Full text: Lübeckische Blätter. 1908 ; Stenographische Berichte über die Verhandlungen der Bürgerschaft zu Lübeck im Jahre 1908 (50)

Wortführer Jen n e: Ich muß bedauern, daß nicht, ob die Herren der Kommission, die alle dem ich als Wortführer nicht in der Lage bin, über den H andelsstande angehören, in der Versammlung der Antrag Dühring eine Abstimmung herbeizuführen, Kaufmannschaft, die nur recht schwach besucht war, da es in der Tat der Verfassung und der Geschästse. für eine ausführliche Besprechung gestimmt haben. ordnung widerspricht. Die einzige Möglichkeit, de &Ich meine nochmals, wir müssen unbedingt im Sinne Versammlung zu vertagen, bleibt die, daß wir nicht der Kaufmannschaft die Sache weiter zu klären suchen. mehr beschlußsähig sind, denn dann muß die Ver- Es wird in dem Bericht gesagt, daß Herr Direktor handlung sofort abgebrochen werden. Solange wir Dr. Schwarz von der Realschule als Sachkundiger aber beschlußfähig sind, kann ich dem Wunsche nicht. mit hinzugezogen sei. Ich habe von dem Herrn entsprechen. nur Lobenswertes gehört, ich habe aber nicht gehört, A. Pape: Von Herrn Kommerzienrat Scharff daß er auch für das kaufmännische Fortbildungs- ist beantragt worden, einen Teil der Vorlage an wesen sachkundig ist. Er mag es theoretisch studiert eine Kommission zu verweisen. Der Herr Spezial- haben, alle Achtung vor dem Herrn, aber die kommissar des Senats hat gemeint, es ließe sich die praktische Erfahrung haben in erster Linie die Kauf- Vorlage nicht auseinanderreißen. Deshalb halte ich leute, und die müssen vor allen Dingen gehört es für richtiger, die ganze Vorlage nochmals an werden. Wenn wir weiter berücksichtigen, wie sich eine Kommission zu verweisen. Ich folge damit die Verhältnisse zugespitzt haben, weiß ich heute nicht, der Anregung, die uns der Direktor der kauf- ob man gut tut, der Handelskammer die Leitung männischen Fortbildungsschule, Herr Sander, ge- der Schule auch weiterhin zu überlassen. Ich habe geben hat. Ich möchte gleichzeitig seinem Wunsche am 27. März bei der Budgetberatung die Sache entsprechen und bitte, daß ihm in seiner persönlichen. gzur Sprache gebracht, und nun höre ich zu meinem Sache Gehör gewährt wird. Der Herr Wortführer Leidwesen, daß ich das Karnickel sein soll, das den hat, wenn ich richtig verstanden habe, gesagt, das sei Direktor zu seinem Fortgehen gezwungen hat. Ich unzulässig. Aber im § 86 der Geschäftsoronung habe damals gerügt, und ich glaube mit Recht, daß heißt es, daß jede Kommission berechtigt ist, das man die Einjährigen zusammenpferchte mit all den Urteil Sachkundiger einzuziehen. Von diesem Stand. übrigen aus den untersten Stufen der Volksschule usw. punkte aus möchte ich dringend bitten, daß wir das Ich bin der Meinung, daß die Einjährigen nicht Urteil eines sachkundigen Mannes unbedingt mit ein. nötig haben, sich noch mit dem Gebrauch der Prä- holen. Die Sache ist durchaus nicht so geklärt, wie positionen usw. zu beschäftigen. Die heutige Vor- vom Senaistisch erklärt ist. In bester Absicht ist lage beweist uns nun, daß man den Einjährigen seinerzeit vom Senat der Kaufmannschaft bzw. der ganz besondere Rechte einräumen will. Soweit gehe Handelskammer die Leitung der Angelegenheit übern. ich für meine Person lange nicht. Ich bin nicht tragen worden. Ich muß zu meinem Bedauern der Meinung, daß, wenn einer den Berechtigungs- erklären, daß die Kaufmannschaft nicht in der maß- schein in der Tasche hat, er damit imstande ist, die gebenden Weise gehört worden ist, wie es hätte sen ganzen kaufmännischen Wissenschasten in einem Jahre müssen. Es sind die Sachen in den Versammlungen zu erlernen. Wenn das in anderen Städten so ist, wiederholt gestreist worden, aber die Handelskammer beweist das für mich noch nichts. Ich weiß von hat es nicht für nötig erachtet, die Kaufmannschaft Einjährigen, daß sie in der Untersiufe noch kauf- als solche zu einer Besprechung der Angelegenheit wmännisches Rechnen lernen konnten. Wie es möglich einzuladen. Das war notwendig, denn außer der ist, sie in einem Jahre in das kaufmännische Rechnen Handelskammer bekümmern sich auch Mitglieder der einzuführen, in die einfache und doppelte amerikanische Kaufmannschaft um diese Angelegenheit sehr ein.. Buchführung, weiß ich nicht. Ich weiß nicht, wie gehend. Es ist besonders Herr Schiemann gewesen,, man das einrichten will. Ich habe diese einzelnen der sich sehr eingehend damit beschäftigt hat, ohne dPunkte nur gestreitt und will mich auf weitere von der Kommission persönlich gehört worden zu Einzelheiten nicht einlassen. Ich bin der Meinung, sein, wenigstens habe ich darüber nichts gelesene. Und es wird sich in der Kommissionsberatung noch so gibt es außer dem Herrn noch manche, die in dr manches zeigen, das eingehender Besprechung wert betreffenden Versammlung der Kaufmannschaft An.. ist. Es ist beispielsweise auch gegen die sechs regungen gemacht hatten, die möglicherweise zu einn. Stunden opponiert. Nun sind aber schon jetzt die andern Vorlage hätten führen können. Die Kom. sechs Stunden eingeführt. Ich weiß von meinem mission des Bürgerausschusses sagt selbst in ihrem cgehrling, daß er nur sechs Stunden besucht, und Bericht, daß es Sache der Kaufmannschaft sei, ich, dabei sollten es dem Gesetze nach eigentlich sieben mit der Sache weiter zu beschäftigeen. Ich weiß Stunden à 50 Minuten sein. Es sind also schon 3 52
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.