Full text: Lübeckische Blätter. 1911 ; Stenographische Berichte über die Verhandlungen der Bürgerschaft zu Lübeck im Jahre 1911 (53)

. j ~~ Berhandl. d. Bürgerschaft am 18. Dezbr. 1911. den Umständen steht; er sollte aber nicht so hoch überlassen bleiben, mit jedem Abnehmer per- sein, wie er sich aus dieser Rentabilitätsberecho sönlich nach den Umständen abzuschließen, und p G ;64 Outs ruf hett h tt; zr trtuve die Puracrshatt e 16st reh ganz stimmt; sie ist ein wenig zuungunsten der würden nicht Bescheid wissen über die Preise, die Gemeindeanstalt aufgemacht, denn man hat nur den einzelnen Interessenten zugebilligt werden. 10% des Anlagekapitals verzinst. Das ist zu Der Preis für die Kilowattstunde ssollte aber wenig! Die Zinsen betragen allein 5%, und nicht mit 5 Pfennig, sondern mit nur 4 Pfennig man wird nicht des Glaubens sein können, daß bemessen werden. Vorbehältlich der Auskunft, elektrische Maschinen wie Dynamos oder Trans- die ich noch erhalten werde, werde ich mir er- formatoren zwanzig Jahre halten. Dafür lauben, später einen Antrag dahin zu stellen, kommen höchstens fünfzehn Jahre in Betracht; daß unter Ziffer 2 gesagt wird: g,„.... und inan wird also nicht 10%, sondern wenigstens außerdem für die Kilowattstunde 4 Pfennig . .“ 15% anseßen müssen. Dazu kommen noch Spor- Nun kommt drittens noch ein Punkt. Wie teln, beispielsweise allgemeine Regiekosten, so glaubt man diejenigen Großabnehmer von daß wir mit 10% lange nicht auskommen. Ich elektrischer Energie zu stellen, welche innerhalb seße also von dem Gewinn von 5100 . rund des Stadtkreises wohnen und gezwungen sind, 1100 M herunter. Aber dann bleiben immer den niedrig gespannten Gleichstrom zu nehmen? noch 4000 M oder ca. 50% übrig. Auch das it Diese müssen ihn bis jetzt mit 20 Pf. pro Kilowatt- weitaus zu viel. Die Gemeindeanstalten sollen stunde bezahlen. Ich glaube, ich irre mich darin natürlich genügend verdienen = ich wiederhole nicht. Es gibt in der Stadt auch Abnehmer, es , um die entsprechenden Refserven zu stellen, die 100 000 Kilowattstunden gebrauchen. Dann die hier höher dotiert sein müssen als bei einem würden diese nach dem herrschenden Tarife Privatunternehmen; aber der Nutzen darf doch 100 000 mal 20 Pf. = 20 000 M6 zu zahlen haben. nur so bemessen sein, daß er in angemessenen Für die gleiche Menge elektrischer Energie haben Verhältnissen bleibt. Das sind aber nach meiner die JInduttriellen draußen nach diesem Tarif Meinung etwa 20%. Nehmen Sie sselbst 30% nur 9800 M zu bezahlen. Das ist eine große dann haben Sie 3000 (, und damit wird sich die Differenz, die nun und nimmer so bleiben kann. Anstalt begnügen müssen. Es kommt hinzu, daß Da muß ein Mittelding geschaffen oder ein dieser Rentabilitätsberechnung nur zwei Bei- gZusat beschlossen werden, der die Abnehmer in spiele zugrunde liegen. Es werden aber nicht nur der Stadt gleichstellt. Ich sehe nicht ein, warum zwei Abnehmer Nuten aus dieser Anlage haben, ein Industrieller außerhalb der Stadt mehr die der Staat herstellt, sondern im Laufe der Vorteile haben soll als einer, der in der Stadt Zeit wird eine ganze Reihe von Abnehmern wohnt. Wohl stehe ich auf dem Standpuntte, hinzukommen, und mit jedem Abnehmer ver- daß die Induftriellen durchaus unterstützt werden billigt sich der Preis der Anlagekosten. Er muß müssen und ebenso die Handwerker und Klein- prozentual geringer werden, so daß bei eimer gewerbetreibenden, aber es sollte doch im Preise großen Menge von Abnehmern natürlich auch der elektrischen Kraft nicht eine solche Differenz der Nutzen für die Gemeindeanstalten größer herausspringen. Man wird einwenden können, wird. Die Differenz, die sich nach meiner Mei- diejenigen Herren, die hier 20 Pf. pro Kilowatt- nung auf Grund der Rentabilitätsberechnung stunde bezahlen, haben keine keostspieligen einwandfrei ergibt, gibt mir Grund zu der Maschinen anzuschaffen, sondern die Stadt liefert Bitte, von der Gewinnsumme etwa 15% her- ihnen die elektrische Energie frei Stelle, während unterzuseßen, ca. 1350 M. Das ist gerade die- die Abnehmer draußen Transformatoren an- ienige Summe, die sich ergibt aus den 135 000 schaffen müssen. Ein solcher kostet aber wohl Kilowattstunden mal 1 Pfennig. Also kommt nur, soweit ich unterrichtet bin, je nach Größe man folgerichtig dazu, daß man sagt + vor- 1000 bis 5000 J, nehmen Sie meinetwegen ausgeseßt natürlich, daß die Berechnungsart, auch 7000 J.. Ich weiß, daß eine Dynamo- über die ich noch eine Auskunft erwarte, richtig maschine 500 Ampêre nur ca. 4000 M kostet. ist : die Kilowattabelle werde so festgeseßt wie Also wird ein Transformator, der eine ent- hier; darin müssen wir Erfahrungen sammeln. sprechende Menge trgnsjsrmiert, wohl auch Ich weiche diesbezüglich ab von Herrn Thiel, nicht mehr als 5000 .) kosten. Rechnen Sie indem ich meine: Fixe Tarife müsssen wir haben, die Amortisationskosten, kommen Sie auf 750 M, sonst würde es dem Senate oder der Behörde eine Summe., die bei weitem nicht die vorhandene 797
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