Full text: Lübeckische Blätter. 1908 ; Stenographische Berichte über die Verhandlungen der Bürgerschaft zu Lübeck im Jahre 1908 (50)

.. ~] Verhandl. d. Bürgerschaft am 20. Januar 1908. jeßt bestehen, fortfallen. Sie wissen, daß im Hafen und den Kanal hineingeleitet werden sollen. An- bei der Drehbrücke der Strom ein so bedeutender scheinend handelt es sich nur um das Siel oberhalb geworden ist, wie man ihn gar nicht für möglich, der Schütensiraße, aber Sie wissen, es wird geplant, gehalten hat. Das ist nur die Folge der Regulierung, ich weiß momentan nicht, ob es nicht schon be- und so wird es hier auch werden. Es werden dann schlossen ist, daß durch die Moislinger Allee, vom alle die Übelstände, die wir jezt haben, verschwinden. Lindenplat beginnend, die Lachswehr hinunter ein Wir sparen aber vor allen Dingen ganz bedeutende Kanal gelegt werden soll, der doch mit in den Kosten. Wollten wir jetzt eine Versuchsanlage andern hineinläuft. Für diese gesamten Schmuy- machen, würde das Geld weggeworfen sein. Die dwässer soll die Kläranlage dienen. Nach Meinung großen Kosten würden aber hinterher kommen. Ich der Kommission ist sie unnötig und soll abgelehnt bitte Sie recht dringend, nehmen Sie den Senats- werden. Sehen Sie sich dort vor einem der ein- ; antrag nicht an, sondern nur den ersten Teil des. zelnen kl eine n Siele im Stadtgraben, z. B. bei selben, und bewilligen Sie die damit geforderten der alten Gasanstalt, wo ein Siel hineingeht, den ; M 36 000 für die Verbesserung der Siel. grauenerregenden Zustand an. Dieses scchmutige, ; leitungen. graugrüne Wasser und der gesamte Schmut, der Mu hsam: Bevor ich als Bewohner det br Vinca l!" 1u'sutu “üeqüis tritt . Vorstadt St. Lorenz den Senatsantrag ablehne, muß Ich bin überzeugt, daß in einem solchen Fall das ich mir die Sache zehnmal überlegen. Mißstände Heedizinalamt im Interesse der Gesundheit unsrer sind da, und etwas muß für den südlichen Teil dr Hevölkerung das Baden in der Trave sofort ver- Vorstadt geschehen. Andrerseits hat der Kommissions. hjeten muß. Die Militärbehörde kann auch nicht bericht sehr viel für sich, und die Ausführungen von jhje Verantwortung auf sich nehmen, in diese Kloake Herrn Schorer sind gewiß beachtenswert, aber sie Menschen zum Baden hineinzuschicken. Bedenken Sie lassen sehr wohl die Notwendigkeit einer nochmaligen hoch ein weiteres. Wir haben eine Vorlage, wonach Prüfung der Vorlage übrig. Außerdem wird man has Gaswerk plant, das Wasser des Kanals für den aus dem Antrag der Kommission sowohl wie aus Bedarf des dortigen Werks zu benuzen. Wozu dem Antrag, der jezt hinterher gestellt ist, eigentlch hraucht es das Wasser ? Zumeist zum Abkühlen der nicht klug. (Lebhaftes sehr richtig.) Ich weiß eben ausgegasten Kohlen, des frischen Koks. Das nicht, worauf alles hinaus soll. Für mich erschent shhfließende Wasser mit all dem Schmutz wird aufs die Sache wenig geklärt. Ohne weiteres möchte ih dWerk geschlemmt werden, und die Keime und den Senatsantrag nicht ablehnen. Andrerseits Hazillen, die nach der Verdunstung übrig bleiben, haudelt es sich aber un . 203 000, und wir sind sind's dann, die der Gesundheit der Leute im darauf angewiesen, sparsam mit unserm Geld um- höchsten Grade schaden werden. (Widerspruch.) Ich zugehen. Deshalb beantrage ich, weil ich auch weiß nicht, ob Sie mich verslanden haben. Jch glaube, daß die Sache nicht so sehr große Eile hat finde die Sache gar nicht lächerlich, sondern sie ist und man sie noch auf vier Wochen verschieben kam, für mich sehr ernst. Für mich steht fest, daß, wenn die Vorlage nochmals an eine Kommission zu ver das Gaswerk das schmutige Wasser aus dem Kanal weisen. für ihren Betrieb benutzt und keine Kläranlage ge- Wissell: Die Rollen sind in diesem Fall sc
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