Full text: Lübeckische Blätter. 1908 ; Stenographische Berichte über die Verhandlungen der Bürgerschaft zu Lübeck im Jahre 1908 (50)

| 4.4 der deutschen Zollpolitik auf diese Entwicklung, ge- „Lanze“, „Teller“, „Halsschmuck“ usw. besagen dachte aber auch der augenblicklichen Depression auf an sich recht wenig; man will den näheren Zwet, dem Weltmarkte und gab schließlich eine ausführliche das Material, die Anfertigung kennen. Der tote Statistik über diesen für Lübeck so wichtigen Handels. Gegenstand muß lebhaft zum Beschauer sprechen können, ng zweig, die allmähliche Zunahme der Einfuhr, der Werte, dann erst wird er ihn würdigen wollen und mögen. e der Arbeitslöhne und Wohlfahrtslasten, die das Weiter soll ihm die Herkunft gesagt, auch das ch Geschäft zu tragen. In der Debatte wurde die Heimatland, die Bewohner, kurz aber hinreichend, Ir- Geschichte der Entwaldung unseres Gebietes und die geschildert werden, um die verschieden gearteten im- Maßregeln zum Schuß des Holzes noch einmal Erzeugnisse der überall wechselnden Eingeborenen- in erörtert, vor allem aber dem Vortragenden gedankt, kultur unbedingt unterscheiden zu können. u- daß er die Gegenwart und jüngste Vergangenheit Ein guter gedruckter oder ein geschulter lebender he wieder in den Kreis der Verhandlungen unseres Museumsführer helfen diesem Umstande ab. Doch nicht ht Vereins eingeführt hatte. Freund. jedes Museum, und erst recht nicht ein werdendes, uß j wird in der Lage sein, seinen Besuchern derartige 'er Stütz- und Hilfsmittel zu bieten. So muß ein nn Museum für Völkerkunde. anderer Ausweg gesucht werden, der beides ersett. es Abteilung „Südjsee“. Vom Konservator des hiesigen Museums für 's Völkerkunde, Herrn Dr. Karuy, ist der Unterzeichnete ht vaz:! He tris bttizce nr vrt tec rer Un fr? Vie Abteilung „Eiter: fa. im Brette bewegt: sie können geschlagen Hesuchern ein anschauliches Bild vom Wesen der 18- lvertzy: aher. fie hahen kin Spiel ew susgeftellten Gegenstände, ihrer Heimat, ihren Be- geleitet, das gewonnen wird Goethe. nuyern zu geben. .r Seit geraumer Zeit stehen unsere Kolonien im Dazu schlägt er diesen Weg ein: eit Vordergrund des öffentlichen und allgemeinen Inter- 1. Es wird das Wissenswerte und Wichtige von il. esses. Vernachlässigt, stiefmütterlich behandelt, vielen Land und Leuten in Beschreibung und Bild unbekannt, haben sie seit dem Hererokriege, den gegeben. Eine kurze Charakteristik wird hier ls Kolonialdebatten im Reichstage, nicht zuletzt durch genügen. be die Prozesse eines schwer gekränkten Mannes von “ Die Gegenstände erhalten eine zweckmäßige im sich reden gemacht. Die Besinnung auf unseren Erläuterung, wenn bekannt, den einheimischen nd Besitz in fremden Erdteilen weckte die Teilnahme an Ramen tg. Lazd, §eiten, Leben und Geschick derselben. I: Entwicklun sreihen von Gegenständen, ver- as rtist Luetatut. > kr öffentliche Hzortrsz, die Miset! gleichende Fieihen von ähnlichen Gegenständen Banne. . 1 > ' r t M ELLI EN jùf UG°zrne % Die wichtigüie einschläcige Literatur wird nath. ; der „Wilden“, fand manches schön und niedlich, gewiesen. . Ö ur und anderes ebenso häßlich wie abstoßend. Jn Eine große Karte wird die Lage der einzelnen ih langen Reihen durchzogen die Schulkinder die Räume, Herkunftsgebiete erläutern. h: slaunten die ausgestellten Dinge an; ~~ eine rege Nach der Neuordnung der Schränke wird is Phantasie mochte ihnen gegenüber bisweilen ein jeweilig in diesen Blättern darüber berichtet, eine f größeres Interesse erwecen. Erwachsene zeigten Charakteristik der umgearbeiteten, zurzeit fertig ß sich seltener an den Schränken; kamen sie, so eilten gestellten Sammlungen gegeben werden, um damit k; rasch sie von Schrank zu Schrank weiter; das Neue, den Besuchern das Eindringen in die Völkerkunde f;; Fremdartige erfreute sie wohl in Form, Aussehen zu erleichtern, ihr Interesse daran zu beleben. t. und Zweck, doch nur für kurze Zeit. Wenige nahmen Es ist ein Versuch, als solcher will er betrachtet tt aus den völkerkundlichen Museen für immer ein sein. Von feinem Erfolg wird die gleiche Durch- jf. bletert.s Est iz Wissen und Verstehen der Einge- arbeitung der übrigen Sammlungen abhängen. orenenkultur mit. fh: î Der bedenklichste Grund hierfür war ein Zuviel Dr. Paul.Hambrych. L von ausgestellten Gegenständen, ein Zuwenig von je- brauchbaren Erklärungen. ] en
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