Full text: Stenographische Berichte über die Verhandlungen der Bürgerschaft zu Lübeck im Jahre 1910 (52)

© s rr ziehen müssen. Man kann unter Umständen soft schneller zum Ziele, als wenn man den darüber geteilter Meinung sein, ob die Summe, direkten Weg über Büchen wählt. In der Regel mit der wir uns beteiligen wollen, bei unserere muß man in Büchen immer eine halbe bis eine jeßigen Finanzlage angebracht ist. Jedenfalls Stunde liegen bleiben. Weshalb das sein muß, würden wir aber, wenn Hamburg mit zuge- weiß ich nicht. Man kann beinahe annehmen, zogen wäre, unbedingt auch von dort Summen daß der Restaurateur in Büchen eine besonders mit zur Verfügung gehabt haben, und ich meine, Hohe Abgabe an die Lübeck-Büchener Bahn daß Hamburg auch mindestens ebenso großen zahlt, wenigstens ist mir früher von einem Herrn, Vorteil von dieser Bahn haben wird wie wir. als ich bei der Handelskammer kräftig dafür Herr Thiele hat schon darauf hingewiesen, daß agitierte, daß ein 8-Uhr-Zug von Lüneburg die billigen Fahrpreise nach Travemünde haupt- eingelegt würde, der Anschluß an die ver- sächlich für die Hamburger existieren. Ebenso schiedenen Sommerzüge habe, gesagt, der Wirt wird es auch für Scharbeut und Timmendorfer würde unter Umständen 10 M zahlen, da, wenn Strand später der Fall sein. Dahin werden die die Züge nicht abgingen, die Leute so lange im Hamburger billig fahren können, während wir Restaurant sißzen müßten. Es ist unbedingt not- die Fahrt teuer bezahlen müssen. Wenn Ham- wendig, daß der Senat ein wachsames Auge burg ein so großes Interesse an der Bahn hat darauf hat, daß wir bei der neuen Bahn bessere wie wir, sollte sich der Staat auch mit daran Anschlüsse bekommen, als die jetzt bestehenden beteiligen. Das ist jetzt nicht gut mehr möglich, Bahnen sie haben. aber jedenfalls möchte ich bitten, daß, wenn Senator P o s s e h l: Die von Herrn Pape später der weitere Ausbau der Bahn vorge- angeschnittene Frage umfaßt ja für unsere Stadt nommen wird, rechtzeitig Hamburg mit im Auge eine sehr wichtige wirtschaftliche Materie, die der behalten wird. Hamburg muß unbedingt mit Fahrpläne und alles was dahin gehört. Jm herangezogen werden. Senat besteht ein volles Verständnis für dieselbe, Man weiß ja noch nicht, welche Bahn sspäter denn ohne ein gut ausgeprägtes Verkehrs- und den Betrieb übernehmen wird. Da freue ich Fahrplanwesen kann sich eine Stadt wirtschaftlich mich, daß hier dem Eisenbahnkommissariat des nicht entwickeln. Es ist demzufolge schon seit Senates die Zustimmung vorbehalten ist, denn 1902 die Senatskommission für Handel und es ist notwendig, daß die Züge besser reguliet Schiffahrt mit einer Unterkommission für das werden als es bei den angrenzenden Bahnen gFeahrplanwesen ausgestattet worden. In den jetzt der Fall ist. Wir können immer in den lezten Jahren sind dieser Kommission noch Zeitungen lesen, wie schlecht die Anschlüsse bei einige Mitglieder der Handelskammer ange- der Lübeck-Eutiner wie auch bei der Lübeck- gliedert worden. Der Zweck dieser Kommission Büchener Bahn sind. Es ist zuweilen einfach ist, unausgesettt die Fahrpläne zu studieren und abscheulich, zu sehen, daß absolut Anschlüsse so mit den Bahndirektionen darüber zu verhandeln. schwer zu erreichen sind. Ich habe das vor Das ist seit 1902 jahrein jahraus in ausgiebigster einiger Zeit erlebt. Wenn man von Norden HWeise geschehen und wir sind auch der Ansicht, mit dem 6"-Uhr-Zuge in Hamburg ankommt, daß der Mitwirkung dieser Fahrplankommission fährt der Lübecker Zug 6% weiter. In zwei die ganz bedeutenden Verkehrsverbesserungen Minuten muß man treppauf und treppab laufen, der letzten Jahre zum großen Teil zu danken um den Zug zu erreichen. Dazu gehören aber sind. Der Fremdenverkehr hat sich, wie jeder- schon junge Beine. Ich bin fest überzeugt, ieh nwmann weiß, in den letzten Jahren recht gehoben. habe das auch im Bürgerausschuß gesagt und «s finden sehr oft Beratungen mit der Lübeck- möchte es auch hier wiederholen, daß, wenn ein Büchener und der Eutin-Lübecker Eisenbahn- Eisenbahndirektor den Anschluß in zwei Minuten Gesellschaft statt, bei denen im Laufe der Zeit erreichen sollte, das sofort geändert würde. Aber die genannten Verbesserungen erreicht worden die gewöhnlichen Sterblichen können sich unter sind. Es ist gewiß nur dienlich, wenn auch hier Umständen die Lunge aus dem Leibe rennen, in der Bürgerschaft Wünsche vorgebracht werden. auf sie wird keine Rücksicht genommen. Cbenso Wir lernen sie dann auch von Jhrer Seite schlecht sind die Verbindungen von der Hanno- kennen und auch die Bahndirektionen erfahren verschen Staatsbahn. Die Züge sind häufig diese Wünsche und wo der Schuh drückt. Die weggefahren, wenn man von Lüneburg über Bahnen haben freilich ihre Konzession und es ist Hamburg nach Lübeck fahren will Man kommt, also deshalb immer ein Verhandlungsobjekt wenn man von Lüneburg über Hamburg fährt, von Fall zu Fall. Wir werden indes Anregen s;
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