Full text: Lübeckische Blätter. 1911 ; Stenographische Berichte über die Verhandlungen der Bürgerschaft zu Lübeck im Jahre 1911 (53)

Verhandl. d. Bürgerschaft am 8. Mai 1911. 6. dem staatlichen Grundstück übersteht, den Verkehr Aus bau der Moislinger Allee und Er- nicht allzuviel behindern, dann wäre die Ent- bauung neuer Straßen auf den dem Kaufmann fernung vom Kai nach dem Dock, Punkt 6, schon E. Jappe gehörigen angrenzenden Ländereien. 50 m. Übrigens ist die Werft auch gehalten, Der Senatsantrag wird ohne Debatte ange- hz alte Fahrbgiir [ ue. jreisn: nommen. der Verkehr vollständig abgeschnitten sein, es 7. heißt in dem Vertrage ausdrücklich, die Werft Erwerb des Grundstücks Artikel s6s8 der Hätte den Steg (Brücke) nach dem Dock hin aus- Mutterrolle von Lübeck, innere Stadt. horn. Daturch pere Sie ther zt Fahr- Der Senatsantrag wird ohne Debatte ange- wur DL: Stooss eus rue !: jiommen: der Krummen JInsel dann soviel abgebaggert 8. werden müsse. Das ist aber aus der Karte Berlegung des Dotkliegeplaßes bei der p iht ersicht if {p i ue nig "tu 4 Kochschen Schiffswerft. weiter, die Werft baggere die Dockgrube aus, | B öb 3: Wenn man diesen Vertrag lliest, und wenn es späterhin nötig sein sollte, stelle muß man zu der Überzeugung kommen, daß der Staat auf seine Kosten eine Dockgrube [ die Vertreter der Werft die Verhandlungen am nördlichen Ufer der Werft her; das wäre sehr geschickt geleitet haben. Nach dem Kontrakt ein Äquivalent, denn die Werft baggere die ist die Werft der gebende Teil, während es nach jetzige Dockgrube aus, und das käme späterhin meiner überzeugung doch umgekehrt ist. Dieser doch dem Staate zugute. Das kann man doch ganze Vertrag spielt hauptsächlich ja deswegen nicht gelten lassen, denn die Werft schafft sich eine Rolle, weil die Werft ein größeres Dock ein neues Dock an und wird auch wissen, daß hinlegen will. Der jetige alte Dockplaj hat sie die nötige Wassertiefe herzustellen hat. Sie nach dem Vertrage vom 14. Juli 1905 nur hätte nach meinem Dafürhalten etwas schärfer eine Länge von 90 m und eine Breite von herangezogen werden müssen, insofern die Werft 18 m, während das neue Dock 25 m breit ist. auf ihrem späteren Dockliegeplajt mindestens Da die Kohlenlager in die Nähe der Werft die Tiefe ü b e r 4,50 m herzustellen hätte, so 1 gelegt werden sollen und um die ganze Kai- tief wird der Verbindungskanal ja nur werden. : strecke ausgiebiger benutzen zu können, ist diese Was ich zu beanstanden habe, ist aber haupt- ' Vorlage entstanden. Durch die Werft würde, sächlich das, daß dies neue Dock in der Länge wenn sie den alten Dockliegeplatß behält, eine von 90 m, wie schon erwähnt, gewissermaßen Länge von mindestens 90 m von dem Kai- den Verkehr für einen Kai hindert, der angelegt projekt verloren gehen. Freilich wird das neue werden soll, damit die Kohlendampfer dort Dock etwas entfernter vom Ufer gelegt. Es löschen können. Wir haben von der Kochschen hat aber nicht den Liegeplaß vor dem Werft. HWerft bis zum Fehlingschen Grundstücke nur grundstück bekommen, sondern vor dem Staats- 300 m, sind also gezwungen, um die gewünschte grundstück behalten, und das halte ich von 400 m Kaistrecke schaffen zu können, in die meinem Standpunkte aus nicht für richtig. Tasche zu greifen und das genannte Grundstück Wenn wir uns z. B. in Hamburg die Werft- anzukaufen, und da meine ich, müssen wir in grundstücke ansehen, so liegen die Docks dort jeder Hinsicht darauf sehen, daß die g anz e unterhalb der eigentlichen Werften und nicht HKaistrecke unge hindert benutt werden unterhalb andrer Grundstücke. Wenn auch der kann. Jetzt könnten wir es noch abändern, neue Liegeplatz eingerichtet wird, ist der PunttH wenn aber der neue Vertrag abgeschlossen ist, immer n u r 32 m von dem Kai entfernt. Es ist es sehr schwer, an die Werft heranzukommen. ; würde also kein ung e hin d e rt e r Verkehr Ich möchte daher den Herrn Senatskommissar hier stattfinden können. Ich vermisse in der hiermit fragen, ob versucht worden ist, das Dock Vorlage eins. Es ist nicht weiter angegeben, mehr unterhalb der Werft hinzuschieben, und ' weshalb nicht versucht worden ist, das Doc welche Gründe dafür sprechen, daß es nicht mehr unterhalb der Werft hinzulegen, ich wil geschieht. Die Schiffe laufen alle nach rechts, nur die halbe Länge in Betracht ziehen; daum also nordwestlich ab, und das Dock würde dies würden diese 45 m, welche das Dock noch unter nicht behindern. 49Z3
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