Full text: Lübeckische Blätter. 1908 ; Stenographische Berichte über die Verhandlungen der Bürgerschaft zu Lübeck im Jahre 1908 (50)

. 1.6 D| Verhandl. d. Bürgerschaft am 23. November 1908. worden, daß das Verhältnis unsrer etatsmäßigen 1890 wurden zusammen ausgegeben für etatsmäßig Stellen zu den Hilfsarbeiterstellen nicht mehr das angestellte Beamten dieser Behörden M 82 237,75, richtige ist. Das Verhältnis ist heute kaum gebessert. für Hilfsarbeiter dagegen AM 99 572,60. Wie sind Die meisten Stellen sind iu den hiesigen Verwaltungen nun diese Ausgaben vom Jahre 1890 bis zum noch mit Hilfsarbeitern besetzt, und die etatsmäßigen dJahre 1908 gestiegen ? Die Ausgaben für die etats- Stellen befinden sich in der Minderzahl. Mit mäßigen Beamten sind gestiegen von M 82 000 wenigen Ausnahmen ist in der preußischen Staats- auf A 205 840, die Ausgaben für die Hilfsarbeiter verwaltung, in der Reichsverwaltung, in der Ver. von A 99 000 auf / 280 400. Es sind also in waltung der deutschen Bundesstaaten, in der Ver. 18 Jahren die Ausgaben ganz enorm gestiegen, und waltung der größeren Städte überall dafür Sorge die Bürgerschaft hat eigentlich zu diesen Ausgaben getroffen, daß die Zahl der Hilfsarbeiter sich auf so gut wie gar nichts zu sagen gehabt oder das Maß beschränkt, das durch die vorliegenden gesagt. Wird hier die Stelle eines neuanzustellenden Hilfsarbeiten bedingt ist, daß aber Arbeiten, die im Beamten gefordert, so wird lange Zeit darüber allgemeinen sich im Rahmen des gewöhnlichen Dienstes debattiert, zuerst in Kommissionen, dann im der Behörden bewegen, die regelmäßig wiederkehren Bürgerausschuß und dann in der Bürgerschaft, und vor allen Dingen eine gewisse Vorbildung er- ob die Beamtenstelle notwendig ist, und ob man den heischen, auch von etatsmäßigen Beamten ausgeführt HVeamten nicht für / 300 weniger bekommen kann werden. Es ist in den letzten Jahren wohl kaum oder ob man das Gehalt unbedingt bewilligen muß. ein deutscher Städtetag vergangen, der sich nicht ein. Hier werden jedes Jahr zirka & 10 000 bis gehend mit der Frage der Vorbildung der mittleren A 15 000 für Hilfsarbeiter ohne weiteres bewilligt, Beamten beschäftigt hal. Mir liegen gerade zwei dohne daß die Bürgerschaft nur ein Wort dazu Vorträge vor, ein Vortrag des Magistratsbeamten ssagt. Ich halte es schon aus diesem Grunde für Dr. Schalhorn in Berlin und einer des Stadtrates absolut notwendig, daß die Hilfsarbeiter in dem Dr. Thode in Kiel, welch lezterer auf dem dies. Etat erscheinen. Sie brauchen ja nicht namentlich jährigen Städtetag in Altona gehalten ist. In beiden aufgeführt zu werden, das ist überhaupt nicht not- wird eingehend ausgeführt, daß bei der stets fore. wendig. Auch im Reichsbudget und im Budget der schreitenden Gesezgebung besonders auf sozialpolitischem Bundesstaaten werden die Beamten nicht alle Gebiete es unbedingt erforderlich ist, daß der gesamte namentlich aufgeführt, sondern einfach die Zahl der Beamtenapparat diejenige Vorbildung besizt, die er Stellen. Es ist also auch nicht nötig, daß sie hier zur Erledigung der ihm obliegenden Geschäfte in unserm Budget alle namentlich aufgeführt werden. snter allen Umsläden besigen muß. Nicht nur Es kann auch hier dahin kommen, daß einfach die der Staat, nicht nur der Beamte hat einen Vorteil Stellenzahl in dem Budget aufgeführt wird. Ich davon, nein, auch der Bürger, der darauf an- halte es aber unter allen Umständen für notwendig, gewiesen ist, daß seine Geschäfte von der Behörde daß die Hilfsarbeiter aufgeführt werden, denn der rasch und gut erledigt werden, hat in den Etat soll uns einen Überblick über die Besoldung weitaus meisten Fällen den größten Vorteil davon. der gesamten Beamten geben. Also darüber, welchen Ich lasse dahingestellt sein, welchen Weg der Senat Weg der Senat einschlagen wird, welche Vorschläge einschlagen will, um den berechtigten Bunfeh der h de! Purgerihat rU§rrut >; Vt: :1f top .qnil:di îrifi igen. er uns nach meiner Ansi ZEN EC So N c s Interesse daran, daß die pensionsberechtigten H! s- senat richten, da ) | . ; ; ; , au ältnisse in Erwägung zieht, wie das durch den uu r. e: Est sgtutuw.n vt. ..71 Unirag Klein beahsichtigt wird, dem ich Sie zuzu- sein wird, daß die etatsmäßigen Stellen vermehrt stimmen bitte. B'r:;.3 ry ' werden und die Hilfsarbeiter lsglit auf vt) .;: ts ; t! hzir §;. h » tt piedehetn. .:! zurückgeführt werden, das durch die vor iege pe n oqrreoner Ua gl. Klein mu. Hilfsarbeiten bedingt ist. Ich habe mir einen kurzen Sie noch gemel tt. n Ge s u zi Auszug aus dem Buyget hzstet St:atel 19::4! reh? Ges Dr. Benda jetue Verwunderung darüber für die Jahre 1890 bis 1908. Ich habe mich nur st i H' Otg§trde U; ve UUpungr ale vit auf die Behörden beschränkt, die die meisten Hilfs- greje: lt Vettbehürstislänt. roch Ü ugece U, gt! wu tsa Ä! Vz Strastanzlth. hie p L: zu ;: eigentlich abgetanenen Antrag Ee. und die Baudeputation. Im Jahre gemacht habe. Herr Schneider hat schon darauf S;
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