Full text: Lübeckische Blätter. 1911 ; Stenographische Berichte über die Verhandlungen der Bürgerschaft zu Lübeck im Jahre 1911 (53)

t G. & und ich sind vollkommen darin miteinander einn ganz andern Maßstabe gemessen werden. Die verstanden, daß es außerordentlich vorteilhaft. Frage betreffend Umwandlung einer Neben- ist, daß die Sachen durch den Bürgerausschuß stelle in eine Hauptstelle kann nicht in Ver- vorgeprüft werden. Wir stehen in dieser Be- gleich geseßkt werden etwa mit der Erbauung ziehung ganz und gar zusammen. Bisher habe eines Polizeigebäudes und so weiter. Wenn ich von ihm auch nicht die Ansicht vernommen, anders wir uns überzeugt halten, daß eine daß die Bürgerschaft dem Bürgerausschuß Stelle im Interesse der Verwaltung nützlich einen Gefallen tun könnte. ist, so sollten wir sie bewilligen. Ob das der Fall Nun ein Zweites. Herr Dr. Ziehl sprach ist, steht natürlich zur Erörterung der Bürger- wiederholt davon, der Senat habe beschlossen, schaft. Jch bitte Sie nochmals, lassen Sie nicht die und die Steuern einzuführen und so eine einzelne Sache leiden unter allgemeinen, und so viele Elinheitssssse und dernglei- prinzipiellen Erwägungen. Herr Dr. Ziehl hat chen zu bringen. Nein, der Senat stellt nicht eine Finanzrede gehalten, wie ich sie seine Anträge, und Senat und Bürgerschaft cdauffasse, sondern er hat zu größter Sparsam- beschließzen. Die Konsequenzen von dem, was keit gemahnt. Er bewegt sich auf derselben hier im vorigen Jahre beschlossen worden iste. Linie wie der Senat. Aber diese Erwägungen müssen wir zusammen tragen, und wir wollen können uns nicht davon abhalten, im einzelnen hoffen, daß wir auch richtig und genügend vor- Falle die Bürgerschaft vor die Entscheidung zu gesorgt haben. Nun hat Herr Dr. Ziehl ge- stellen, ob es nicht geraten ist, die Verwaltung glaubt, er müsse Jhnen eine genaue Schil- eines einzelnen Ressorts in einem bestimmten derung geben von dem, wie die Lage im Punkte zu verbessern oder weiterzuentwickeln. Bürgerausschuß war, als die verschiedenen An- Das sind die Gründe, weshalb ich doch nicht träge au ihn herantraten. Was soll das der Bürgerschaft ohne die Hoffnung gegenüber- im einzelnen? Ich habe auf eine Frage, siße, daß Sie diesem Antrage Ihre Zustimmung die Monate vorher an mich gestellt wor- erteilen werden. den war, wahrscheinlich bei Gelegenheit der Sch o b er: Ich möchte Sie bitten, dem Vorprüfung von HBeamtenfragen, ertklärt, Senatsantrage zuzustimmen. Die Errichtung mir sei nicht bekannt, daß die Schaffung einer etatsmäßigen Tierarztsstelle am öffentlichen neuer höherer Beamtenstellen geplant sei. Schlachthof ist in der Schlachthofsektion sehr Ich habe das sagen müssen, denn es eingehend geprüft worden, und wir sind dort war die Wahrheit. Ich gehöre weder zur” zu dem Schluß gekommen, daß wir neben dem Oberschulbehörde noch zur Verwaltungsbehörde, Direktor einen Beamten haben müssen, der mit leider zu beiden nicht mehr, und im Senate der Schlachthofverwaltung voll und ganz ver- waren die Fragen noch nicht behandelt. Wiel traut ist. Lehnen Sie die Besezung der Stelle können daraus Verstimmungen abgeleitet wer. ab, werden Sie damit dem Staate einen den, wenn nun nach Monaten von verschiedenen sc>
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