Full text: Lübeckische Blätter. 1908 ; Stenographische Berichte über die Verhandlungen der Bürgerschaft zu Lübeck im Jahre 1908 (50)

. . ] M erhandl. d. Bürgerschaft am 7. Dezember 1908. Hum zweiten Senatsantrag beantragt Cleemanmm: 15. April in feste Stellen eingerückt sind. Ich möchte Die im Laufe des Rechnungsjahres 1908 in Aber darauf aufmerksam machen, daß durch den feste Lehrerstellen eingerückten Elementarlehrer er. Antrag Cleemann die Ziffer 111 des Senatsantrages halten für den Teil des Jahres, den sie als beeinflußt werden würde insofern, als natürlich da Hilfslehrer wirkten, den entsprechenden Teil der die Ziffer von M 17 129,21 nicht mehr stimmt. Summe, um welche das Hilfslehrergehalt erhöht Es würde diese Ziffer wohl dann aus dem Senats- ist, nachbezahlt. antrag herausgelassen werden müssen. Clee mann: Ich habe den Antrag gestellt, um Senator Dr. Fehling : Ich möchte dem Herrn die Lehrer, die im laufenden Rechnungsjahre in fete Antragsteller empfehlen, den Antrag zu stellen, die Lehrerstellen befördert sind, für dies Jahr im Gehalt Ziffer überhaupt fortzulassen; das kann geschehen, nicht schlechter zu stellen als ihre Kollegen, die noch weil die Bürgerschaft darüber orientiert ist, um in Hilfslehrerstellen sind. Ich halte es für durch- welche Summen es sich handelt. Andernfalls müßte aus notwendig, daß diese Bestimmung getroffen dem Husatantrag des Herrn Cleemann eine Fassung wird. Es schweben mir besonders zwei Fälle vor. gegeben werden, die besagt, daß auch das durch die Es sind Michaelis zwei Lehrer in feste Lehrerstellen Abänderung sich ergebende Erfordernis mit der eingerückt. Sie haben für das Sommerhalbjahr andern Summe angewiesen wird. Den ersten Weg & 600 Gehalt erhalten, für das Winterhalbjahr halte ich für besser. werden sie F 850 erhalten, also im ganzen Cleemann beantragt hierauf, in Punkt UI „ 1450. Wären sie nicht fest angestelt, allo die Worte „von M 11 129,21" zu streichen. Hilfslehrer geblieben, würden sie M 1500 erhalten ; Hil)slehrer geblieben. wurden ur N Uhr ge, /. Dr. Bath de: 108 wyß;\und.achher doch Oberschulbehörde sein, diese Lehrer in ihrer festen mitgeteilt syrden; wie hoch die Summe ist, damit Stellung für dies Jahr gehaltlich schlechter zu sie in der Abrechnung fuigieret kann. stellen, als wenn sie Hilfslehrer geblieben wären. Senator Dr. Fehling : In der Rückäußerung Es ist auch nur einem äußeren Umstande zuzu- des Senats über diesen Antrag kann ja in bezug schreiben, daß diese Vorlage erst in diesem Jahre an auf die Ziffern die nötige Mitteilung gegeben werden. uns kommt; denn aus dem Bericht der Oberschul. Der Senatsantrag wird hierauf mit dem Zusat;- behörde ersehen wir, daß die Vorlage früher ge dantrag von Cleemann angenommen. kommen wäre, wenn die Stelle des Schulrats im ; . Jahre 1907 ordnungsmäßig besetzt gewesen wäre. Zum dritten Senatsantrag ergreift das Wort Den neuen Schulrat wollte man hören, deshalb ist Buchwald: Ich werde selbstverständlich für diese Vorlage so spät zustande gekommen. Ich halte den Senatsantrag stimmen, obgleich ich bedaure, daß es für durchaus] gerechtfertigt, wenn diesen Lehren das Waisenhaus gezwungen ist, anderweitige Hilfe für die Zeit des laufenden Rechnungsjahres, in der zu suchen. Ich habe schon früher dem Ausdruck sie als Hilfslehrer gewirkt haben, die Erhöhung gegeben und möchte es wiederholen, daß, wenn ein- nachgezahît wird und- bitte Sie deshalb, meinen mal Schenkungen oder Vermächtnisse gegeben werden, Zusatzantrag anzunehmen. in dieser Hinsicht auch des Waisenhauses gedacht Senator Kulenkamp: Es ist selbstverständlich wird. Ich möchte insbesondere die Presse bitten, nicht die Absicht der Oberschulbehörde oder des därarf het srzrtry Brrortasns Preh yiuzureier Senats gewesen, Unbilligkeiten in den Antrag hinein- W üher eine derartige Wohltäti keitsanstalt zubringen. Die Behörde war in ihrem Antrag Lu frei. Frey he te Lifts heute. bei weiter gegangen. Sie hatte allgemein Rückwirkung pn; Vd Oi Ani is s.. ; t ; L eis. bis zum 1 April 1908 beantragt. Die Einschränkung erh tatsei. nett mehr möglich. Aber ich bin der hat der Antrag erst im Senat erfahren. It habe Meinun Ö wenn unsre öffentlichen und privaten von dem Antrag des Herrn Cleemann erst umittel. Wobltäctakeitsanstalten weiterhin so günstig und gut bar vor Beginn der Stßung Kenntnis erhalten ziid j . ie sie durch Jahr uni fp fi nicht, wie ht; §Vut zh yu .ru gi. für itbet t hun u rs Ezrvreios hitllethr. UV tr'uiet sazts. daß b';z)tdgws. daß sie finanziell völlig selbständig . j ; ra a 4 Lt rue 19.15 hesut br ru yen Der Senatsantrag wird hierauf angenommen. 58.
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