Full text: Stenographische Berichte über die Verhandlungen der Bürgerschaft zu Lübeck im Jahre 1910 (52)

. 0 ~– Verhandl. d. Bürgerschaft am 17. Dezbr. 1910. dadurch sehr im Vorteil wären, daß sie Neben- etwa bekannt, daß ihre Kräfte und ihre Zeit erwerb hätten. Es ist schade, daß diese alte durch großen gesellschaftlichen Verkehr, durch Sache noch mal wieder aufgewärmt ist, und Diners usw. zu stark in Anspruch genommen ich bedaure, daß nun auch ich deswegen Jhre werden? Niemand wird das sagen können. Zeit in Anspruch nehmen muß. Jm preußischen Wohl aber finden Sie die Oberlehrer auf dem Landtage ist allerdings von dem Hinweis auf Gebiete gemeinnütiger Tätigkeit nicht selten diesen Nebenerwerb auch die Rede gewesen, und auch sonst als Männer, die öffentlichen aber nur um, und zwar wieder von einem .Angelegenheiten Zeit widmen und ihr Interesse Juristen, mit einigen spöttischen Bemerkungen beweisen. Die Öberlehrer sind nun nicht in g Mr t Bk rtr son: G o h U. eve die Oberlehrer beschafft haben, überhaupt nicht kommt. Es ist das aber ein Puntt, der jetzt gelesen? Es sind jetzt ein paar Jahre her, als nach den Ausführungen des Herrn Rechts- auf Veranlassung der Obersschulbehörde nicht. anwalt Fehling noch berührt werden muß. nur bei den Oberlehrern, sondern bei allen Mit- Wenn man nur das Budget vornimmt und gliedern der hiesigen Lehrerschaft eine Unter- danach seine Schlüsse zieht, ergeben sich aus suchung darüber angestellt wurde, wer überhaupt dem, was dort an Nebeneinkünften der Richter Privatunterricht erteile und dadurch Neben- zusammengestellt ist, für alle ein Durchschnitt von erwerb habe und wieviel davon auf die einzelnen ungefähr 180 J4. Berechnet man aber den Durch- Herren entfalle. Damals ist festgestellt worden, schnitt nur für die Richter, die überhaupt Neben- daß von den Oberlehrern ~ wenn ich nicht erwerb haben, kommt man auf 540 .. Danach irre — drei Fünftel, jedenfalls mehr als die sollte man also, wenn man in diesen Kreisen Hälste, überhaupt keinen Nebenerwerb haben, von Nebeneinkommen der Oberlehrer spricht, und daß dieser Nebenerwerb summa summarum nicht vergessen, daß das bei den Richtern jeden- sich für sämtliche Oberlehrer nur so hoch stellt, falls höher ise Und dann ein Wort über die daß im Durchschnitt auf jeden eine jährliche Pensionäre. Die Zahl der Oberlehrer, die Einnahme von 150 .16 kommt, und wenn er nur Pensionäre halten, ist s e h r klein. Und kommt auf diejenigen Oberlehrer gleichmäßig vertell es denn nicht auch bei Richtern vor, daß sie wird, welche wirklich Nebeneinkommen hatten, Pensionäre halten ? ; auf jeden – ich kann mich dabei um eine Herr Rechtsanwalt Fehling hat weiter die Kleinigkeit irren ~ ein Betrag von 320 s4 Frage aufgeworfen, wie eigentlich die Ober- (richtig ist 358 .s6) entfällt. Jch will allerdings lehrer dazu kämen, sich auf den Standpunkt gleich noch hinzufügen, um nicht nachher von zu stellen, ebensoviel Gehalt haben zu wollen, andrer Seite darauf aufmerksam gemacht zu wie die Richter. Ich muß dagegen fragen: werden, daß in allerneuester Zeit aus einem HVWie sollten die Oberlehrer dazu kommen, sich besonderen Grunde, weil nämlich von einer geringer einzuschäßen als die Richter? Ist es hiesigen höheren Mädchenschule eine Ober- doch eine bekannte Tatsache, daß das Studium lehrerin fortging und deren Unterricht schleuniggt der Oberlehrer erheblich langwieriger und schwie- anders beseßt werden mußte; einige Oberlehrer riger ist als das der Juristen. Während die an dieser Schule, zum Teil nicht ohne Widerr Juristen im 7. oder 8. Semester das erste Examen streben, noch einige Stunden übernommen machen, ist für die Oberlehrer die Zeit des haben.. Studiums bis zur Prüfung für das höhere Herr Rechtsanwalt Fehling machte dann noch Lehramt von einem Herrn, der Ihnen ursprüng- die Bemerkung, die Oberlehrer könnten sich lich nicht besonders günstig gesinnt war, auf vielleicht soviel. Nebeneinnahmen versschaffen, durchschnittlich 11 bis 12 Semester berechnet weil sie sonst soviel weniger zu tun hätten als worden. Das gleicht den andern Umttand, die Richter. Ich weiß kaum, was ich darauf daß die Vorbereitungszeit bei den Oberlehrern erwidern soll. Ich bin überzeugt, daß hié K; tft. [r sti hrichteen: dreieinhalv Hehre viel zu tun haben, aber ich möchte doch nick ô | V fu . di El eclehrer färrcs: die Meinung aufkommen lassen, als ob die darauf jhiuveit; . s ift für Libe unte Oberlehrer weniger zu tun hätten. Erber Hi? tu daf vp in dieser Beziehung den n vielleicht die ry: zu ri. bet tzi!er: 2,4 U tt Vie fie huu g sn t ;r§rügungen y wohl gehörten. Ist Ihnen aber ferner zu erklären, daß die Oberlehrer so KA
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