Full text: Lübeckische Blätter. 1911 ; Stenographische Berichte über die Verhandlungen der Bürgerschaft zu Lübeck im Jahre 1911 (53)

) –î Verhandl. d. Bürgerschaft am 20. Novbr. 1911. die Direktoren der Vollanstalten in Berlin be- beschied sich damit und sagte, wenigstens glaube ziehen 6000 .16 bis 7200 M. Die Direktoren in ich richtig zu referieren, nun gut, dann ist das der Provinz erreichen dies Höchstgehalt in wenn also nicht der Fall, und daher wird der Satz ich nicht irre fünf Stufen, also in 15 Jahren; in den Bericht hineingekommen sein, der unge- diejenigen in Berlin in neun Jahren. Ich fähr lautet, Lübeck dürfe sich neben Preußen möchte nun bitten, daß der Herr Senatskom- mit diesem Gehalt sehen lassen. Nun ist eins missar uns mitteilt, wie sich der Restbetrag des im Komnmissionsbericht nicht weiter erörtert, Gehaltes bis zu 9300 . zusammensetzt. Ich ich möchte aber annehmen, daß es ausschlag- konnte darüber im Besoldungsetat nichts finden. gebend ist. Es wurde dem Herrn Senatskom- Selbst wenn ich den Wohnungsgeldzuschuß von missar die Frage gestellt, wie es nun in Zukunft 1350 . hinzurechne, komme ich erst auf 8550 . mit der Schule werden solle und ob es überhaupt als Höchstbetrag. Ich möchte darum bitten, sichergestellt sei, daß die Ernestinenschule eine uns zu erläutern, wie sich das Höchstgehalt von höhere Mädchenschule in Verbindung mit einem 9300 .1L zusammens]etzt. Lehrerinnenseminar für höhere Schulen bleibe. Schul meri ch: Ich hatte nicht geglaubt, Der Herr Senatskommissar sagte uns, das sei heute sprechen zu müssen, da ich weder Bericht- alles in der Schwebe, man könne nicht sicher erstatter noch Vorsißender der Kommission ge- sagen, wie es werde. Es wurde von Mitgliedern wesen bin. Nun muß es doch sein. Schon als der Kommission gesagt, das müßte doch wohl. in der Vorversammlung dieser Gegenstand be- sichergestellt sein, wenigstens, ob das Seminar sprochen wurde, habe ich erklärt, ich zweifle gar sicher mit der Schule verbunden oder ob an seine nicht daran, daß das Endergebnis bei der Stelle eine Studienanstalt trete, denn es sei Lösung dieser Frage die Gleichstellung des nicht von der Hand zu weisen, daß es möglich Direktors der Ernestinenschule mit den Direktoren sei, das Seminar von der Schule abzulösen, so des Katharineums und des Johanneums sein daß die Ernestinenschule dann einfach eine müsse. Dasselbe habe ich auch in der Kommission höhere Mädchenschule sein würde. Der Herr ausgesprochen. Ich habe mich trotzdem bereit Senatskommissar meinte, das sei nicht zu er- gefunden, den Kommissionsbericht zu unter- warten, etwas Sicheres sei darüber aber nicht zeichnen, der empfiehlt, die Senatsvorlage ab- zu sagen. Ich glaube nicht, daß ich falsch referiere, zulehnen, nicht etwa, weil ich vermeiden wollte, es sind ja auch noch zwei Herren hier, die das ein Minoritätsgutachten abzugeben, oder weil gehört haben. Ich meine, es war durchaus so. ich meinen Anschauungen einen besonderen Es wurde dann die Frage gestellt, wie es in Zwang angetan hätte, sondern weil ich der Zukunft mit der Ausbildung der Volksschul- Meinung bin, daß, obschon das Endergebnis die lehrerinnen werden solle. Es ist nicht anzu- völlige Gleichstellung sein muß, es zurzeit nicht nehmen, daß Lübeck für alle Zeit auf die Aus- nötig ist, nur die Gleichstellung im Gehalt err bildung der Volksschullehrerinnen, die Lübeck folgen zu lassen. Wir haben in der Kommission, gebraucht, verzichten will, und dann muß die in der allerdings nicht Herr Senator Kulenkamp, Frage wieder auftauchen, wie schon einmal sondern Herr Senator Dr. Vermehren als erörtert worden ist, ob es nicht möglich ist, das Kommissar erschienen war, die Sache eingehend Lehrerinnenseminar für höhere Schulen mit der besprochen und das Für und Wider erwogen. Lehrerinnenbildungsanstalt für Volksschullehre- Wir werden ja wahrscheinlich über die Frage rinnen zu verbinden. Da doch schon eine selb- des Herrn Lippert noch eine Aufklärung be- ständige Anstalt beantragt ist, wird es sicher kommen. Ich würde dieselbe Frage auch gestellt wieder zur Sprache kommen, ob nicht etwa haben, die auch schon in der Kommission er- eine eigene Anstalt mit Übungsschule usw. örtert worden ist. Es wurde dort auch gesagt, für diese beiden Kategorien von Lehrerinnen das Maximum im Gehalt betrage 9300 , notwendig wird. Wenn das der Fall wird, und als ein Mitglied der Kommission wie auch ist aber durchaus nicht sichergestellt, ob die heute behauptete, in Lüneburg betrage es ohne Ernestinenschule für die Zukunst eine Schule ist, Wohnungsgeld nur 7500 .16 und das Wohnungs- deren Direktor den Direktoren der übrigen geld könne nicht wohl auf 1800 .16 bemessen Vollansstalten gleichgestellt sein muß. Darum bin werden, gab der Herr Senatskommissar das zu ich dazu gekommen, mir zu sagen, wir müßten und sagte, es handle sich um das Wohnungsgeld zurzeit abwarten, wie diese Frage gelöst wird. der ersten Servisklasse. Das wird natürlich Das unterliegt für mich gar keinem Zweifel ~ höher sein als das in Lübeck. Die Kommission für andere Herren in der Kommission schien es ( 27
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.