abend bot den etwa 150 Anwesenden eine aller- wie man sich daraufhin um den Kern meiner Aeuße- liebste Aufführung eines deutschen Einakters dar, bei rungen herumdrückte und plöglich erklärte, ich hätte der die Herren Hoering aus London, Coleman aus mich gegen Rettungseinrichtungen auf dem Priwall Hampstead und die Damen Miß Trayler aus Sydet ausgesprochen. O nein, man schaffe dort meinetwegen ham, Miß Jones aus York und Miß Dawes aus recht viele, ich wandte mich gegen eine teure moderne Castleford sich auszeichneten. Außerdem hielt der Badeanstalt, gegen ein „Luxusbad“. Nur nachlesen! Unterzeichnete an einem Nachmittag einen Vortrag Daß der traurige Unglücksfall und die an ihn über Lübecks Bauten zu den Lichtbildern des Fre geknüpfte Debatte nun gar noch einem edlen Geiste denverkehrsvereins.
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