Full text: Lübeckische Blätter. 1911 ; Stenographische Berichte über die Verhandlungen der Bürgerschaft zu Lübeck im Jahre 1911 (53)

. «@ . - gekommen, die aber den Vorstand der Orts- hat zu der Erkenntnis geführt, daß es doch mehr krankenkasse in keiner Weise befriedigt hat. als wünschenswert sei, für die Vertretung des Deshalb habe ich es für meine Pflicht gehalten, Direktors eine feste . Stelle zu schaffen. Die die Sache hier vor aller Öffentlichkeit zur gewaltige geschäftliche Zunahme der Betriebe, Sprache zu bringen, damit für Abhilfe ge- die von der Schlachthofsektion verwaltet werden, sorgt wird. spricht auch dafür. Es kommt noch eins dazu. Bab en derer d e: Ich möchte auch bitten, Es ist ja keineswegs die Absicht, daß statt der die Brunnenangelegenheit für das Allgemeine zwei angestellten Tierärzte jetzt drei angestellt Krankenhaus hier einer eingehenden Prüfung werden sollen. Das ist absolut nicht die Meinung; zu unterziehen. Es ist festgestellt, daß im Laufe die Zahl von zwei Tierärzten, die bisher hier des vorigen Jahres im Allgemeinen Kranken- bestanden hat, soll nicht überschritten werden. hause für 5000 .44 Wasser verbraucht ist. Ich Auch die Belastung des Budgets durch die bin der Ansicht, daß durch eine Brunnenanlage Mehrausgabe ist so unwesentlich und unerheblich, von dieser Ausgabe 3000 M hätten gespart daß sie tatsächlich gegenüber den immerhin werden können. ganz enormen Summen nicht in Frage kommen Der Senatsantrag wird hierauf angenommen. kann, die die Verwaltungsbehörde respektive die Schlachthaussektion herausgewirtschaftet hat. 10. Das spielt doch auch eine Rolle mit dabei. Wir Errichtung einer etatsmäßigen Tierarztstelle tr vo. sersuzte ys dahin für ein wagiges beim öffentlichen Schlachthofe. kaum länger halten, denn die Leute sind nicht F u st: Die vor nicht ganz langer Zeit von zufrieden, und wir werden ihre Bezüge erhöhen uns vorgenommene Gehaltserhöhung für sämt. müssen. Die Herren wissen ganz genau, was liche Beamten hat unser Budget nicht ganz zum Teil in andern Schlachthöfen gezahlt wird, unerheblich belastet, und ich kann mir wohl und danach haben sie ein volles Recht, etwas denken, daß bei einer recht großen Anzahl von mehr zu verlangen. Wir werden, sowieso mehr Bürgerschaftsmitgliedern vielleicht nicht allzu gzahlen müssen, ob nun die feste Anstellung viel Neigung vorhanden ist, wieder eine neue erfolgt oder nicht. Da möchte ich Sie wirklich Stelle zu schaffen. Ich kann Ihnen das nach- dringend bitten, im Interesse eines regelrechten fühlen. Aber ich meine doch, diese Abneigung und geordneten Betriebes sich in diesem Falle gegen die Schaffung neuer Stellen sollte man wenigstens für den Antrag zu erwärmen und nicht unbedingt verallgemeinern, sondern man ihm zuzustimmen. Ich bitte Sie dringend, sollte jeden einzelnen Fall, der vorliegt, genau diese neue Stelle zu schaffen. Wir können sie prüfen. Da muß ich allerdings sagen, daß ich schaffen, ohne daß wir unsern Etat sehr belasten; in bezug auf diesen Fall auf dem Standpunkte denn die mehr auszugebende Summe ist nur stehe, daß man dem Senate im großen und ganz gering. ganzen folgen muß. Ich habe schon Gelegenheit v. S ch a <: Wie ich verschiedene prinzipielle gehabt, an andrer Stelle auszusprechen, daß Bedenken gegen die Vorlage selbst habe, so ich sonst für die Schaffung neuer Beamtenstellena habe ich auch Bedenken gegen die Begründung, nicht so leicht zu haben bin, aber in diesem die im Senatsantrage gegeben worden ist. Falle, wo ich als Fachmann die Sache beurteiln. Die Hauptbegründung liegt darin, daß der kann, muß ich doch bitten, daß Sie von der jetige Schlachthofdirektor einen Ersat mann bisher geübten Regel eine Ausnahme machen. haben muß, der ihn vertreten kann. Ob diese Die nicht unwichtigen und sehr verantwortungs- Begründung für uns genügend und ob sie vollen «Geschäfte des Schlachthofdirektors sind geeignet ist, die Bedenken, die wir doch alle bis dahin von einem der Hilfstierärzte, wenn haben, zu beseitigen, glaube ich kaum. Die ich mir den Ausdruck erlauben darf, bei Ver prinzipiellen Bedenken, die ich tretungsfällen übernommen. Das ist auch bis habe, will ich Ihnen ganz kurz darlegen. Ich dahin ziemlich gut gegangen, wenn auch nicht möchte hierbei gleich bemerken, d a ß di ese immer ganz so wie man gewünscht hätte. Be denken auch auf die n ä ch st f o l- Aber dieser Sommer mit seinen außerordentie, g end en Anträge 14 und 15 d e s vielen Fällen von Maul- und Klauenseuche hat Senates zutreffen, damit ich nicht dahin geführt, daß der Schlachthofdirektor recht. nötig habe, mich in dieser Beziehung zu wieder- viel außer Hause sein mußte, und dieser Umstand holen. . :- 326
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