Full text: Lübeckische Blätter. 1908 ; Stenographische Berichte über die Verhandlungen der Bürgerschaft zu Lübeck im Jahre 1908 (50)

– . 3 ê Verhandl. d. Bürgerschaft am 5. Oktober 1908. 1 Beamten, daß seine Tätigkeit lähmend auf die der einen Beamten haben, bekommen wir in mehr oder in Wohnungspfleger einwirken wird. Wenn ich weiß, weniger kurzer Zeit einen ganzen Stab, und das ns daß ein Beamter hinter mir steht, werde ich nicht würde doch heißen, wir geben die Wohnungspflege ne erst einen Fall, den ich angefangen habe, zu Ende ab an die vom Staate angestellten Beamten. ite zu führen mich bemühen, sondern ich werde den Senator Ku l e n kam p : Der Herr Vorredner te. ganzen Fall der Tätigkeit des Beamten überlassen. ist eines der tätigsten Mitglieder der Behörde für en Das Amt eines Wohnungspflegers ist weder leicht KWohnungspflege, und ich könnte mir denken, daß ; noch angenehm. Es ist gar nicht jedermanns Sache, aus diesem Umstande mancher die Überzeugung tn sich in die Wohnungen zu begeben, sich durch ale schöpfen wird, daß auf die Bedenken, die er gegen ich Zimmer hindurchführen zu lassen, nach allen möglichen eine Bestimmung des Geseyßentwurfes erhoben hat, 's Intimitäten zu fragen und nach Mängeln zu erhebliches Gewicht zu legen sein wird. Aber ich ur forschen. Diese Tätigkeit wird jeder der jett glaube, man braucht die Verhältnisse der Wohnungs- Âd beschäftigten Wohnungspfleger ganz gewiß gern einem pflege nicht genau zu kennen, um zu übersehen, daß jer Beamten überlassen. Aber wenn die Wohnungspflege die Bedenken, die Herr Dr. Wethke geäußert hat, durchgeführt werden soll, ist das unter solchen lediglich theoretischer Natur sind. Ich möchte ganz ng Umständen mit einem Beamten gar nicht zu schaffen, besonders hervorheben, daß diese Bedenken vielleicht N sondern es wird notwendig sein, über kurz oder lang berechtigt gewesen sein mögen gegenüber dem ursprüng- jch mehrere Beamte einzustellen. Deshalb bitte ich Sie, lichen Äntrage des Senates. Bei der jetzigen, durch ng den Beamten abzulehnen, weil ich glaube, daß ein die Anträge des Bürgerausschusses modifizierten te, Beamter nicht genügt, sondern wie wir schon gesagt, Vorlage des Senates glaube ich nicht, daß sie len über kurz oder lang dazu kommen würden, eine aufrecht erhalten werden können. Die Bedenken des m ganze Anzahl von Beamten anstellen zu müssen. Herrn Dr. Weytke sind nicht neu. Sie sind schon ?n. Die Wohnungspflegebehörde, das heißt der Vorssizende vorgetragen in der Behörde für Wohnungspflege er, derselben, legt sehr großen Wert darauf, daß solch und sind neuerdings eingehend erörtert worden im ein Registrator angestellt werde. Ich bin leider Bürgerausschuß und namentlich in seiner Kommission. nicht verwaltungstechnisch genug gebildet, um mir Herr Dr. Wetke erkennt an, daß der neue Entwurf ne von einer Registratur eine rechte Vorstellung machen gegenüber dem bisherigen manche wesentliche Ver- zu können und weiß nicht, was man alles unter besserungen bringt, insofern die Zahl der Mitglieder es. der Registratur versteht. Ich glaube nur, daß es der Behörde verringert, die Zahl der Bezirke vermehrt uf eine sehr umständliche und weitschweifende und zum wird, überall Kreisvorsteher eingeführt und die 13:1 Teil unnötige Arbeit sein wird. Ich denke mir die HWahlvorschläge durch die Behörde selbst gemacht che Sache so, daß für jedes Haus resp. für jede Wohnung werden sollen. Aber der Senat ist der Meinung, en, ein Bogen angelegt werden wird, auf welchem die daß diese Vorschläge, so wertvolle Verbesserungen sie 1hl Fehler eingetragen werden. Es gibt aber eine auch bedeuten, doch der Ergänzung durch die Anstellung ne große Anzahl von Häusern, in denen nicht zu eines Beamten bedürfen, dem diejenige Arbeit obliegen .de erwarten steht, daß jemals irgend etwas vorkommt, soll, die nicht von den Kreisvorstehern und den vie was registriert werden müßte. Die Registratur Wohnungspflegern geleistet werden kann. Der ne aber erfordert jedenfalls eine derartige Arbeit, daß Antrag der Behörde, den sich der Senat angeeignet kal sie von einem Mann nicht im mindesten geleiste hatte, ging wesentlich weiter als der jetzige Antrag. che werden kann. Wir würden dann eben mehr Beamte Damals handelte es sich um die Ergänzung und nit einzustellen haben. Wir würden auch sehr bald Husammenfassung der Tätigkeit der Wohnungs-. cht dazu kommen, daß uns eine Vorlage gemacht wird, pfleger dadurch, daß eine systematische Wohnungs- ach nach der das Gehalt nicht ausreicht. Wenn wir übersicht geschaffen werden sollte. Der Beamte, der cht erst einen Beamten haben, würde es bald heißen, damals Wohnungskontrolleur genannt wurde, sollte te. man müsse dem Mann eine Zulage geben und ihn nicht nur die Tätigkeit der Wohnungspfleger durch as in eine höhere Klasse des Beamtenbesoldungsetats technische Gutachten ergänzen, er sollte nicht nur uf setzen. Außerdem glaube ich, daß, wenn jett durch das Protokoll in den Versammlungen führen, sondern die die Behörde selbst die Wohnungspfleger gewählt er sollte vor allen Dingen eine systematische or- werden, dann Leute in das Amt kommen, die sch Wohnungsübersicht schaffen, eine Arbeit, die ihn eine or- ihrer Sache mit Eifer annehmen werden und daß Reihe von Jahren in Anspruch genommen hätte. zen durch diese allein eine richtige Wohnungspflege Das war aber eine Arbeit, die der Senat mit der ses durchgeführt werden kann. Ein Beamter ist für die Wohnungspflegebehörde für notwendig erachtete, 1be Wohnungspflege nicht genügend. Ich bitte Sie wenn anders mit der Wohnungspflege gründliche len darum, lehnen Sie den Beamten ab. Sobald wir und durchgreifende Arbeit geleistet werden sollte. em 4Z:
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