Full text: Stenographische Berichte über die Verhandlungen der Bürgerschaft zu Lübeck im Jahre 1910 (52)

] 566 Verhandl. d. Bürgerschaft ant 21. Juli 1910. daß wir den Erweiterungsbau in seinem vollen Jeabriken, die solche Platten, wie ich sie wünsche, Umfange gebrauchen, wenn wir ein modernes in gleicher Güte herstellen. Es würde sJich da- Krankenhaus haben wollen.. Auch. die Ver- durch eine Ersparnis von ungefähr 7000 N er- kleinerung der Einzelgebäude wird uns nichts zielen lassen. Das ist aber auch so ziemlich alles, nützen, denn in einigen Jahren werden die was wir sparen können. Es sind alles in allem Gebäude vollständig belegt sein. Es kann sich noch nicht 20000.0. Wenn man dem gegenüber- da höchstens um fünf Jahre handeln und da hiält, daß es sich bei diesem Bau um eine Aus- wäre es doch sicher nicht angeraten, jezt die gabe von annähernd zwei Millionen Mark han- Gebäude kleiner zu bauen, auch. wenn sie in delt, ist es nicht inkonsequent zu nennen, wenn den ersten Jahren nicht ganz. belegt sein werden. wir die Anregungen nicht in besondere Anträge Die Einrichtung ist auch, wie ich mich nah gefaßt haben. Die Sachen sind im Bürger- den Plänen überzeugt habe, so kompliziert, deß dcausschuß vorgebracht und es ist von seiten des sich die Gebäude so nicht ohne weiteres kleiner Herrn Senatskommissars zugesagt worden, daß herstellen ließen. Nachdem wir und auch ich sie berücksichtigt werden sollten. Wir bringen es persönlich mich ssehr genau davon überzeugt auch jetßt wieder vor, nachhem uns die eben hatte, daß der Erweiterungsbau nicht zu be- erwähnte Erklärung gegeben ist. Wegen dieser schränken ist, haben wir uns die größte Mühe Kleinigkeiten aber ist es, glaube ich, wirlklich SE ss ut ANR UC architektur gelungen, in bezug auf die Ver- dringend bitten, von der Kommisssionsberatung blendsteine. Dann würden wir empfehlen, daß aus den Gründen abzusehen, die hier schon statt der Biberschwänze bei der Dachdecung mehrfach dargelegt sind. Ich kann auch aus holländische Pfannen genommen werden, weil eigener Anschauung bestätigen, daß die gegen- sie billiger sind. Herr von Schack hat uns In- wiöärtigen Verhältnisse im Krankenhause so konsequenz vorgeworfen, indem wir diese Er- schlimm sind, daß eine baldige Abhilfe dringend wägungen nicht dazu benutzt hatten, einen notwendig ist. Sie werden, glaube ich, es nach Antrag zu stellen. Es ist Ihnen eben gesagt allen diesen Gründen nicht für notwendig halten, worden, daß sich nur sehr geringe Ersparnisse nochmals eine Kommisssionsberatung eintreten dadurch erzielen lassen. Ich habe bei meiner zu lassen, um dadurch die Sache zu verzögern. Aufstellung 5000 .s6 herausgerechnet bei den JIch bitte Sie dringend, davon absehen zu Verblendsteinen, 7000 46 ungefähr bei den wolle. holländischen Pfannen. Wahrscheinlich werden v. S ch a >: Ich bin eigentlich erstaunt, daß diefe Summen aber noch etwas beschränkt nicht nur vom Senatstisch, sondern auch aus der werden. Dann habe ich in der Kommission unnd Mitte der Bürgerschaft so viele Mitglieder sich auch im Bürgerausschuß beantragt, daß bei der dagegen aussprechen, daß diese große Ausgabe inneren Bauausführung auch. möglicherweise von zwei Millionen Mark selbständig durch die gespart werden könnte, z. B. bei der Wand- Hürgerschaft geprüft werden soll. Die Zeit, bekleidung. Jch habe auch zuerst die Ansicht. welche die Kommission zur Prüfung gebraucht, vertreten, daß ein Ölfarbenanstrich und glatter kann höchstens drei Monate betragen. Wenn Wandpuy in den Teeküchen und andern Neben- fuür diese Vorlage vier Jahre zur Prüfung durch räumen genügen möchte. Dadurch wäre aller die Behörde notwendig gewesen sind, sollte dings eine nicht unerhebliche Ersparnis einge- man der Bürgerschaft auch drei Monate ge- treten. Es ist mir aber von ärztlicher Seite währen. Wir sind gewohnt, in Lübect, r e ch t pt. nut, \suters such uu buuuesUtin pra. I Rel ôt:41: nicht praktisch sei, weil die späteren Ausbessse- zum Ausdruck gekommen ist. Ich meine, wir rungen bewirken würden, daß noch mehr Kosten sollten alles tun, um diese Opulenz einzuschrän- entständen. Bezüglich der Mettlacher Platten, ken. Inwieweit sie eingeschränkt werden kann, die zur Wandbekleidung verwendet werden entzieht sich meiner Beurteilung, weil ich mich sollten, habe ich im Bürgerausschuß zur Er- in die Materie nicht so habe einarbeiten können wägung gegeben, ob nicht gesagt werden könnte, wie vielleicht Fachleute. Der Beweis aber, gute gesinterte Platten. Die Mettlacher Platten daß manches gespart werden kann, ist mir schon sind mit 9,50 M6 eingesett. Es existieren mehrere dadurch gegeben, daß die Dächer sy enorm hoch
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