Full text: Lübeckische Blätter. 1911 ; Stenographische Berichte über die Verhandlungen der Bürgerschaft zu Lübeck im Jahre 1911 (53)

. Verhandl. d. Bürgerschaft am 27. März 1911. Er- um einen Antrag des Herrn Bade, der unvor- möchte bitten, daß die Baudeputation bei dem as bereitet an uns gebracht wird, sondern der Alntkauf der Kohlen nach Möglichkeit zu sparen ten Antragsteller hat dargetan, daß er, nachhem er versucht. Einen Antrag will ich nicht stellen. ite- diese Sache bereits im Bürgerausschuß angeregt M ein c e: In der vorigen Sitzung ist von Ve- hatte, von seiten des Bauamtes einen Kosten- zwei Rednern hervorgehoben worden, daß durch len anschlag bekommen hat. Die Sache ist also die Aufspülungen in Travemünde der Übelstand tup durch die Techniker der Baubehörde schon vor- entstanden ist, daß sich in den Kellern der niedrig eal bereitet. Ich glaube, da sind die Bedenken, die belegenen Häuser viel Grundwasser angesammelt die bei dem vorigen Antrage des Herrn Bade dazu hat, welches nicht mehr wie früher leicht in die tes führten, ihn in Form eines Ersuchens an den Trave abfließen kann. Leider ist seitens des me Senat zu bringen, hier nicht vorhanden. Ich Senates die hier gegebene Anregung nicht ate bitte Sie deshalb, den jetzt gestellten Antrag beantwortet. Ich habe mich nun mit Herrn vir unbedenklich anzunehmen. Baudirektor Krebs in Verbindung gesetzt und „aß Klatt: Ich wollte auch zu dem Fischere-r ihn gebeten, Herrn Senator Dr. Stooss davon ge- hafen in Travemünde sprechen. Ich muß mich zu unterrichten, daß ich heute die Anfrage stellen en, in dem gleichen Sinne wie Herr Grünau aus- würde, was der Staat oder die Baudeputation cht. sprechen. Nach meiner Überzeugung ist der zu tun gedächten, um dem Übelstand abzuhelfen. icht Steg viel zu schmal. Wenn wir die Fischkasten Ich habe in den letzten Wochen verschiedene auf aufholen wollen, sind wir dazu gar nicht imstande. Keller durch den Gemeindediener messen lassen. die Die Kasten haben eine Länge von 12 Fuß, also Obgleich das Wasser etwas gesackt ist, steht es ist, 3 Metern. Wie sollen wir nun diese großen inversschiedenen Kellern 14, 16 und 18Zentimeter, nd- Kasten auf den kleinen Steg aufholen? Wenn r in einem sogar 37 Zentimeter hoch. Dem muß in- der Raum zwischen Steg und Land etwas aus- abgeholfen werden und ich möchte dringend agt gefüllt wird, genügt das auch, die Kasten auf. bitten, hier auszusprechen, daß irgend etwas en, zuholen. Dann möchte ich auch das von Herrn in der Sache geschehen soll. tes Grünau Ausgeführte insofern noch unterstützen, Senator Dr. St o o s s: Es ist, und zwar eit als auch ich es für sehr zweckmäßig halte, wenn schon bevor die Klagen erhoben worden sind, sen die Fischer eine kleine Schlipp bekommen das Bauamt auf diesen Übelstand aufmerksam ktönnten. In Burgstaken und Apenrade ist es gemacht worden. Auch sind bereits Arbeiten em heute so, daß die Fischer die Schlipps unen. im Gange, diese Übelsstände zu beseitigen. Der ber geltlich benußen dürfen. Vor 14 Tagen hatte Verbindungsgraben mündet oben und unten en, ich mein Fischfahrzeug auch hier auf der Werft. wieder in einen großen Graben. Statt des en. Zum 15. März mußte ich es schon wegnehmen, einen Grabens, in den das Siel von der Markt- im troßdem es noch gar nicht fertig war. Es wäre straße mündet, soll ein großes Kastensiel gebaut ien für die Fischer sehr praktisch, wenn sie eine kleine werden oder ist vielleicht schon im Bau. Auf der at, Schlipp auf der Travemünder oder Priwall- andern Seite wird der Graben weiter geöffnet zu jeite erhalten könnten. Ich möchte darum bitten, werden. Das Bauamt glaubt, daß die Ver- ert, das einmal in Erwägung zu ziehen. hältnisse dadurch wesentlich besser werden. Ganz aut A. P a p e: Nachdem Herr Bade diese Sache lassen sich diese Mängel nicht .beseitigen. Wir nn. schon im Bürgerausschuß angeregt hat und ein haben eben überall jetzt infolge des vielen jen sostenanschlag vom Bauamt vorliegt, möchte ich Regens einen besonders hohen Grundwasser- der die Bürgerschaft bitten, den Antrag heute an- stand, und der hat schuld daran, daß das Wasser ach zunehmen. Das hieße doch, die Bürgerschaft in die Keller eingetreten ist. Auch liegen die zen gewissermaßen zu einem Nichts zusammenzu- Keller verhältnismäßig tief und ihre Mauern hat drücken, wenn wir das Budget nicht einmal um sind nicht grundwasßserdicht. der 1700 é ändern könnten. Ich möchte dann noch Der Antrag von Bade wird hierauf ange- hr- eins zur Sprache bringen. Die Budgetkommission nommen. . “gp uch hat bei den Heizungen überall Striche gemacht, G. Ehlers (zu Rubr. XXV], Brücken, hrt weil die Kohlen billiger geworden sind. Nun Fähren und öffentliche Flußbadeanstalten): Es en, kommen auch bei der Unterhaltung der Schiffeund sind hier unter d 2 für Vermehrung der An- Be- Fahrzeuge Kohlen in Betracht. Ich meine, kleidegelegenheiten in der Badeanstalt Falken- daß die 1700 „s dabei leicht gespart werden wiese 420 .16 eingestellt worden. Ich möchte i Ueuel"!L Wrtjungen qohuicken qut"hh dr % crvühet [gt. chte ebrjetne sic 1223
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